Sie sind nicht angemeldet.

Tobias

Administrator

Wohnort: Kassel

Beruf: gel. Bürokaufmann

Einträge im Lexikon: 52

  • Nachricht senden

Sonntag, 19. Februar 2012, 14:12

Kurzbeschreibung

Menschen mit dem Night Eating Syndrom essen Nachts und in den Adendstunden viel und kalorienreich.

Artikel

Was ist das Night Eating Syndrom?

  • Sichere Merkmale einer Nacht-Esser-Störung sind mangelner Hunger am Morgen, so das kein Bedürfnis nach einem ausgewogenen Frühstück besteht. Betroffene nehmen allerdings mehr als 50 Prozent der täglichen Kalorien nach dem Abendessen oder in der Nacht zu sich. Die Nacht-Esser-Störung wird von Schlaflosigkeit, bzw. Schlafstörungen begleitet.

  • Betroffene haben hierbei mit einem Rückgang der Hormonproduktion zu kämpfen , weil insbesondere das Hormon Melatonin nicht mehr ausreichend vorhanden ist. Diese Ausage wird von Forschern im allgemeinen vertreten.
test


  • Entdeckt wurde das Nacht-Esser-Syndrom im Jahre 1955 in den Vereinigten Staaten.


Wie hoch ist das Risiko eine Nacht-Esser-Störung zu entwickeln?

  • Ungefähr 10% der übergewichtigen Menschen bei denen eine Adipositas vorliegt, tragen hier ein Risiko eine Nacht-Esser-Störung zubekommen.


Was sind die Auslöser für eine Nacht-Esser-Störung?

  • die Forschung sagt hier, dass Depressionen, soziale Stressfaktoren, Angst, Langeweile, längere Diät, Unzufriedenheit über sich selbst ein Nacht-Esser-Syndrom auslösen kann.


Wie unterscheidet sich das Night Eating Syndrom von Binge Eating und Bulimie?

  • Das Night Binge Eating unterscheidet sich eindeutig von Binge Eating Disorder und Bulimia Nervosa. Betroffene mit einem Nacht-Esser-Syndrom verbrauchen relativ kleine Mengen an Nahrung, allerdings mit einem sehr hohen Kaloriengehalt in der Nacht. (Schokolade, Fleischsalat, Fetthaltige Dinge, Kuchen) und dieses sehr viel häufiger als bei anderen Essstörungen. Bei von Binge Eating Disorder und Bulimia Nervosa werden überwiegend am Tag und sehr große Nahrungsmengen verschlungen und bei Bulimie wieder erbrochen.


Kann das Nacht-Esser-Syndrom behandelt werden?

  • Ja, es kann in jedem Fall behandelt werden. Bitte sprechen Sie deswegen mit Ihrem Hausarzt oder fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse nach einem Ansprechpartner! Da die Behandlung auf den Einzelnen zugeschnitten sein sollte um besondere Probleme, Bedürfnisse sowie die Schwere der Erkrankungen zu berücksichtigen, ist hier eine umfassende Beratung notwendig.

Lexikon 4.1.5, entwickelt von www.viecode.com