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sommer86

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41

Mittwoch, 24. März 2010, 11:57

:rolleyes: ja geduld ist nicht grade einer meiner stärken.... wie man das aus den texten rausbekommt ?!
nein. ich habe erst vor paar monaten mal im internet geguckt bzw. mich damit beschäftigt, was das sein kann...
und mich letztens erst getraut einen termin beim arzt mal deswegen zu machen.

also hab das mit dem baldrian auch nur einmal probiert. wusste net, dass das gefährlich is? dachte so kräuterzeugs wäre schon eher was. naja klar sind mittel keine lösungen, aber wollte es eben testen.

bis vor 2 jahren hatte ich eben noch die zigaretten.. aber damit ist nun schluss

Petrus

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42

Mittwoch, 24. März 2010, 12:02

bis vor 2 jahren hatte ich eben noch die zigaretten.. aber damit ist nun schluss


Es kann sein, dass da eine Suchtverschiebung stattgefunden hast. Bei mir wechselten sich auch immer die Süchte ab...

Ich denke nicht, dass Dai mit "gefährlich" die "chemische Wirkung" von Baldrian gemeint hat, sondern eher den psychischen Effekt. Süchte mit Medikamenten anzugehen (egal, ob chemisch oder pflanzlich) verschiebt meiner Meinung nach nur das Problem.

Lieben Gruss

Petrus
"Die ganze Welt ist zum Verzweifeln traurig."
Nikolaus Lenau (1802-1850), deutscher Lyriker

sommer86

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43

Mittwoch, 24. März 2010, 12:07

Ja das hatte ich auch schon vermutet, dass das nur so ein wechsel war....

Dailaitha

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Mittwoch, 24. März 2010, 14:11

Eine der bitteren pillen die wir schlucken müssen ist die, dass es eben keine Pillen gegen Binge eating gibt ^^
aber das tolle daran ist, dass wir (zwar gezwungenermaßen) lernen auf uns zu achten und zu hören.
Das verlernen wir leider in der heutigen Zeit immer mehr, wo es doch oft nur auf das Ergebnis ankommt.

Also ich hab meine FAs irgendwann als Reißleine sehen können als Hilfeschrei meiner Seele,
dass es so nichtmehr weitergeht.

wo ich mich noch gar nicht mit Binge und den FAs auseinandergesetzt habe, da hab ich so gesprochen und gedacht wie du.
Also das soll jetzt nicht belehrend wirken ^^, ich möchte dir zeigen, dass auch ich total ungeduldig mit mir war und ich mich in deinen Worten wiedererkenne. (auch wenn ich kein Baldrian geschluckt habe, aber dafür waren es z.b. Diäten etc.)
mein spruch von damals wäre gewiss gewesen "mir gehts gut, wären die scheiß FAs nicht"
^^ das man erstmal nur oberflächlich an dem rumdoktorn will, was einem angeblich das Leben zur Hölle macht,
kann ich aus Erfahrung nachvollziehn.

Mit andren Worten ^^ ich rede nur jetzt so altklug, weil ich durch meine Hölle schon gegangen bin.

sommer86

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45

Mittwoch, 24. März 2010, 16:21

nein altklug klingt das nicht. lese gerne etwas , wenn schon jemand ähnliches macht oder gemacht hat.

schlimmer ist bei mir, dass ich so oft weinen muss. wieviele tränen kann ein mensch denn weinen....es müssten schon ganze ozeane sein..

ich wünsche mir eben, dass es mir wenigstens wieder von dem her ein bissl besser geht... im moment ist echt alles sehr besch...

oft denke ich die kraft zu kämpfen ist da, aber fühle mich wie in einem raum eingesperrt und draußen ist das neue leben

sonja

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46

Mittwoch, 24. März 2010, 16:43

schlimmer ist bei mir, dass ich so oft weinen muss. wieviele tränen kann ein mensch denn weinen....es müssten schon ganze ozeane sein..

Liebe sommer,

ich finde das ganz und gar nicht schlimm .... im Gegenteil. Ich habe mir mit dem Weinen schon immer schwer getan (nur nicht die Fassung verlieren, das war das SCHLIMMSTE), erst seit kurzer Zeit weine ich immer mal wieder und ich spüre wie gut das tun kann.

LG,

Sonja.
Solange du dem anderen sein Anderssein nicht verzeihen kannst, bist du noch weit weg vom Weg der Weisheit. (aus China)

Die Hoffnung ist der Regenbogen über dem herabstürzenden Bach des Lebens. (Friedrich Nietzsche)

Dailaitha

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47

Mittwoch, 24. März 2010, 17:32

auch das weinen kann anders werden und sein.
aus Verzweifelung? aus Wut? aus Trauer? aus Mitgefühl? aus Enttäuschung? aus Rührung? vor Freude?

Da gabs am Anfang auch erst nur eine Sorte von Weinen für mich:
das doofe-weinen ^^
keine Schwäche zeigen, keine Verletzbarkeit und schon gar kein Gefühl.

Ich habe auch oft geweint (allein in mein Kuscheltier) ^^ und mal ehrlich, es ist auch zum heulen.
viele von uns haben schlimme Dinge hinter sich.
Die werden nicht weniger schlimm nur besser ertragbar.

Wenn ich heute darüber trauere was passiert ist, tut das noch genauso weh, aber es haut mich nichtmehr so aus der Bahn.

Ob ich nun mehr weine als da?
Kann ich nichtmal beurteilen ^^ ich weine nur befreiender.
Es klärt manchmal auch den Kopf

lols

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Mittwoch, 24. März 2010, 20:24

Ob ich nun mehr weine als da?
Kann ich nichtmal beurteilen ^^ ich weine nur befreiender.
Es klärt manchmal auch den Kopf


Befreiender Weinen, das trifft es bei mir auch.
Früher habe ich seltener, aber heftiger geweint.
Wenn ich früher geweint habe brach ein Damm, ich habe mich da total reingesteigert, alles schlechte in meinem Leben und alles schlechte der Welt rausgeholt und hatte das Gefühl, es wird nie wieder gut!
Heute weine ich gezielter, aber tiefer in das Gefühl rein...das klingt jetzt sehr technisch, ich weiß nicht so genau wie ich das anders beschreiben soll...
Hinterher fühle ich mich erleichtert irgendwie, früher war ich immer total verzweifelt und erschöpft und kraftlos, heute eher kraftvoller...

lols
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Mittwoch, 24. März 2010, 20:47

lols, ich finde mich in deinen Worten wieder :*)

Kenne auch diesen Unterschied und find es auch sehr wichtig das zu unterscheiden. Weinen ist weder automatisch schädlich, aber auch nicht automatisch befreiend und guttuend. Es kommt drauf an, wie es sich anfühlt, denn schließlich ist es nur ein Zeichen, dem bei jedem andere Gefühle zugrunde liegen können.

Karo48

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Donnerstag, 25. März 2010, 00:07

Es ging mir so gut

Vor 4 Jahren hab ich in nem Fitnessstudio angefangen zu trainieren. Erst ganz vorsichtig und nur soviel wie ich wollte und es mir Spass machte. Das war ne ganz neue Erfahrung für mich, und obwohl ich da noch die FA´s hatte, hab ich im ersten Monat schon abgenommen. Das hat mich dann so beflügelt, das ich immer fitter wurde.
Das war dann wie eine Spirale nach oben. Eins gab das andere. Die FA´s wurden weniger und nach nem halben Jahr hatte ich schon fast Normalgewicht.
Allerdings schaffte ich es nicht, das die FA´s ganz aufhörten und anstatt mich über die Erfolge zu freuen, habe ich meine Aufmerksamkeit auf mein Fehlverhalten gerichtet.
Wenn ich nen FA hatte, bin ich ins Studio und hab solange trainiert, bis ich die Kalorien, die ich gefuttert hatte, wieder abtrainiert habe. Dadurch verlor ich die Lust und mit eingehender Unlust kam auch wieder die Depression und die Trägheit, die Folge war absehbar.
Nach nur einem Jahr war ich wieder da wo ich angefangen hab.
Das macht mich immer noch so wütend, was natürlich kontraproduktiv ist.
Ich frag mich, wo ist die Energie hin, die ich damals hatte und die Lust. Ich trainiere zwar wieder, was mir auch Spass macht, aber im Vergleich...
ich weiss, Vergleiche sind scheisse
ist das viel zu wenig.
Ich möchte mich wieder mögen, einfach gut zu mir sein. Fortschritte wirklich wertschätzen und nicht immer auf die Zukunft schauen. Das sollte doch möglich sein, oder...?

Sorry, hatte grad nen FA und fühl mich beschissen. Ich hör jetzt auch auf!!!!!!! :bawling:

lols

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Donnerstag, 25. März 2010, 07:31

Ich frag mich, wo ist die Energie hin, die ich damals hatte und die Lust. Ich trainiere zwar wieder, was mir auch Spass macht, aber im Vergleich...
ich weiss, Vergleiche sind scheisse
ist das viel zu wenig.


Meine Gedanken dazu:
Ich glaube so wie es jetzt ist ist es besser.
Ich kenne diese Euphorie auch, die fühlt sich super an, aber sie hat auch was unrealistisches. Ich denke dann, das bleibt jetzt immer so, ich bin nur toll undhabe nur ein Ziel im Auge gehabt, das Abnehmen, anderen gefallen, nur noch glücklich sein. Es ist aber unrealistisch, das durchzuahlten.
Ich blende dann alle Schattenseiten aus. Aber die gehören genauso zum Leben.
Umso größer dann die Enttäuschung, wenn es wiedermal nicht geklappt hat, ich wieder mal versagt habe. Es hat was manisches, oder was rauschähnliches und der Kater kommt bestimmt...

So wie es jetzt bei Dir ist, macht es Spaß, sagst Du. vielleicht ist irgendwie ruhiger, aber auch realistischer längere Zeit durchzuhalten? Es wird Tage geben, da haste keinen Bock und Spaßtage mit Energie.
Vielleicht richtest Du das Ziel noch zu sehr auf abnehmen? Weiß ich nicht, bei mir war es lange so. Bei jederneuen Idee mein Leben zu ändern, bei jeder Ernährungsumstellung, bei jedem neuen Start zu sporten...und dann die Enttäuschung.
Ich weiß inzswischen die leisere Freude zu schätzen und werde mißtrauisch wenn ich supereuphorisch bin. Das bin ich noch wenn ich ganz neue Sachen mache und sage mir dann, mal sehen was nach der Euphorie kommt, ob es immer noch Bestand hat. Beim Yoga jetzt beispielsweise setzt sowas wie Alltag ein. Es macht noch Spaß, aber es gibt auch mühsame Passagen, aber mein Gefühl sagt mir, das ist immer noch das richtige, weil der Spaß überwiegt.
Oder hier im Forum, am Anfang jede Minute hier gewesen, ein Begeisterungssturm nach dem anderen, das Forum entdeckt...tolle Zeit. Jetzt ist es nicht mehr so euphorisch, aber eine wohlige Wärme und manchmal bin ich auch genervt, aber insgesamt tut es mir immer noch saugut.
Irgendwie wie frisch verliebt sein und dann kommt der Alltag. Lieber immer frisch verliebt, aber wer soll das Durchhalten??? (**)

So jetzt halt ich aber die Klappe
hoffe ich habe Dich nicht zugequatscht
lols
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »lols« (25. März 2010, 07:31)


mary

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Donnerstag, 25. März 2010, 09:00

Vor 3 Jahren ging es mir wie Dir karo. Ich habe richtig viel abgenommen, Sport gemacht es ging mir super jeder lobte mich . Zu der Zeit war ich 100% sicher es würde immer so bleiben. Eigentlich idiotisch so was in meinem Alter noch zu denken. Aber dann kam der Absturz und ich habe zugenommen ein FA nach dem anderen ich habe sehr viel mehr Gewicht als je zuvor und es ging mir noch nie so schlecht. Jetzt habe ich mich wieder hochgerappelt und weiß, dass so eine Phase eher schädlich als nützlich ist. Ich lerne zur Zeit realistisch zu denken und mich im Alltag mit guten und schlechten Phasen einzurichten.Das schwerste ist für mich von dem Gedanken des schnellen Abnehmens mich zu lösen, denn die körperlichen Beschwerden sind ziemlich schlimm. Ich kann nur noch schlecht laufen da beide Knie kaputt sind. Trotzdem weiß ich das eine schnelle Diät nicht die Lösung ist. Ich werde demnächst noch mal Therapie machen und hoffe zu lernen den Mittelweg zu finden.
Es gibt einen Raum hinter richtig und falsch,
dort treffen wir uns

Dailaitha

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Donnerstag, 25. März 2010, 11:32

das "amüsante" ist ^^ das jeder die Phase "Mir gehts schlecht" sofort mit dem "ich hab zugenommen" koppelt.

Dabei ist das in meinen Augen nicht korrekt.
Es ging einem auch schon vorher nicht gut, man hats nur besser versteckt!
Das Scheitern kommt nicht, weil man ein so schlechter Mensch ist...
es kommt, weil man an der Wurzel nix verändert hat. (meine Meinung)

Der Unterschied ist, dass man anstatt sich einzuigeln um nix zu bemerken,
man davonläuft wie ein Hase. Klar man ist aktiver, aber man schaltet sich selbst genauso ab.
Das ist ähnlich wie diese vermaledeiten Diätphasen.
Und die Leute springen drauf an "Hey du hast ja super abgenommen" gleichzusetzen mit "Hey du hast dein Leben wieder im Griff".
Alles nur rumdoktoren an der Oberfläche ^^
Aber ich kann verstehen, wenn man sich mit der Flucht nach vorn wohler fühlt, weil man ja so positiv wieder aufgenommen wird.

Wirklich dumme Gesellschaft.
Würde sich da endlich mal das Bild ändern, das wär doch mal was ^^

iustitia

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Donnerstag, 25. März 2010, 12:10

Ich würde einen EA auch gerne unterbrechen können. Habe mich sogar schon paar mal gefragt warum muss ich jetzt essen-...aber in dem moment ist der kopf irgendwie leer.... versuche mich auch abzulkenken...... hab letztens baldrian genommen..... nichts..... ich musste was essen... scheiß gefühl.

ein warum kann ich eigentlich gar nicht erklären oder woher.....kein plan ob das nur bei mir so is...aber ich kanns einfach net sagen

nunja ich hoffe auf meinen arzttermin anfang april und dann mal schauen, ob die mir das sagen können ?!

Ich würde einen EA auch gerne unterbrechen können. Habe mich sogar schon paar mal gefragt warum muss ich jetzt essen-...aber in dem moment ist der kopf irgendwie leer.... versuche mich auch abzulkenken...... hab letztens baldrian genommen..... nichts..... ich musste was essen... scheiß gefühl.

Oh ja, genau dieses Gefühl, das "scheiß Gefühl".... Ich hasse es. Und dann immer diese extremen Schuldgefühle, und der Blick danach in den Spiegel. Ich ertrage es nicht mehr. Es ist für mich einfach so .... grauenhaft. Ich sehe mich in den Spiegel und ekle mich vor mir selbst. Ich gehe auf die Straße und hab das Gefühl alle starren mich an.... So auf die Art..."Pfui..." Ich würde mich am liebsten verstecken beim Rausgehen, unter einem Unsichtbarmachenden Umhang, so einen den Harry Potter hat, dann wär alles doch viel schöner.
Dann könnte ich zumindest mal irgendwo anfangen, anstatt dauernd von einer Depression in die nächste zu stürzen, und mich von einem nach dem anderen Schuldgefühl jagen zu lassen. Ich hasse das.

Wisst ihr, wir sind eigentlich so supertolle Menschen, haben so herausragende Qualitäten, doch diese Krankheit, die macht uns kaputt. Mir zumindest geht es so. Ich wäre ja gar nicht so a schlechtes Mädl, ich bin nett und zuvorkommend, aber diese FAs die kontrollieren mich einfach. Sie zerstören gerade das, was mich eigentlich glücklich machen könnte.

Ich nehme Anerkennung von anderen schon gar nicht mehr an, weil ich mir von einem in den anderen Moment denke: "Die kennen MEINE Geschichte doch gar nicht . Und wenn sie's wüssten, dann wäre sicher alles noch schlimmer."

Ich bin momentan so ratlos, aber ich WILL NICHT aufgeben. Ich kann nicht aufgeben. Ich habe mein ganzes Leben noch vor mir... Ich will es wieder lebenswert machen, ich will wieder "gesund" sein.

Wisst ihr denn woher eure FAs oder prinzipiell eure BID kommt?
Kann man so etwas genauer feststellen?
Woher bekommt ihr Hilfe?

Ich wünsche euch noch einen wunderschönen Tag, genießt ihn ... Jeder Mensch ist einzigartig und perfekt in der Art und Weise wie er ist. Ich glaube das sollten wir uns alle irgendwo hinschreiben damit wir das nicht vergessen.

Ich hab euch gern,
Iustitia


*tut mir leid hab das zitat zwei mal reinbekommen, kann mir irgendjemand helfen das wieder rauszubekommen? *

Karo48

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Donnerstag, 25. März 2010, 14:18

ja, warum hatte ich FA´s, wenn es mir doch so gut ging.
Hab gestern noch lang drüber nachgedacht und dann beschlossen erst mal zu schlafen, was mir ganz gut getan hat.
das was du da geschrieben hast lols ist bei mir hängen geblieben, auch dein spruch, das wenn man was erreichen will, muss man langsam gehen.
Kommt mir richtig vor. Aber so vom Kopf in Bauch zu kommen ist glaub ich das Schwierige. Weg zu kommen von der Haltung, wenn du mal wieder schlank bist, wird alles besser. Ich weiss ja, das dem nicht so ist.
Mir gings ja auch mit weniger nicht besser.
Kann man sich eigentlich entscheiden sich zu lieben?
Oder ist Liebe ein Gefühl?

Dailaitha

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Donnerstag, 25. März 2010, 14:53

hm ich denke wenn man sich entscheidet ^^ lernt man auch sensibler zu werden dafür.
Und umso mehr einem da auffällt... umso mehr bekommt es Gewicht

Angelina

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  • »Angelina« ist der Autor dieses Themas

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Donnerstag, 25. März 2010, 19:19

FAs die kontrollieren mich einfach. Sie zerstören gerade das, was mich eigentlich glücklich machen könnte.

Ich nehme Anerkennung von anderen schon gar nicht mehr an, weil ich mir von einem in den anderen Moment denke: "Die kennen MEINE Geschichte doch gar nicht . Und wenn sie's wüssten, dann wäre sicher alles noch schlimmer."
Das kenne ich... so oft frage ich mich warum ich immer wieder das zerstöre, was mich glücklich machen kann. Das schlimmste ist eigentlich dass man selbst der Übeltäter ist und nicht das Oper von jemand anderem den man beschuldigen könnte.. Wenn andere mich loben oder etwas positives über meine Person sagen ist der erste Gedanke "wenn die wüßten... dann würden sie nicht mehr so denken" Womit ihre Worte für mich an Wert verlieren.

58

Donnerstag, 25. März 2010, 19:56

[font='&quot']Huiui hier wurde ja schon viel geschrieben, habe
versucht alles zu lesen oder wenigstens zu überfliegen, um nicht total
hinterherzuhinken.


Zu mir und den Antworten... Ja ich bin eine Schwarz-Weisdenkerin. Und das dies
nicht besonders gesund ist, ist mir klar. Aber in einem grau zu sein, kann ich
oft kaum aushalten. Zu denken oder zu fühlen, es könnte "gut" sein,
obwohl nicht "alles perfekt" ist, fällt mir schwer.

Und genau so gehe ich auch mit mir um... nicht absolut intelligent - also dumm,
nicht absolut schlank - also dick, nicht absolut hübsch - also hässlich, nicht
abolut freundlich/gutmütig/... - alo ein schlechter Mensch! Und ich finde es
selbst total schlimm, wie streng und unfair ich mit mir umgehe. Früher war ich
härter, mittlerweile kann ich mir schon mehr Menschlichkeit zusprechen.[/font]

früher dachte ich, dass mein Ziel sei dünner zu werden.
dann dachte das man Ziel sei die ES zu besiegen
und nun?
nun ist mein Ziel bei mir zu bleiben und für mich zu sorgen.
Dailaitha, danke dafür (: beruhigt mich!
Die erste Phase habe ich hinter mir (obwohl sich so mancher blöde dünner-werd-gedankengang immer mal wieder einschleicht, besonders seitdem ich meinen Freund habe), und ich glaube ich stecke gerade zwischen den anderen zwei Phasen...



[font='&quot']Beim Thema Ungeduld fühl ich mich auch richtig. Mir
geht es genauso... die Jährchen haben mich gelassener werden lassen, aber
geduldig bin ich wohl nicht... nicht mit mir und nicht mit meiner Umwelt[/font]
. Ich arbeite mit Kindern :D Da spüre ich meine Ungeduld immer am stärkstesn - und tut sie mir auch am meisten leid!