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Montag, 8. März 2010, 18:36

Offener Umgang mit BED?

Hallo ihr Lieben, mich würde interessieren wie offen ihr mit eurer Essstörung umgeht? Außer mit meinem Therapeuten rede ich nicht wirklich darüber. Ich hab es mal ansatzweise bei der Familie oder engen Freunden versucht, hatte aber das Gefühl man kann es nicht wirklich verstehen oder möchte vielleicht auch nicht näher darauf eingehen.. Was ich auch keinem verübeln kann. Vielleicht würde ich es selbst nicht verstehen, wenn ich nicht selber in der Situation wäre.



Würde mich freuen zu hören wie es bei euch ist.



*liebe Grüße

Angelina

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tobias« (8. März 2010, 19:18)


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Montag, 8. März 2010, 19:15

ich gehe damit nicht offen um, der einzige, der es wirklich und im realen leben weiss, ist mein partner. ansonsten bin ich höchstens im i-net so offen (hier z. b.)
ich möchte mich damit im wirklichen leben, z. b. beruf, nicht angreifbar machen.
da ich in einem pflegeberuf arbeite, wäre so etwas ein gefundenes fressen für bestimmte kolleginnen.
aber such mal über die suchfunktion, ein ähnliches thema gabs schon mal. vielleicht findest du dort anregungen und hinweise.
liebe grüsse
c.
born to be.... sweet :eye:

Tobias

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3

Montag, 8. März 2010, 19:22

Wenn ich sage das ich eine Essstörung habe, dann ernte ich meist ungläubige Blicke. Es gibt den schönen Satz, treue auch mir selbst gegenüber - ich würde mir untreu werden, wenn ich meine Esssucht verleugnen würde ... In der Partnerschaft habe da keine Probleme ...da kann ich offen und frei drüber sprechen ohne das es meine Freundin bewertet

4

Dienstag, 9. März 2010, 08:17

Ich bin sehr vorsichtig damit, wem ich was anvertraue, "Schwäche" zeigen wird von vielen Menschen ausgenutzt oder gegen einen verwendet.
Zudem schätze ich ein, dass die meisten Menschen in meinem Umfeld nicht unbedingt das Verständnis zeigen würden, welches ich mir erhoffe, und dann wäre es noch schlimmer als vorher.
Mein Freund weiß es, liebt mich so wie ich bin, mit BED.
Eine enge Freundin hat es hingegen überhaupt nicht ernstgenommen, was aber einfach an ihrer sehr unbedarften Art liegt.

5

Dienstag, 9. März 2010, 08:18

also ich gehe sehr offen mit meinen Macken um ... meine Familie, Freunde und sogar Arbeitskollegen und Mandanten wissen von meinen Macken (wenn man lange Zeit in der Klinik war auch nicht gerade zu verheimlichen)..ich hab da bisher nur gute Erfahrungen gemacht..klar verstehen es die wenigsten, aber es hat mir den druck genommen zb meine narben am arm unbedingt verstecken zu müssen oder ausreden zu erfinden, warum ich eine runde um block muss.

Klar, wurde dann auch schon mal getuschelt - aber das ist mir egal. ich denke auch, dass ein gegenüber spürt, wie man selbst mit dem allen umgeht und so einem direkt schon der zündstoff genommen wird.

Mir hängt ein Erlebnis seid Jahren nach, wo ich bei einem riesigen internationalen Wirtschaftsunternehmen auf Fortbildung war...abends traf ich zufällig einen der oberoberobermanagerfutzis an der Bar. Ich war so wahnsinnig nervös und wusste gar nicht was man mit so jemanden denn "wichtiges" redet, und hab in dieser nervösität meiner Ärmel hochgeschoben mit den Narben. Er schaute drauf - ich wäre in dem Moment am tot umgefallen vor scham..daraufhin knüpft er seinen hemdsärmel auf und zeigt seine narben..."tja was ein paar jahre in der kindheit so alles versauen können" sagt er zu mir...

Viele Mandanten kommen auch auf mich zu, weil ihre kinder essgestört sind und wollen rat wegen klinik usw...oder weil der mann depressionen hat....


Leilah

6

Dienstag, 9. März 2010, 08:25

Hallo Angelina,

es ist schwer mit dem Problem Essucht offen umzugehen. Auch ich ernte dabei immmer nur ungläubige Blicke wenn ich davon rede. Sogar mein Hausarzt kann nicht wirklich damit was anfangen. Das ärgert mich sehr, denn Magersüchtige oder an Bulimie Erkrankte werden als krank angesehen. Esssüchtige, die übergewichtig sind werden meist als diziplinlos und dumm und faul dargestellt. Schon deshalb versuche ich offen mit meiner Erkrankung umzugehen. Aber ich überlege mir schon genau in welchem Umfeld ich davon erzähle. Es ist sicher nicht immer sinnvoll und es nutzt auch nichts sich das Leben damit noch schwerer zu machen. In meinem Freundeskreis und in meiner Familie bin ich sehr offen auch wenn das Verständniss meist fehlt. Ich möchte zu mir und meinen Schwächen stehen können, denn ich habe davon nicht mehr und nicht weniger als andere auch. Aber es gelingt mir natürlich nicht immer. Ich denke da muss jeder selbst ein Gefühl für sich entwickeln wie weit er sich nach außen öffnen kann.

Viele liebe Grüße
mary
Es gibt einen Raum hinter richtig und falsch,
dort treffen wir uns

7

Dienstag, 9. März 2010, 08:27

Hallo Leilah,
ich finds toll dass Du so offen damit umgehen kannst, das erfordert Mut und Kraft.
Ich wünschte oftmals ich könnte das auch, aber die Angst vor Verletzung oder Zurückweisung, schlechte Nachrede usw. ist ( im Moment noch) zu groß. Aber wie Du das beschreibst ist es mir ein Vorbild.
Die Managergeschichte finde ich irgendwie rührend.

8

Dienstag, 9. März 2010, 12:40

Es kommt auch sehr darauf an, wie man es beschreibt und darstellt.
Wenn ich erzähle, dass ich einfach einige einschneidende Erlebnisse nicht gut verarbeitet bzw gar nicht verarbeitet habe,
und deshalb mit Essen versucht habe diese Erlebnisse zurückzudrängen. Was sollte man daran nicht akzeptieren können?
Wenn ich aber nur davon spreche, dass ich nicht mit dem essen aufhören kann...
Dann kann ich mir vorstellen, dass viele denken "Och diesen Heißhunger/dieses Frustessen kenne ich auch, dass geht wieder vorbei"
bzw "das bekommste schon wieder hin" Wenn ich das erzähle bleibt zumindest kein Zweifel daran, dass es einen Seelischen Hintergrund hat und das Essen nur das Äußerliche ist. Das setzt aber auch vorraus, dass ich selbst nicht nur an meinen FAs und an Diätplänen etc. hänge.

Alles in allem denke ich, dass die Darstellung sehr viel über uns aussagt, die Reaktion des gegenüber aber auch.
Wir sind diejenigen die entscheiden mit wem wir uns umgeben.
Für mich wäre das einfach inaktzeptabel, wenn ich mit jemandem befreundet wäre, der mich nich so nehmen kann wie ich bin.
(warum isser dann mit mir befreundet?)
Natürlich überfordere ich meinen Gegenüber nicht, ich erwarte weder dass jemand jetzt genau begreift was das bedeutet noch, dass es jeder versteht, es gibt nunmal Menschen die können es nicht verstehen auch wenn sie wollten.
Ich breite das Thema nicht weit aus, stehe aber gern Rede und Antwort wenn Interesse da ist.
Ich erzähle es auch nicht jedem, aber ich verheimliche das auch nich, dass ich z.b. in Therapie bin.

Ist halt absolut die Frage wie man zu der Person steht und andersrum.
Aber selbst wenn ich der Person weniger nahestehe, informiere ich auch mal ganz gern frage z.b. ob die Person wusste das es eine dritte Essstörung gibt, die häufiger ist als Bulimie und Magersucht zusammen. usw...

9

Dienstag, 9. März 2010, 20:31

Vielen Dank für eure Antworten, helft mir irgendwie mit euren Erfahrungen.

Leilah, ich finde es auch bewundernswert wie offen du damit umgehen kannst. Ich glaube mir geht es ein bisschen wie Dana, dass die Angst vor Zurückweisung und Unverständnis zu groß ist als dass ich mich traue es richtig anzusprechen. Fürchte dass es dann noch schlimmer wird... Ich glaube ich belasse es erstmal dabei dass die Leute denken ich sei einfach nur ungezügelt weil ich die Finger nicht von der Schoki lassen kann. Fühle mich irgendwie noch nicht bereit mich da weiter zu öffnen, obwohl ich das vielleicht sollte. Aber vielleicht kommt das ja noch...

sunflower

unregistriert

10

Dienstag, 9. März 2010, 20:50

Also, ich habe da in etwa die gleichen Erfahrungen gemacht wie ihr alle. Meine Familie weiß es zwar seit Jahrzehnten, ich habe aber noch immer das Gefühl, es wird nicht so richtig hingeschaut. Bei meinen Eltern hatte ich immer irgendwie so den Eindruck, ich würde jetzt einen "Schuldigen" dafür suchen, daß ich suchtkrank bin. Doch das war nie in meinem Sinne...viel mehr hatte ich mir nur gewünscht, daß sie sich mit dem Thema auseinandersetzen und mir auch Fragen stellen, wie das alles abläuft. Auch hab ich so gehofft, sie würden mich in der Klinik besuchen - da gab es damals die Möglichkeit einer einwöchigen Familientherapie. Doch allein die Aussage "Unsere Tochter ist grad auf Kur" hat mich schon irgendwie enttäuscht...denn von Kur war da keinesfalls die Rede. Ich war nunmal in einer psychosomatischen Fachklinik mit der Hauptproblematik Depression und BED.
So richtig "mitgelebt" haben meine Sucht eigentlich nur zwei sehr enge Freundinnen, die mit mir quasi durch dick und dünn gegangen sind (wobei die eine selbst auch essgestört ist - Bulimie).
Nach wie vor finde ich es sehr schwierig zu entscheiden, wen ich einweihe und wen nicht. Nachdem ich Lügen über alles hasse, aber die Situationen kenne, in denen ich wegen meiner Sucht, oder wenn ich halt voll im FA stecke, Einladungen "gerne" mal absage, komm ich mit mir immer wieder ganz schön ins Gehege. Ich mag es einfach nicht, sagen zu müssen "Du-ich kann nicht kommen, ich hab plötzlich einen wichtigen Termin", versuche ich, so oft es geht, bei fest zugesagten Einladungen meine FA's irgendwie zu verschieben. Versteht ihr, was ich meine?
Seit Ende Januar habe ich ja nun einen ganz lieben Partner, den ich so Schritt für Schritt gerade in das Ganze einweihe...bin gespannt...

11

Mittwoch, 10. März 2010, 07:22

Meine Frau weiss "es", meine Freunde, meine Ärzte.

Alle anderen geht es nichts an.

Gruss

Petrus
"Die ganze Welt ist zum Verzweifeln traurig."
Nikolaus Lenau (1802-1850), deutscher Lyriker

12

Mittwoch, 10. März 2010, 07:25

Ich hab es bisher so gehalten wie Petrus (meine Familie, meine Therapeutin, meine zwei besten Freunde) ....

aber ich merke, dass ich irgendwie gerne offener damit umgehen würde. Weiß aber nicht ganu wie.

LG,

Sonja.
Solange du dem anderen sein Anderssein nicht verzeihen kannst, bist du noch weit weg vom Weg der Weisheit. (aus China)

Die Hoffnung ist der Regenbogen über dem herabstürzenden Bach des Lebens. (Friedrich Nietzsche)

13

Mittwoch, 10. März 2010, 07:54

Ich hab es bis jetzt nur meiner Mitbewohnerin und einer engen Freundin erzählt. Ich weiß gar nicht wie ich da mit meinen Eltern drüber reden soll. ?( Ich hab Angst, dass sie von mir enttäuscht sind und es nicht vestehen können/wollen.

14

Mittwoch, 10. März 2010, 12:03

Hallo,
ich habe mich hier noch gar nicht geäußert, sehe ich gerade..

Also, ich gehe mit meinen Störungen sehr locker und offen um.
Ich machen manchmal den Eindruck, daß mein ADS Outing bei anderen eher auf Unverständnis stößt als meine ES 8o
besonders hier in Deutschland.. in den Niederlande war es einfacher..
Egal..
Ich gehe in der Regel recht offensive damit um,
und wer es nicht versteht der versteht es halt nicht.. so what..
Ich erwarte mittlerweile nicht mehr, daß sie es verstehen..
Nur wehe denen die meinen mir was sagen zu müssen,
da werde ich ziemlich zynisch und unangenehm.
Verweise sie dann schnell auf ihre eigene Probleme.. :P
Es ist meine ES und ich unterhalte mich darüber lieber mit gleichgesinnte.. :D
Wie schon erwähnt, mit meiner ADS gehe ich leider nicht locker um da merke ich auch recht schnell
daß man mich da schneller zu Tränen bringen kann..
Liegt vielleicht auch daran, daß ich auch für meine Kinder kämpfen muss..
und in meinem Umfeld andauernd unter Druck stehe..

Liebe Grüße
Yrla
Is(s) doch:
Und: Wer Tippfehler findet, darf sie behalten
By the way: Be yourself, no matter what they say...
Procrastination is the thief of time (Verschiebetaktik ist der Dieb der Zeit) :whip:

15

Mittwoch, 10. März 2010, 14:51

Ich denke ein Punkt ist mit - was ich erwarte..was sind meine Ziele, indem ich es öffentlich mache...

für mich war nie wichtig, dass mich jemand versteht - ich versteh mich ja phasenweise selbst nicht mal...und klar kann ich es auch verstehen, wenn sich jemand erstmal zurückzieht oder nicht weiss wie er damit umgehen soll und es vielleicht dadurch runterspielt. Ist bei mir letzendlich auch so...mit manchen Sachen kann ich zb ganz schwer umgehen und stell mich dann auch echt doof an.

meine einzige motivation es öffentlich zu machen, ist immer mein eigenes wohlbefinden. es zu verheimlichen kostet sehr viel kraft .....der gedanke, was ist wenn du mal nicht arbeiten kannst..was für ne "ausrede" suchst du dir...ok chef musst du nichts sagen, aber was ist mit engeren kollegen die persönlich nachfragen...was ist wenn ich mal in eine klinik muss für lange zeit....was ist, wenn meine zählzwänge wieder stärker werden und ich 13 mal die türklinke anfassen muss....diese ganzen gedanken konnte ich so abstellen, indem jeder davon weiss...


Leilah

16

Freitag, 12. März 2010, 11:01

FA´s im Freundes/Familienkreis

Ich gehe in der regel mit menschen, die mir nahe sind ganz offen um oder wo ich ein interesse an mir spüre.
was allerdings ganz schwierig ist, ist wenn ich grad unruhig bin und am liebsten allein mit mir wäre und ich bin dann irgendwo bei meinen eltern oder mit freunden zusammen...

hab jetzt eine freundin, der ich das in einer situation sagen konnte,das ich sie früher nett verabschiedet hätte, damit ich nen FA haben kann.
da ich ja aber was ändern möchte (allerdings auch muss) hab ich ihr das gesagt. und ich konnte dieses gefühl der Leere, des Unwohlseins mit ihr besprechen und dadurch den FA verhindern.
seitdem haben wir ganz tolle gespräche und ich fühl mich nicht immer so überrannt von den Gefühlen nach Essen. Das gefällt mir. aber wahrscheinlich werd ich so nicht mit allen umgehen/umgehen wollen.

das ist dann doch was sehr persönliches und wenn das dann jemand nicht versteht, dann geht das mit sicherheit nach hinten los.
ich denke es gibt versch. Grade von Offenheit und jede Person werde ich anders damit begegnen.

Ansonsten möchte ich mich auch nicht mehr so mit meinen Schwächen identifizieren. Ich bin nicht nur diese Essstörung. In mir sind auch soviel andere/starke Anteile, die ich mir lieber anschau, als das was mir noch nicht gelingt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Karo48« (12. März 2010, 11:01)


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17

Freitag, 12. März 2010, 20:59

Ich gehe überhaupt nicht offen damit um, aber es ist mir auch gar kein Bedürfnis.

Nur mein Vater weiß dass ich eine ES habe, weil er es einfach mitkriegt. Aber wie genau sich das äußert und wie es mir so damit geht, das weiß er nicht. Ab und zu macht er mal eine Bemerkung á la "Jetzt isst du ja regelmäßig Abendessen" (positiv gemeint) oder eher stichelnd "Wärs nicht mal Zeit was zu essen", wenn ich am Nachmittag noch nichts gegessen habe. Das sehe ich meist als Ausdruck von Sorge und Anteilnahme und versuche den stichelnden Tonfall zu überhören. Manchmal regt es mich auch (innerlich) auf, weil ich mir denke, dass er doch keine Ahnung hat und überhaupt nicht mitreden kann. Er denkt, das Problem ist, dass ich unregelmäßig esse und das ist sicher ein Teil des Problems, aber nicht alles und nur weil ich regelmäßig um die gleiche Zeit zu Abend essen, heißt das leider noch lange nicht, dass es gut läuft... Aber wie gesagt er weiß es nicht besser und ich habe auch keine Lust es ihm zu sagen.

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Freitag, 12. März 2010, 21:33

Ich habe mich gestern zum ersten mal richtig getraut. :*) War irgendwie gestern mit den Nerven am Ende, kamen so viele Dinge zusammen und wußte nicht mehr weiter. Mir kamen sogar die Tränen auf der Arbeit, da habe ich mich einer Kollegin mit der ich privat sehr eng befreundet bin anvertraut. Ich wußte dass sie auch schon mal in einer Therapie war, zwar nicht wegen einer Essstörung aber ich hatte das Gefühl dass sie vielleicht empfindsam genug ist und sich nicht gleich umdrehen und weggehen wird. Sie hat wirklich super reagiert, hat mir Fragen gestellt und versucht es zu verstehen. Sie meinte zwar dass sie es nicht komplett verstehen kann, weil sie so etwas nicht kennt aber das macht auch gar nichts. Es tat so gut einfach mal drüber zu reden, die Gedanken nicht immer nur in sich zu tragen sondern auch auszusprechen. Zwar weiß ich auch dass nicht jeder so reagieren wird, aber ich bin froh dass ich mich endlich getraut habe und es positiv aufgenommen wurde.

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Samstag, 13. März 2010, 09:05

Hallo, Angelina,

das war ein so wichtiger Schritt! Wenn man das alles nur für sich behält, fühlt man sich so alleine, so einsam. Selbst inmitten von vielen Menschen spürt man dann nur Einsamkeit. Es ist schön, dass Du Dich getraut hast und auch, dass Deine Kollegin-Freundin so lieb reagiert hat. Natürlich können andere, die nicht davon betroffen sind, das nicht 100% verstehen. Aber sie können versuchen, es ein bisschen zu verstehen und vor allem, zu respektieren, DASS es so ist. Man muss nicht alles verstehen, um etwas respektieren zu können. Von Freunden und guten Bekannten erwarte ich kein 100% Verständnis, aber ich erwarte Akzeptanz, DASS es so ist, und ich erwarte Respekt vor mir als Menschen.

Du hast einen grossen wichtigen Schritt getan...

Viele Grüsse

Petrus
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Nikolaus Lenau (1802-1850), deutscher Lyriker

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20

Samstag, 13. März 2010, 12:39

Hallo Angelina!

Das klingt ja wirklicht toll, super dass du dich getraut hast! Und ich freu mich für dich, dass du so eine positive Erfahrung damit gemacht hast. Das wird eure Freundschaft sicher noch stärker machen. :*)

Liebe Grüße

Wundergecko