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[Frage] Streiten

1

Donnerstag, 29. Oktober 2009, 07:22

Streiten

Hallo ihr Lieben,

mich würde mal interessieren, wie es in Eurem Leben so ums Thema Streiten/Konflikte bestellt ist. Alles was Euch so einfällt.

Seid ihr eher so harmoniesüchtig wie ich, oder könnt ihr ganz gut streiten?
Sprecht ihr Sachen gleich an, oder geht es erst später?
Ist Streit für Euch bedorhlich oder ein reinigendes Gewitter?
Fällt Euch Streit eher mit nahestehenden Personen leichter oder mit nicht so nahestehenden?
Oder gibt es gar kein "oder" sondern es ist immer beides irgendwie?

Bin gespannt auf Eure Antworten
lols
Geduld bringt die Leichtigkeit zwischen den Schritten.

2

Donnerstag, 29. Oktober 2009, 08:08

Also ich weiss, dass ich früher sehr harmoniebedürftig war als kind. wir waren sehr arm und meine eltern durch die finanziellen sorgen und der vielen arbeit sehr angespannt und ich hab immer versucht zu schlichten.

Auch als junge frau dann war mir kotzübel wenn jemand sich stritt oder wenn alleine die stimmung mies war zb im büro - ich dachte immer es wäre meine schuld.

Seid dem riesigen Krach mit meinen Eltern (was für ein jahr im kontaktabbruch endete und nun nur noch oberflächlich ist) muss ich sagen, kann ich eigentlich gut streiten und streit ertragen auch. Ich kann trennen, ob miese stimmung nun allg. herrscht oder mit mir zu tun hat und ich bin immer dafür, über Konflikte zu reden, wenn einer was auf dem herzen hat. Ich kann aber auch trennen, wenn jemand einfach mal so mies drauf ist, dass ich dann mich zurücknehmen kann und die person in ruhe lassen kann.

Mit meinem Menne habe ich kaum Streit komischerweise, weil wir aber auch viel reden und das obwohl wir uns sehr selten sehen. Wir warnen uns gegenseitig, wenn einer schlechte laune hat, damit es nicht in "sinnlosen" streit endet.

Leilah

3

Donnerstag, 29. Oktober 2009, 12:32

Interessante Frage. Also ich bin nicht besonders harmoniesüchtig, was aber nicht heißt, dass ich bei jeder Gelegenheit einen Streit vom Zaun breche. Allerdings habe ich festgestellt, je länger Konflikte unter den Teppich gekehrt werden, desto heftiger und leider auch rücksichtsloser streite ich, wenn es dann doch zum offenen Ausbruch kommt. Bei einer mir bekannten Familie konnte ich beobachten, wie das Aussitzen und Verschweigen von Konflikten über Jahre hin nie zum Streit, dafür aber für eine massive Entfremdung gesorgt haben. Davor habe ich mehr Angst als vor einem heftigen Donnerwetter.

Mit Gekannten oder gar Fremden streite ich überhaupt nicht. Dafür bin ich zu verschlossen. Ich streite eigentlich nur mit Menschen, die mir nahe stehen. Bis vor einem dreiviertel Jahr mit meiner Mutter. Zwischen uns schwelt einiges Ungeklärtes. Allerdings haben unsere Steitigkeiten nie das gewünschte Ergebnis gebracht, sondern nur noch mehr Scherben. Mittlerweile habe ich nur noch sehr, sehr oberflachlichen Kontakt, ohne Streit. Sonst streite ich nur noch mit meinem Mann. Eigentlich können wir gut miteinander reden, aber es gibt so ein Thema zwischen uns, wo wir erhebliche Kommunikationsprobleme hatten, da gab es dann früher öfter mal richtig heftigen Zoff. Da ist so manches kaputt gegangen. Langsam fangen wir aber auch da an uns gegenseitig besser zu verstehen und uns eine Kommunikationsbasis aufzubauen. Das haben wir auch unseren Steitereien zu verdanken.

Also Streit ist nicht immer etwas negatives, sondern kann durchaus reinigende Wirkung haben. Allerdings muss man lernen, dass es gewisse Grenzen gibt, die man auch im heftigsten Streit nicht überschritten werden dürfen. Sonst geht irgendwann einmal zu viel kaputt.

LG Bella

4

Donnerstag, 29. Oktober 2009, 14:20

Liebe lols,


mich würde mal interessieren, wie es in Eurem Leben so ums Thema Streiten/Konflikte bestellt ist. Alles was Euch so einfällt.

Sehr spannende Diskussion! Danke dafür!

Seid ihr eher so harmoniesüchtig wie ich, oder könnt ihr ganz gut streiten?

Total harmoniebedürftig. ich kann es noch nicht mal ertragen, wenn sich zwei streiten, mit denen ich eigentlich nichts zu tun habe. Ich lerne seit vielen Jahren streiten, aber es fällt mir nach wie vor sehr schwer.

Sprecht ihr Sachen gleich an, oder geht es erst später?

Das ist genau das Problem: Durch mein Harmoniebedürfnis und Angst vor Streit und Angst, dass mir wehgetan wird, schleppe ich die Dinge viel zu lange mit mir herum. Dadurch bekommen sie aber oft eine Dramatik, die dann gar nicht angemessen ist. Und hinterher denke ich oft "mensch, so schlimm war's doch gar nicht, da war das lange Herumdrucksen doch fast schmerzvoller..."

Ist Streit für Euch bedorhlich oder ein reinigendes Gewitter?

Kommt drauf an mit wem und in welcher Situation. Da schließt sich dann gleich deine nächste Frage an. Ich glaube, es ist für mich dann bedrohlich, wenn ich mich nicht darauf "verlassen" kann, dass mein Streitpartner mich und meine Gefühle "aushält". Mit meinem Mann lerne ich das gerade, dass Streit auch eine bereinigende, ja, fast "erholsame" Wirkung haben kann. Das Gute ist, dass wir beide nicht lang schmollen, sondern uns sehr schnell wieder vertragen. Und dann versuchen, das Ganze konstruktiv zu lösen. Wir haben allerdings immer noch das Problem mit der unterschiedlichen "Streitkultur": er bleibt eher ruhig und stichelt und ironisiert, und ich werde laut und weine und schimpfe. Und beide empfinden das beim anderen als sehr unangenehm.

Fällt Euch Streit eher mit nahestehenden Personen leichter oder mit nicht so nahestehenden?

Definitiv mit nicht so nahestehenden. Da fühle ich mich dann irgendwie nicht so "bedroht". Ich "genieße" es sogar, mich bei der Arbeit mit Chefs und Kollegen zu "streiten" - was ja oft kein handfester Streit ist, sondern eher Meinungsverschiedenheit, aber da halte ich das gut aus und es macht mir sogar Spaß, dann für meine Meinung zu "kämpfen", auch wenn mir die Sache an sich dann eigentlich gar nicht so wichtig ist.
Mit Nahestehenden (Mann, Familie, enge Freunde) ist das total schwierig. Dann bin ich doch leicht gekränkt und verletzt und fühle mich auch nicht "berechtigt", zu streiten.
Hey, das regt mich grad noch mal zum Nachdenken an. Danke dafür!
LG
laverne
"Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas einen Sinn hat, egal wie es ausgeht." (Vaclav Havel)

5

Donnerstag, 29. Oktober 2009, 15:39

Hm ich kann sagen mein Dickschädel verwehrt es mir oft harmoniesüchtig zu sein *ggg*
Ich kann Streit sehr gut aushalten es kommt aber immer drauf an auf welcher Ebene es sich abspielt.
Sobald es existentiell wird und der Hauch von verlassen werden aufflammt (z.B. bei Leuten die mir etwas bedeuten)
kann es sein das ich einknicke.

generell kann ich sehr gut sagen was mir passt oder nicht passt.
ABER das war ein extrem langer weg ^^ und manchmal geht es mir im Forum noch so,
dass ich denke "hm sollteste doch editieren, was is wenn alle dich doof finden und sich abwenden...."
das ist die Einzige Angst ^^ verlassen werden.

Aber ich habe es mir quasi antrainiert das auszuhalten und belohnt wird man mit Erleichterung.
Generell ^^ habe ich aber eine hohe konflikttoleranz ^^ und ich kanns im gegenzug gar nich leiden,
wenn sich da jemand wegwindet und auf teufel komm raus versucht dem aus dem Weg zu gehen.

Denn in meinen Augen ist es elementar zu seiner Meinung zu stehen, um sichtbar zu sein und auch einschätzbar.
Sonst wird man formbar und zu einem Fähnlein im Wind.
Dann ist man vielleicht überall beliebt, weil man so "umgänglich" ist aber im Grunde, wird man auch nie die Hand für jemand andren oder sich selbst ins Feuer legen.
Aber das schließt nicht aus, dass man generell ruhiger ist und nicht so
dickköpfig und spitzzüngig wie der Skorpion manchmal (*lach* ratet mal
was mein Sternzeichen ist)
Das tut mir nämlich auch ganz gut ^^

Genau mit dieser Sache habe ich oft ein Problem, zwar strebe ich danach beliebt zu sein (wer sagt das er das nicht tut lügt!) Aber ich werde auch schnell als diejenige eingeschätzt, die eben eine klarere Position hat, damit kommen sehr viele Menschen nicht zurecht, deshalb musste ich auch lernen etwas zurückzustecken und abzuwarten und meinen gegenüber nicht zu überfordern, aber auch abzuwarten und nicht gleich loszupoltern ^^ oft klärt sich vieles nochmal auf.

Wie immer ist das keine Geschichte die man nur von einem Blickpunkt aus betrachten und beschreiben kann *seufz*

6

Donnerstag, 29. Oktober 2009, 21:50

Wie immer ist das keine Geschichte die man nur von einem Blickpunkt aus betrachten und beschreiben kann *seufz*


Das wäre doch auch furchtbar langweilig, oder? :)
Geduld bringt die Leichtigkeit zwischen den Schritten.

7

Freitag, 30. Oktober 2009, 05:58

Genau mit dieser Sache habe ich oft ein Problem, zwar strebe ich danach beliebt zu sein (wer sagt das er das nicht tut lügt!) Aber ich werde auch schnell als diejenige eingeschätzt, die eben eine klarere Position hat, damit kommen sehr viele Menschen nicht zurecht, deshalb musste ich auch lernen etwas zurückzustecken und abzuwarten und meinen gegenüber nicht zu überfordern, aber auch abzuwarten und nicht gleich loszupoltern ^^ oft klärt sich vieles nochmal auf.
*boah ich kann zitieren* - ok der name fehlt...das Zitat ist von Dailaitha....

das kenn ich auch - ich bin (mittlerweile) eine sehr starke Persönlichkeit geworden, alleine durch meinen Job, der Kontakt mit wichtigen Menschen, Entscheidungen alleine treffen zu müssen. Das klappt im Berufsleben super...Leider ist es im privaten so, dass sie manche dann gleich unter druck fühlen, weil ich meine meinung so sage dann bei einem streit, so klar und konsequent... dadurch schrecken viele zurück und stecken dann den kopf in sand. Aber ich bin da fleissig am üben, erstmal "ooommmmm" zu denken bevor ich losblubber.

Leilah

ps. aaaah da ist ja doch der Name.... :D

Tobias

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8

Freitag, 30. Oktober 2009, 15:02

bei mir kommt es drauf an ...

Menschen zu den ich eine enge Bindung habe, auch in emotionaler Hinsicht, ist ein Streit oder "Dicke Luft" was ganz schreckliches für mich und kann ich eigendlich gar nicht aushalten ...

und trotz das kilometer zwischen mir und euch anderen ist wie "Petrus, Laverne, Ayla, Lols, Sonja, Dai (um ein paar zu nennen) würde mir ein Streit sehr zu schaffen machen ...und mein Harmoniebedürfniss wäre extrem groß ...

in meiner Beziehung habe ich die Erfahrung gemacht, das es gut ist ein paar Stunden ins Land ziehen zu lassen und dann nochmal das Gespräch zu suchen ... und eine Aussprache war meistens positiv.

Dann gibt es aber Menschen wie einer meiner Nachbarn, die sind mir emotional egal und fang an laut zu werden und fast förmlich den Streit zu suchen wenn mir was nicht passt. Und ich habe manchmal den Eindruck, das gerade diese Menschen in der Lage sind bei mir Knöpfe zu drücken ...die mich dann richtig in Fahrt bringen oder einen Streit "einleiten" können.

... dann gibt es wiederrum Menschen wo ich kusche, mir untreu werde und alles erdenkliche tuhe um einen Konflikt aus dem Wege zu gehen obwohl es in mir brodelt ...und die kosten richtig kraft

Grundlage für ein Streit ist, was mein Gegenüber ist ...weiß oder schwarz

spannendes Thema !!!

9

Freitag, 30. Oktober 2009, 17:12

bei mir ist streit eigentlich nur negativ besetzt... liebesentzug, gefühlskälte, unterstellungen, angriffe, sprachlosigkeit, körperliche gewalt, verbale gewalt, kuschen... nicht streiten dürfen als kind, und es nie gelernt haben... immer in extremen gefühlen reagieren...
streit mit partnern unterdrückt und die achtung vor den partnern verloren, statt zu sagen, was ich will
c.
born to be.... sweet :eye:

10

Freitag, 30. Oktober 2009, 21:24

Bei mir hat sich die Art, wie ich streite, über die Jahre sehr gewandelt.
Als Kind konnte/durfte ich es nicht. Habe mich schmollend zurückgezogen und Widerworte gabs bei uns sowieso nicht, besondersgegenüber meinem Vater nicht. Noch heute habe ich Probleme, mit Männern zu streiten ( außer mit meinem eigenen ;-) ). Lange Zeit war das sehr schlimm, wenn ich auch nur im Ansatz einen Konflikt befürchtet habe, bin ich dem aus den Weg gegangen, weil ich einfach Angst vor lautem,cholerischem Auftreten von Männern hatte. Kann ich auch heute nur sehr sehr schwer mit umgehen.
Irgendwann habe ich gemerkt, es gibt viele Menschen, die mich mögen und viele, die hinter mir stehen. Ich wurde zunehmend sicherer und bin Konflikten überhaupt nicht mehr aus dem Weg gegangen, besonders, wenn ich mich im Recht gefühlt habe. Bezeichnender Weise aber nur dann, wenn ich für etwas oder jemand anderen kämpfen muß. Streit fühlt sich noch heute nicht gut oder ok an, weil ich Streit schlecht so stehen lassen kann, sondern danach grüble, ob ich einen Fehler gemacht habe, ob der andere mir nun nicht mehr gut ist, obwohl es mir bei vielen ja egal sein könnte.
Ein ganz anderer Film läuft da beziehungstechnisch bei mir ab. Mein Partner ist eher der nachgiebige, der, der seine Meinung hinter dem Berg hält, sich oft nicht auskotzt und Konflikten aus dem Weg geht. Das ärgert mich oft sehr, weil ich heute ja soweit bin, zu sagen, manchmal geht es nicht, ohne Konflikte auszufechten. Ich finde an mir schlimm, dass der Ärger manchmal in Aggressivität umschlägt und ich sehr provozieren kann, um endlcih ein Feedback, von mir aus auch eine Grenze von ihm zu erhalten. Dann sehe ich Züge, die meinem Vater ähnlich sind und das entsetzt mich.
Menschen, die ständige Konfliktbereitschaft zeigen, empfinde ich oft als Axt im Walde und als sehr anstrengend und nervig. Hat sicher auch mit meiner Kindheit zutun.
LG, Mondscheinkatze

sadness

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11

Samstag, 31. Oktober 2009, 00:23

In meiner Kindheit wurde das Streiten meist mit ein paar verletzenden oder zynischen Worten abgebrochen. Dann hielt ich den Mund. So empfinde ich es jedenfalls heute.
Mit meiner Mutter kann man nicht streiten, weil sie nicht darauf eingeht. Derzeit mache ich mir z.B. Sorgen wegen ihrer Diabetes, seit über einem Jahr festgestellt und noch keine Schulung ... Wenn ich dann darüber sprechen will und meine Meinung sagen möchte, hört sie entweder nicht hin oder es kommt sowas wie "ja,ja ..." :furz: Diese abgewürgten Themen - das belastet mich sehr, dieses Unausgesprochene.
Die schlimmste Situation war vor ein paar Jahren, als ich sie aufforderte, zu einer Situation etwas zu sagen, sie schon fast anflehte ... aber sie schweigt dann einfach, wenn es sein muß, Tage. So etwas ertrage ich nicht! So ähnlich (einfach schweigen, "Die" beruhigt sich schon wieder ...) erlebte ich es noch einmal mit meinem Ex-Freund. Das machte mich innerlich kaputt. Nur er durfte dann rausplatzen und machte sich über mich lustig, trampelte verbal auf mir herum. Selbst wenn mein Sohn dabei war. Dann hätte ich am liebsten schreien können.
Durch solche Erfahrungen fühle ich mich relativ schnell mal angegriffen, wo es vielleicht nicht so gemeint ist ...
Mit meiner Tochter habe ich viel und lange (in ihrer Pubert.zeit viannen_44 ) gestritten. Mit meinem Sohn streite ich sehr selten, und wenn, streben wir Beide immer schnell eine Versöhnung an.
Meiner Chefin weiche ich bei schlechter Laune ihrerseits seit dem letzten Streit möglichst aus und verhalte mich ganz still, denn bei ihr wird es dann kein Streit, sondern ein Anklagen, bei dem mir bloß wieder die Tränen kommen ...
Insgesamt streite ich seit dem vermutl. Beginn meiner Depris (vereinfacht ausgedrückt) weniger und leiser. Ich investiere meist nicht mehr so viel Kraft dafür, denke oft, was solls ...
Menschen, mit denen man gar nicht streiten kann, sind mir suspekt. Dann gibt es noch solche wie >Tobias< schreibt, die drücken irgendwie nur ein Knöpfchen, und man könnte explodieren.
Wird in meiner Gegenwart gestritten, finde ich das bei Menschen, die mir nahe stehen, unangenehm. Bei anderen ist es mir relativ egal. smoke
Unpassend finde ich es, wenn eine Meinungsverschiedenheit immer als Streit angesehn wird ("streite nicht mit mir", "Müßt ihr immer streiten ..."). :bomb:
Ich selbst brauche nach einem heftigeren Gewitter eine kleine Weile, um mich wieder abzukühlen. Leider akzeptiert das nicht jeder. Könnte dann gleich der nächste Streitpunkt sein ... 8|

Ist aber lang geworden, da merke ich erst, wie viel mir zu dem Thema einfällt ... :whistling:

Mir ist noch was eingefallen, ein Anruf bei der Kindergeldkasse letzte Woche: Die Dame war sehr unfreundlich, :schimpf: hörte nicht zu, unterbrach mich dauernd, meinte dann, ich solle nicht mit ihr streiten. Doch ich bin wunderbar ruhig geblieben und bat sie nur (mehrmals), mich bitte aussprechen zu lassen ... (Hab ich doch was gelernt im Call Center :D )
Einmal wissen, dieses bleibt für immer. Ist nicht Rausch, der schon die Nacht verklagt ...
Einmal wirklich fassen und nie wieder alles geben müssen, was man hält ...


(aus: "Am Fenster" - Hildegard Maria Rauchfuß)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »sadness« (31. Oktober 2009, 00:21)


Tobias

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12

Samstag, 31. Oktober 2009, 05:49

mich bitte aussprechen zu lassen ... (Hab ich doch was gelernt im Call Center :D )
uiiii ich habe auch 4 Jahre lang als CCA gearbeitet ...Versicherung, Zeitarbeit - B2B, B2B im Umweltbereich ...

da habe ich auch einiges gelernt .... :freddy: :tomate: :zensiert: :anoym:
treue, auch mir selbst gegenüber.

sadness

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13

Samstag, 31. Oktober 2009, 22:04

:diablo: Oh ja, da lernt man wirklich einiges ... :strafe: .-k
Einmal wissen, dieses bleibt für immer. Ist nicht Rausch, der schon die Nacht verklagt ...
Einmal wirklich fassen und nie wieder alles geben müssen, was man hält ...


(aus: "Am Fenster" - Hildegard Maria Rauchfuß)

14

Sonntag, 1. November 2009, 15:45

Interesanntes Thema :D

Also,.. wenn irgfendwas im im Busch ist, halte ich das nicht aus und es geht mir auf die Nerven.. dann will ich es klären.
Ich konfrontieren dann die Leute sofort.
Will wissen wie es gemeint war, bevor ich explodiere..
Ich bin da wirklich face to face.
Gehen die nicht darauf ein, werden beleidigt kann ich auch ziemlich hartnäckig werden und darauf beharren es zu klären.., dannn ärgere ich mich über deren unkooperation dann gehts mir emotional nah und werde uneendlich wüthend.
Wird mein Gegenüber argressiv und vulgär mache ich Dicht und laß ihn arrogant stehen, sage auch, daß ich mich auf dieses Nivou herablassen will.
Bei Beleidigungen auf der Straßen von Fremden, werde ich zünisch und gehe auf die Psychoebene.. und hab meine Freude sie doof darstehen zu lassen.
Naja, wenn dann meine Pferde richtig mit mir durchgehen und ich wirklich bis ins Mark verletzt bin und gar nicht mehr weiterweiß vergesse ich ich mich auch verbal.., aber das ist wirklich der worst case.

Grüße
Yrla
Is(s) doch:
Und: Wer Tippfehler findet, darf sie behalten
By the way: Be yourself, no matter what they say...
Procrastination is the thief of time (Verschiebetaktik ist der Dieb der Zeit) :whip: