Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tobias« (25. Februar 2010, 14:36)
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Original geschrieben von sternstaub
es fühlt sich jedes mal aufs neue an, wie ein furchtbarer selbstbetrug. man schwört sich, es würde nie wieder passieren und tage, stunden oder minuten später findet man sich wieder in einer kekspackung und all den alten problemen. wann wird das enden? wann wird nicht mehr das essen, sondern ich selbst über mein leben bestimmen können? wann werde ich meine bedürfnisse rechtzeitig spüren, um nicht später alles mit dieser furchtbar banalen handlung zu komensieren - essen? wann nur?
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Original geschrieben von Eternity
Und einzusehen, dass es lebenslänglich ist. Und dass man wie ein Alkoholiker sogut es geht abstinent leben muss.
Ganz geht ja leider nicht, man muss ja essen. Und genau das ist das schwierige an der Eßsucht.
Alk kann man weglassen, das Essen nicht.
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Auf jeden Fall hilft es tatsächlich die Krankheit zu erkennen und ab da zu bekämpfen. Und einzusehen, dass es lebenslänglich ist. Und dass man wie ein Alkoholiker sogut es geht abstinent leben muss.
Ganz geht ja leider nicht, man muss ja essen. Und genau das ist das schwierige an der Eßsucht.
Alk kann man weglassen, das Essen nicht.
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Original geschrieben von LinetteMan kann nicht abstinent vom Essen leben, man kann aber einige Lebensmittel weglassen.
Meines Wissens nach, soll man aber genau das nicht machen, damit man nicht wieder rückfällig wird, wenn man einen Heißhunger auf diese Lebensmittel entwickelt.
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Original geschrieben von Dailaitha
ich habe z.b. andere erfahrungen gemacht
auf der einen seite gibt es dinge die mehr für einen essanfall geeignet sind als andere
und auch ich habe meine "lieblingssorten" an obst isst man sich ja kaum über...
aber wenn ich diese dinge konsequent streiche baut sich in mir ein enormer druck auf.
ich komme damit besser klar wenn ich mir keine verbote auferlege und schaue, dass alles im rahmen bleibt und ich auch sie "sorgenkinder" kontrolliert integriere.
das ist weißgott nicht einfach, vor allem weil man doch gern "noch ein bisschen" gern hätte, aber mittlerweile esse ich meinen lieblingskuchen eben nichtmehr komplett an einem tag, sondern tagesform abhängig über mehrere tage.
manchmal kommt es sogar vor, dass ich es "vergesse".
eine gewisse struktur muss immer da sein, da bin ich vollkommen einer meinung mti euch ohne geht es nicht.
aber ich sach mal so, mein leben lenkt mich meist davon ab wo ich mich vorher von meinem leben abgelenkt habe.
und fertig oder so bin ich nicht, denn mein essen läuft noch oft aus dem ruder, wenngleich das auch keine anfälle mehr sind.
man hält sich auch irgendwo daran fest und ich glaub ich muss noch an vielem arbeiten.
natürlich wird das nie so sein, wie bei jemandem der nie so ein problem hatte ich bin auch der meinung, dass man immer wachsam sein sollte, weil man einfach anfällig dafür ist, aber ich hab die erfahrung gemacht das auch ich wieder ein entspannteres verhältnis zum essen aufbauen kann und ich kenn auch andere die es schaffen.
lg dai

