Hallo Empire,
mir geht es oft echt genauso.... - schreibe mir jeden Tag listenweise auf was ich alles erledigen "müsste".... und mache dann einfach mal gar nicht (selbst email beantworten find ich einfach zu anstrengend oder habe dazu keine lust).... dann vertrödelt man den tag und ärgert sich hinterher darüber, nix produktives getan zu haben....
gerade wenn man dann klausuren hat die anstehen und man immernoch nix macht und statt dessen eben eher die zeit vor dem pc vertut.... gerade dann denke ich mir oft im rückblick.... "wäre es nicht viel toller gewesen, wenn du statt deinen tag so zu verschwenden - Dir mal bewusst für 2-3 h etwas gutes getan hättest.... eines der dinge, die man eben so selten tut wie ins kino gehn, einfach nur mit freunden "abhängen", für mich zählt auch die stadt zu erkunden dazu-bin letzten oktober umgezogen und kenne mich hier immernoch zu wenig aus...".... ich finde es unheimlich schwierig im leben eine balance zu finden, zwischen den dingen die man nun mal eben tun muss (lernen, in die uni gehn etc) und der freizeit.... nehme mir jedes semester wieder vor, meine freizeit "bewusster" zu leben, dann dinge zu tun, die mir wirklcih freude bereiten etc... denke mir immer, wenn man bewusst schönes erlebt, dann setzt man sich vielleicht auch öfter mal hin und tut eben die pflicht

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du sprichst mir echt aus der seele bzw das was du ansprichst, beschäftigt mich in letzter zeit sehr.... überlegen ob nicht die uni bzw das "immer-wieder-aufschieben-der-pflicht" nicht viel mit meinem essen auch zutun hat... und manchmal glaub ich echt, man macht es sich ganz schön einfach, und hat einfach eine "tolle" ausrede, wenn man sich mal wieder voll gefressen hat und dann eben nciht in die bib kann um zu lernen, schlafen "muss" oder so einfach nicht mit seinen freunde weggehn kann.
bin aber gerade stark dabei, dagegen zu steuern - nun doch aktiv immerwieder dinge meiner liste zu erledigen (Die listen nicht zulang werden zu lassen) , wenigstens die hälfte des tages produktiv zu sein..
kann mich nämlcih noch daran erinnern, dass ich früher das gefühl geliebt habe, dinge zu erledigen, einfach abhaken zu können.... und genau da werde ich auch wieder hinkommen... (sorry, manchmal packt mich zur zeit der optimismus )
also ich weiß, is jetzt n blöder standard-tipp: aber raff dich auf und versuchs erst mal mit kleinen schritten.... vielleicht auch die hälfte des tages dinge zu erledigen (dinge die man ewig vor sich her geschoben hat, einfach mal anzupacken... kann nur sagen, ist sehr befreiend), und dann die andere hälfte einfach wieder zu vertrödeln... sobald man damit angefangen hat, kommt man irgendwann wieder raus aus seiner lethargie...
schick Dir viele Grüße
Mizuko