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21

Sonntag, 27. Juni 2010, 18:20

EV. Trigger...

Hmmm... irgendwie kommt mir das bekannt vor. Weiss garnicht ob ichs in Worte fassen kann...
vielleicht sind meine Gedanken dazu auch ein wenig anders aber ...
ich weiss, dass wenn es mir richtig schlecht geht ich mich
eben auch vom (sozialen) Leben total zurückzieh.
Einerseits sicherlich weil ich auch das Gefühl hab, dass ich in dem Moment alle Kraft für mich brauch
und jede Störung von aussen das Zünglein an der Waage sein könnte...

anderseits k*tzt mich das Leben dann auch so an, dass ich mich so weit wie möglich vom Leben
zurückziehen will und alles von mir weise und jeden ablehne - vielleicht steht dahinter so ein bisschen
der Gedanke wenn ich mich nicht binde dann hält mich hier auch nix oder ich bin eben dann nicht
so stark verbunden mit dem Leben.
Weiss nicht ob das jetzt so rüberkommt wie ich es sagen will oder ob das jetzt zu heftig klingt...

Macht mich grad nachdenklich in jedem Fall und ich komm selbst grad nicht so ganz auf den Punkt...

triv.

22

Sonntag, 27. Juni 2010, 20:16

Oh man echt ein schwieriges Thema irgendwie... Hmm ich glaube bei mir ist es so ähnlich wie Mary beschrieben hat, dass vieles von dieser Einstellung aus der Kindheit rührt. Meine Mutter war seit ich denken kann schwer depressiv, mein Vater nie zu Hause so dass ich alles mit mir allein ausmachen musste. Das hat sich glaub ich wie ein roter Faden durch mein bisheriges Leben gezogen. Was damals vielleicht für mich nützlich war ist heute hinderlich und hält mich davon ab mich auf andere Menschen einlassen zu können.



*angelina

23

Montag, 28. Juni 2010, 18:02

Liebe Silberlocke,

ich finde mich in Deinen Worten zu einem großen Teil wieder, da es mir zur Zeit ähnlich wie Dir geht. Mein Freund lässt mich emotional auch seit einiger Zeit "verhungern" und verhält sich recht kühl und irgendwie distanziert- es läuft seit einiger Zeit, einer kurzzeitigen Trennung,einfach nicht mehr rund.

Seit Wochen überesse ich ohne einen einzigen Tag Pause dazwischen. Er reagiert darauf mit einer Art Abscheu, die mich sorgt.

Hast Du Deinem Mann eigentlich schon mal so richtig direkt verdeutlicht, dass bzw. wie sehr Du leidest?
Manchmal meint der Gegenüber es ja noch nicht mal bös, wenn er "ignorant" zu sein scheint, er übersieht einfach Signale, Warnungen,
Bedürfnisse... Aus seiner Perspektive ist alles in Ordnung.
Wenn Du ihn mal richtig beiseite nimmst und ein ernstes Gespräch anfangen würdest? An dem er merkt, dass es wirklich ernst ist und Dir wichtig ist, Du versuchst, Deine Gefühle klar zu benennen in Bezug auf Eure Beziehung, das Essen, den Alltag?


Ich wünsche Dir erstmal alles Gute!

Silberlocke

unregistriert

24

Dienstag, 29. Juni 2010, 09:31

Ja habe ich ihm, aber er kann es nicht nachvollziehen. Er versteht es einfach nicht oder will es nicht verstehen. Ich habe ihn aber jetzt dazu gebracht eine Paartherapie zu machen.

25

Dienstag, 29. Juni 2010, 09:57

Das ist ein Riesenschritt, super!
Ist ja auch irgendwie ein Zeichen seitens Deines Partners, dass es ihm wichtig ist und er bereit ist, an der Beziehung zu arbeiten und sich Veränderungen gegenüber zu öffnen.
Das macht doch erstmal zuversichtlich!

26

Dienstag, 29. Juni 2010, 15:15

Liebe Silberlocke,
ich freu mich für dich über diese Nachricht. Ich wünsche dir und deinem Mann, dass es euch hilft und dass ihr euch wieder näher kommt.

Liebe Grüße
mary
Es gibt einen Raum hinter richtig und falsch,
dort treffen wir uns

27

Dienstag, 29. Juni 2010, 19:12

... und ich denke ausserdem, dass ein guter Paartherapeut Zusammenhänge anschaulich machen und erklären kann, die Dein Mann jetzt von alleine noch nicht sieht oder sehen möchte. Im Laufe der Therapie wird er sicher nach und nach verstehen lernen.

28

Dienstag, 29. Juni 2010, 19:28

Hallo Silberlocke,

wollte nur sagen, dass es mich echt freut, das mit der Paartherapie. Ich drücke euch die Daumen.

Liebe Grüße,

Esa

Silberlocke

unregistriert

29

Montag, 5. Juli 2010, 09:23

Ich suche gerade einen geeigneten Paartherapauten oder Therapautin. Ja es ist gut, dass er es mitmacht, obwohl ich glaube, dass er hofft, dass ich es mit der Paartherapie vergesse.