Vor solch einer Beichte scheue ich mich echt. Meine Tochter (23) weiß es nicht, und wenn wir über das Thema Essen mal reden, und ich denke: Jetzt könntest du dich mal aufraffen ... dann schäme ich mich viel zu sehr, mich so wenig im Griff zu haben.

Bei ihr (wie überhaupt bei anderen als Gast) kann ich mein Essverhalten auch immer gut steuern.
Mein Sohn (13) kriegt schon manchmal eine Tüte oder Packung Süßkram mit den Worten: Hier, nimm bloß, sonst esse ich alles auf

... in die Hand gedrückt. Er kann aufhören, wenn er satt ist, und Zeug wochenlang liegen haben!
Er stellt fest, dass ich manchmal viel weniger esse, und trotzdem weit entfernt von "schlank" bin.
Ich möchte meine Kinder auch nicht belasten, habe auch Angst, wenn ihr Essverhalten
mal entgleist (was ja wie z.B. Weihnachten passieren kann), das sie dann gleich in Angst leben (Sch***e, habe ich das "geerbt"?).
Sollte sich einmal eine Frage oder ein Zeitpunkt
ergeben, werde ich wohl reinen Wein einschenken, doch so aus dem "Nichts" heraus nicht.
-Ein (anderes) Beispiel ergab sich so erst vorigen Monat, als der Tag war, an dem für Sternenkinder eine Kerze ins Fenster gestellt wird. Ich habe immer schon überlegt, ob und wie ich ihm das einmal sage, das ich von seinem Vater ein Kind verloren hatte. So kamen wir ganz zwanglos zufällig ins Gespräch und ich antwortete auf seine Fragen offen.-
So möchte ich das auch auf mich / uns zukommen lassen mit meiner ES.
Ich denke, Kinder können Krankheiten ihrer Eltern immer nur schlecht verdauen. Ich selbst bin übrigens mit vielen "Störungen" meiner Mutter, psychisch und physisch, aufgewachsen. Es hat mir Angst gemacht, später dann war ich manchmal verärgert, weil es das Thema Nr. 1 war und ist.
Den Worten von
Ayla stimme ich voll zu. Und @
rosi, es würde mich interessieren, wie Deine Kinder jetzt mit dem Wissen um die ES und mit dem Thema umgehen, nachdem sie schon lange damit leben?