Vor 4 Jahren war ich in
Therapie wegen meiner Essanfälle. Aber meine damalige Therapeutin hat damals nicht das
BED diagnostiziert, das war eine Kollegin, die von einem stationären Aufenthalt am Chiemsee zurück kam.
2006 nach unserer Hochzeit hatte ich dann meinen absoluten Höhe- bzw. Tiefpunkt. Die Wende kam 2008 mit der Geburt unserer Tochter. Aber nach 15 Monaten Windelwechseln merke ich, wie ich gerade wieder so in einem Karusell immer tiefer gleite. Ich denke ständig über das Essen nach. Was kann ich unserer Tochter gesundes bieten, was muss ich noch für meinen Mann einkaufen. Soll ich kochen, oder nicht ? Ich muss dazu sagen, er hat sehr unterschiedlich Feierabend und da ist es schlecht, immer das Essen "warm" zu halten. Vondaher hab ich das Kochen ganz aufgegeben. Zumal es mir auch überhaupt keinen Spaß macht.
Hinzu kommt, dass ich seit 23 Jahren an Diabetes erkrankt bin. Was natürlich auch ganz schlecht für meine Erkrankung ist, sind die BED-Anfälle. Dann kommt das schlechte Gewissen meiner Tochter gegenüber wieder und wieder ein Schritt tiefer gesunken.
Mit meinem Mann kann ich darüber nicht reden, er versteht das nicht. Meine Eltern leider auch nicht. Ich soll mich nicht so anstellen. Schließlich sie ich doch ein intelligentes Mädchen. Theoretisch ist mir das ja auch alles klar, aber die Praxis
Ich habe jetzt schon an eine
Verhaltenstherapie bzw. Gesprächstherapie gedacht, aber die Wartezeiten sind ja monstroes. 6 - 9 Monate. Solange halte ich das nicht aus. Hat mir jemand einen Tipp ?
Lieber Gruß
Märzenbecher