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Donnerstag, 17. Dezember 2009, 12:08

Eltern - (Um)Frage in eigener Sache

61%

Ich habe zwar Kontakt, aber er tut mir oft nicht gut. (20)

27%

Ich habe einen (sehr) guten Kontakt. (9)

9%

Ich habe Kontakt. Die Dinge die in meiner Kindheit schief gelaufen sind sind nicht mehr so wichtig. (3)

3%

Ich habe keine Eltern/Geschwister (mehr). (1)

0%

Ich habe keinen Kontakt.

Hallo,

wie einige vielleicht schon mitbekommen haben beschäftige ich mich gerade wieder mal sehr mit meiner Herkunftsfamilie und deren Einfluß auf meine Essstörung/Depression.

Habe mich mal an einer Umfrage versucht .... würde mich über Beteiligung freuen.

GLG,

Sonja.
Solange du dem anderen sein Anderssein nicht verzeihen kannst, bist du noch weit weg vom Weg der Weisheit. (aus China)

Die Hoffnung ist der Regenbogen über dem herabstürzenden Bach des Lebens. (Friedrich Nietzsche)

2

Donnerstag, 17. Dezember 2009, 13:05

Meine Mutter und ich hatten heute ein sehr gutes Gespräch..
Seit sie selbst in Therapie geht ist einiges etwas leichter geworden..
Ich finde es mutig daß sie das noch mit 60 angefangen hat..

Grüße
Yrla
Is(s) doch:
Und: Wer Tippfehler findet, darf sie behalten
By the way: Be yourself, no matter what they say...
Procrastination is the thief of time (Verschiebetaktik ist der Dieb der Zeit) :whip:

3

Donnerstag, 17. Dezember 2009, 13:51

Seit sie selbst in Therapie geht ist einiges etwas leichter geworden..
Ich finde es mutig daß sie das noch mit 60 angefangen hat..



Liebe Yrla,

ich weiß was du meinst. Das würde ich mir für meine Mutter auch wünschen (ist aber relativ unrealistisch). Ich frage mich zur Zeit ob es anders überhaupt einen Weg gibt.

LG,

Sonja.
Solange du dem anderen sein Anderssein nicht verzeihen kannst, bist du noch weit weg vom Weg der Weisheit. (aus China)

Die Hoffnung ist der Regenbogen über dem herabstürzenden Bach des Lebens. (Friedrich Nietzsche)

4

Donnerstag, 17. Dezember 2009, 14:08

Liebe Sonja,

meine Eltern und meine Geschwister sind schon länger tot.

Zu meinem Vater hatte ich eine komplizierte "Nicht-Beziehung". Eigentlich habe ich ihn erst 8 Jahre nach seinem Tod lieben gelernt, und erst 8 Jahre nach seinem Tod habe ich ganz fürchterlich um ihn weinen und trauern können...

Zu meiner Mutter hatte ich eine sehr schwierige Beziehung, die sich zeitweise als extrem intensiv, zeitweise als sehr distanziert zeigte, von mir aus jedenfalls. Die letzten zehn Jahre ihres Lebens lebte sie als Pflegefall bei meiner Frau und mir. In diesen zehn Jahren haben wir unendlich viel aufgearbeitet, viele Gespräche geführt, viel echte Nähe entwickelt und zugelassen, und als sie 1999 starb, durfte ich richtig und echt um sie trauern (was noch 10 Jahre vorher nur "anders" möglich gewesen wäre). Ich wurde mit zunehmendem Alter "milder" und sie wurde mit zunehmendem Alter offener, um auch ihre Fehler betrachten zu können, und ich konnte erkennen, welche Stärken sie hatte. Während es einige Jahre gab, auf die ich gerne vermissen würde, so waren die letzten zehn Jahre ihres Lebens für mich ein grosses Geschenk, so schwer es auch war, sie zu pflegen.

Ein grosses Thema...

Liebe Grüsse

Petrus
"Die ganze Welt ist zum Verzweifeln traurig."
Nikolaus Lenau (1802-1850), deutscher Lyriker

Schneeflocke82

unregistriert

5

Donnerstag, 17. Dezember 2009, 20:34

Hallo Sonja,

ich habe ein sehr gute Bindung zu meiner Schwester, ich habe Ihr als erstes erzählt, das ich BED habe. Sie hat mir den Tip mit der Therapie gegeben, was mir sehr geholfen hat. Doch die Beratungsstelle wurde geschlossen und ich habe es alleine versucht. Aber es klappt nicht.
Meine Vater hat keine Zeit sich um meine Probleme Sorgen zumachen und er würde es nicht ernst nehmen und meine Mama müsste auch zu Thera. Im Prinzip bin ich ihre beste Freundin. Sie schütte mir immer Ihr Herz aus, was nicht gut für mich ist. Aber ich habe Angst, ihr zu sagen, das es nicht gut für mich ist.

Liebe grüße

Schneeflocke82

6

Donnerstag, 17. Dezember 2009, 21:14

Mit meinem kleinen Bruder habe und hatte ich schon fast immer ein gutes Verhältnis.

Meiner Mutter musste ich erst so einiges verzeihen, sie hat sich nach dem T`*d meines Vaters zu sehr auf meinen Bruder und mich (11 und 13) gestützt, so dass wir selbst nicht trauern konnten und sehr früh erwachsen werden mussten. Sie hat viel mit Schuldgefühlen gearbeitet (unbewusst) und lange an uns geklammert.
Und mein Verhältnis zu Beziehung und Partnerschaft hat sie auch schwerer als nötig gemacht.
Aber inzwischen kann ich nachvollziehen warum und nach vielen Kämpfen, Abwendung von ihr und gemeinsamen Tränen konnte ich ihr verzeihen und jetzt inzwischen ist unsere Beziehung warmherzig und gut, seltsamerweise seit ich klar meine Grenzen ziehe.

Meinem Vater komme ich in der Therapie immer näher. Ich fühle mich ihm gerade zurzeit sehr sehr nahe. Jeden Abend zünde ich eine Kerze, die vor seinem Foto steht an. Ich fühle seine Liebe gerade sehr intensiv und dass er gutheißt was ich tue, aber traurig darüber ist wie schlecht ich mich behandle...

Puh, ein intensives Thema
lols
Geduld bringt die Leichtigkeit zwischen den Schritten.

7

Freitag, 18. Dezember 2009, 08:24

Ich habe ein tolles Verhältniss zu meinen Eltern! Es ist zwar vieles schief gelaufen in meiner Kindheit, und sie sind auch bestimmt nicht ganz unschuldig an meinem "Verhältniss" zum Essen, aber sie haben immer alles getan und versucht damit es mir gut ging.
Habe auch ein paar sehr intensive Gespräche mit meiner Mama dazu geführt und die taten mir sehr gut und waren wichtig!

LG

8

Freitag, 18. Dezember 2009, 08:29

Liebe Sonja,
ein ganz wichtiges Thema! Vielen Dank dafür!
Ich hatte viele Jahre ein sehr zwiespältiges Verhältnis zu meinem älteren Bruder. Er war sehr launisch und manchmal lieb und nett und charmant und manchmal fies zu mir. Inzwischen verstehen wir uns ganz gut, er hat sich vor Jahren auch mal für sein Verhalten entschuldigt, aber wir haben viel Abstand, sehen uns nicht so oft. Meinen kleinen Bruder habe ich immer sehr geliebt (und er mich auch, hoffe ich). Wir hatten immer schon ein ganz spezielles Verhältnis. Einige Jahre hatten wir etwas mehr Abstand, aber das war auch OK, weil jeder seine Entwicklung machen wollte und musste. Inzwischen sprechen wir uns wieder öfter und haben es wirklich geschafft, eine "erwachsene" Beziehung miteinander zu haben. Ich musste mir erstmal angewöhnen, ihn nicht mehr als den "Kleinen" zu sehen ...
Meine Eltern sind geschieden, haben sich getrennt, als ich 18 war. Daraufhin hatte ich lange kein bzw. nur ein sehr schlechtes Verhältnis zu meinem Vater, weil ich es ihm übel genommen habe, dass meine Mutter so unter der Trennung gelitten hat. Die Ehe meiner Eltern war vorher allerdings nie gut gewesen (Eifersüchteleien, Gewalt, Fremdgehen), so dass ich letztendlich froh war, als es "endlich vorbei" war. Mein Vater ist ein sehr umständlicher und unbeholfener Mensch, aber ich kann ihn inzwischen so sehen, wie er ist. Wir haben ein ganz freundliches, wenn auch sehr distanziertes Verhältnis.
Die Beziehung zu meiner Mutter würde ich als "Hassliebe" bezeichnen. Sie hat mich sehr geprägt, wir waren eine lange Zeit unzertrennlich, sie kann wahnsinnig charmant, herzlich, weise und liebevoll sein. Aber sie ist auch launisch, egozentrisch und unberechenbar. Ich habe mich nach der Trennung meiner Eltern sehr verantwortlich für sie gefühlt. Inzwischen habe ich auch dazu einigermaßen Abstand, ich ertappe mich manchmal dabei, wie ich gern wieder diese große Nähe hätte, die wir mal hatten, merke aber gleichzeitig auch, dass es nicht geht ...

Ui, das ist jetzt länger geworden als beabsichtigt ... :squint_1:

LG
laverne
"Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas einen Sinn hat, egal wie es ausgeht." (Vaclav Havel)

9

Freitag, 18. Dezember 2009, 10:32

Liebe Sonja!
Die Fragestellung ist eine gute Sache. Ich habe das Gefühl, sie trifft hier jeden ein bisschen ins Herz. Danke dafür!
Ich habe in meinem Tagebuch für mich das ganze mal aufgerollt. Hier kurz: Eine schwierige Beziehung zu Vater, Mutter und Schwester. Mit zu viel Enge zur Mutter, ein Versuch, sich mit seinem Vater zu finden, der erst im Erwachsenenalter wichtig für mich wurde. Ein ewiges Auf und Ab mit meiner Schwester, der Sehnsucht, dass zwischen uns Friede einkehrt, aber der ständigen Ernüchterung, dass wir durch unsere Kindheit schwer Zugang zueinander finden können.
LG, Mo-cat

10

Freitag, 18. Dezember 2009, 11:09

Ein ewiges Auf und Ab mit meiner Schwester, der Sehnsucht, dass zwischen uns Friede einkehrt, aber der ständigen Ernüchterung, dass wir durch unsere Kindheit schwer Zugang zueinander finden können.

Liebe Mocat,

du glaubst nicht wie gut ich das verstehen kann - geht mir ganz genauso. Und ich sehe im Moment keinen Weg .....

traurige Grüße,

Sonja.
Solange du dem anderen sein Anderssein nicht verzeihen kannst, bist du noch weit weg vom Weg der Weisheit. (aus China)

Die Hoffnung ist der Regenbogen über dem herabstürzenden Bach des Lebens. (Friedrich Nietzsche)

11

Freitag, 18. Dezember 2009, 14:46

Jetzt hab ich 50 mal angefangen meine Beziehung zur Family zu beschreiben aber ich kann das irgendwie alles nicht in worte fassen....manchmal wünscht ich, meine eltern wären wirklich immer scheisse und gewalttätig zu mir gewesen, dann wäre manches einfacher....(ja ich weiss doofes bsp.)...


Leilah

12

Samstag, 19. Dezember 2009, 08:32

....manchmal wünscht ich, meine eltern wären wirklich immer scheisse und gewalttätig zu mir gewesen, dann wäre manches einfacher....(ja ich weiss doofes bsp.)...

Liebe Leilah,
nee, find ich gar nicht so doof! Ich glaube, ich verstehe, was du meinst: Wenn meine Eltern immer nur "fies" gewesen wären, hätte ich mich wahrscheinlich irgendwann von ihnen lösen können - aber dadurch, dass sie "auch nur Menschen" sind und einander und uns Kinder verzweifelt geliebt haben, tut das alles viel mehr weh ...

LG
laverne
"Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas einen Sinn hat, egal wie es ausgeht." (Vaclav Havel)

13

Samstag, 19. Dezember 2009, 10:49

Jetzt hab ich 50 mal angefangen meine Beziehung zur Family zu beschreiben aber ich kann das irgendwie alles nicht in worte fassen....manchmal wünscht ich, meine eltern wären wirklich immer scheisse und gewalttätig zu mir gewesen, dann wäre manches einfacher....(ja ich weiss doofes bsp.)...


Ich versteh was du meinst .... und ich bin mir sicher, dass das ganz oft so ist. Welches Elternteil will seinem Kind wirklich schaden? Das sind wohl eher die Ausnahmen.

Wahrscheinlich ist das auch mir ein Grund warum meine Mutter einfach nicht kapieren will um was es mir geht. Sie wollte mir ja nie was Böses, es war halt so, wir leben nicht im Paradies, usw., usw. Sorry, da könnte ich k***en! :-!

LG,

Sonja.
Solange du dem anderen sein Anderssein nicht verzeihen kannst, bist du noch weit weg vom Weg der Weisheit. (aus China)

Die Hoffnung ist der Regenbogen über dem herabstürzenden Bach des Lebens. (Friedrich Nietzsche)

14

Sonntag, 10. Januar 2010, 10:13

Gutes und wichtiges Thema - vorallem bei Essstörungen...
Meine "Familie"(kann es wohl kaum so nennen) ist total verkorkst.
Meine Eltern haben sich scheiden lassen als ich ein Baby war und haben sich danach nurnoch und einander die Schuld gegeben...
Meine Eltern leben mittlerweile beide einige Tausend Kilometer weit weg - jeweils auf anderen Kontinenten...
Ich hab zu beiden kaum / wenig Kontakt. Meine Eltern waren/sind beide Essgestört...
Meine Mutter war/ist Magersüchtig mein Vater Esssüchtig...
Und bei mir wars lange irgendwas dazwischen - erst reguläre Bulimie dann Atypische Bulimie und dann um einiges später immer mehr BED.
Kein Wunder bei den Vorbildern... Meine Mutter ist total egozentrisch, mein Vater ultra distanziert. Und ich hab noch einen brutalen Bruder (hab jetzt keinen Kontakt mehr - zum Glück... hab lang genug unter ihm gelitten) und der andere Bruder macht komlett sein eigenes Ding...
Also Familie würd ich das nicht nennen. Wenn in der Selbsthilfegruppe oder Therapie das Thema Familie kommt heule ich fast schon grundsätzlich... weil ich so gerne was anderes gehabt hätte und weil das alles so weh getan hat... Weil man allein gelassen wird mit all seinen Bedürfnissen nach Verständnis, gesunder Nähe, Freude, beisammen sein... Weil man einfach so leer zurückbleibt. Hab lange nur den Schmerz gefühlt und jetzt aber in der Therapie gut damit gearbeitet und versuche nun meine Bedürfnisse selbst zu decken (liebevoll mit mir sein und so - ok klappt nicht immer... die Essstörung ist ja noch da und so...) oder mir liebe Leute zu suchen die mir was davon gegen können und denen ich im Austausch auch etwas von mir geben kann... das Hilft ein wenig... Das heißt dann wohl Verantwortung für sich selbst übernehmen...
:-)

15

Sonntag, 10. Januar 2010, 10:20

Kein Wunder bei den Vorbildern... Meine Mutter ist total egozentrisch, mein Vater ultra distanziert. Und ich hab noch einen brutalen Bruder (hab jetzt keinen Kontakt mehr - zum Glück... hab lang genug unter ihm gelitten) und der andere Bruder macht komlett sein eigenes Ding...

Hmmmm ... ein großes Thema (gerade für mich zur Zeit).

Ich frage mich manchmal folgendes: meine Töchter haben verschiedene Väter. Der Vater meiner älteren Tochter ist tot, sie hat ihn nie kennengelernt. Die jüngere hat vor Jahren den Kontakt zu ihrem Vater abgebrochen (es ist sehr viel Schlimmes vorgefallen, kam sogar zur Gerichtsverhandlung usw., Details erspare ich euch).

Die Große leidet darunter, dass sie ihren Vater nie kennenlernen wird, aber ich glaube es geht ihr viel besser als ihrer Schwester. Es gibt ja die Theorie: lieber eine schlechte Familie als gar keine .... also ich hab da meine Zweifel.

LG,

Sonja.
Solange du dem anderen sein Anderssein nicht verzeihen kannst, bist du noch weit weg vom Weg der Weisheit. (aus China)

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16

Sonntag, 10. Januar 2010, 15:28

Liebe Sonja,

so ergeht es mir mit meinem Großvater...
Ich habe ihn nie kennengelernt und da ist eine riesen Lücke..
ich weiß aber daß er für seine Familie gekämpft hat.. ich vermisse ihn sehr..
manchmal erwische ich mich daei diese Lücke zu füllen mit einem liebevolle Mann der seinen Enkel über alles liebt, so wie es Großeltern tun sollten...
vielleicht war er so wie ich..
In meinen Gedanken ist er bei mir..

Sorr<y werde wieder sentimental... hartes Thema..
Is(s) doch:
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17

Sonntag, 10. Januar 2010, 18:09

Also oben kann ich nichts ankreuzen, da es so nicht zutrifft.



Mit meiner Mutter habe ich einen guten Kontakt.

Das Verhältnis zu meiner Schwester ist schwierig und angespannt. Und das zu meiner Oma war sehr problematisch, bis zuletzt.

18

Sonntag, 10. Januar 2010, 18:22

Hat jemand von euch (hoffe ich durchkreuze mit meiner Frage nicht den ursprünglichen Sinn dieses Threads...) sich auch schon mal gedacht/ gefragt, dass wenn alles Schei**e anfängt, dass es dann auch so weitergeht? Sprich, beschi**ene Familie und danach gleich beschi**ene Beziehung?
So als ob man sich wirklich vom Regen in die Traufe bringt?
Also ich meine, ist es bei anderen auch so gelaufen? Ich hatte echt ne miese Familie mit all dem Schlimmen was man sich so vorstellen kann...
Und dann ... meine erste Beziehung... fast eins zu eins die selben Erfahrungen und ich bin gute drei Jahre mit dem Mann zusammen geblieben.
Mit übelster psychischer und physischer Gew*lt. Warum...frag ich mich heute... das hatte ich doch Daheim auch schon.
Ist das dieses Innere, was sich das sucht was man kennt - gibt es sowas (wird manchmal so gesagt glaub ich)? Oder bin ich eine der Wenigen die einfach ein Händchen dafür hat sich selbst in Schwierigkeiten zu bringen? Fänds toll zu lesen was andre von euch so erlebt haben in Beziehungen, die auch ein extrem ungutes Familienverhältnis hatten und haben.
Lg, triv.

19

Sonntag, 10. Januar 2010, 18:39

Ist das dieses Innere, was sich das sucht was man kennt

Hallo Triv,

ich glaube da schon dran. Was nicht heißt, dass dieser Kreis nie durchbrochen werden kann. Aber das altvertraute - auch wenn es noch so shclimm war - ist doch vertraut.

Für mich ist dieser Gedanke nicht neu, aber immer wieder total erschreckend.

LG,

Sonja.
Solange du dem anderen sein Anderssein nicht verzeihen kannst, bist du noch weit weg vom Weg der Weisheit. (aus China)

Die Hoffnung ist der Regenbogen über dem herabstürzenden Bach des Lebens. (Friedrich Nietzsche)

20

Sonntag, 10. Januar 2010, 18:44

Irgendwie ist es paradox..., dass man sich in eine ähnliche Situation bringt...
Man müsste doch meinen, dass man froh sein kann da raus zu sein...
Ich meine, ich bin extra Daheim ausgezogen (total früh) um dem zu entkommen - und schwupps - wars wieder da, etwas anders aber doch fast gleich...
Ist echt erschreckend. Danke für deine Antwort. Beschäftigt mich momentan das Thema.
Will einfach nicht fortwährend im gleichen "System" landen. Will eben den Kreislauf entgültig durchbrechen.