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Samstag, 2. Mai 2009, 17:56

Körperschemastörung (Vorsicht Trigger)

Hallo zusammen,
kennt ihr das auch? - Gestern kam ich mir vor wie aus einem Dornröschenschlaf erwacht: Mein Bauch, wie ein Alien, so dick und unansehnlich ... obwohl ich eigentlich in der letzten Zeit mit mir selbst gut klarkomme und viel versöhnlicher bin, gibt es dann so Tage, wo ich mich wirklich selbst nicht ausstehen kann und insbesondere meinen Bauch - und mich frage: wie bin ich hierhin gekommen? Warum bin ich so dick? Ich denke dann, alle starren mich an und finden mich hässlich ... :o - und dabei gibt es "scheinbar" keinen Auslöser, mir geht's echt gut, habe ein entspanntes Wochenende ... ärgere mich über nichts, bin nicht traurig oder mies gelaunt - nur dieser unförmige schwabbelige Bauch, der "plötzlich" da zu sein scheint und ich wünsche so sehr, er wäre es nicht ...
... vielleicht weil ich, gerade wenn's mir gut geht, nicht nachvollziehen kann, wie es "so weit" kommen konnte?
... oder verdränge ich irgendwas, was mich doch runterzieht?
... oder "erlaube" ich mir nicht, dass es mir gut geht, und wenn doch, muss ich mich selbst niedermachen ...?


... ich weiß es wirklich nicht ... :o

LG
laverne
"Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas einen Sinn hat, egal wie es ausgeht." (Vaclav Havel)

2

Samstag, 2. Mai 2009, 19:51

oh, das kenne ich gut! An manchen Tagen kriege ich einen richtigen Schreck, wenn ich in den Spiegel schaue....so fett bin ich? Es müssen mich doch alle furchtbar finden, nicht ernst nehmen und im besten Fall ein bisschen mitleidig auf mich schauen. Und an anderen habe ich das Gefühl, ach ist doch ganz o.k. und finde mich sogar hübsch mit all den Kilos...selten, aber ist schon vorgekommen. An realistischen Tage denke ich, ja ich bin deutlich übergewichtig, das ist Mist, gesundheitlich, aber ich werde als sympathische, starke, kluge Frau wahrgenommen.
Manchmal erschrecke ich richtig, vor allem wenn ich außerversehen in den Spiegel schaue, wenn ich nichts anhabe und ich kann es nicht verstehen, wie es so weit kommen konnte. Photos von mir sind oft ein Graus und am schlimmsten sind Videos....oh je.
Aber warum das an manchen Tagen so schlimm ist weiß ich auch nicht.
Ich hatte während meiner ganzen Uni-Zeit das Gefühl ich blöffe und irgendwann merkt es einer. Das habe ich jetzt nicht mehr im Job.

Sorry, kann nur sagen dass ich das auch kenne, aber warum...keine Ahnung

LG ich hoffe Du kannst Dich bald wieder als das sehen was Du bist, eine tolle, warmherzige, kluge, nachdenkliche Frau, so nehme ich Dich wahr
Ich mag Dich!
lols
Geduld bringt die Leichtigkeit zwischen den Schritten.

3

Samstag, 2. Mai 2009, 21:17

Ach Laverne... empathy
Ich kenne das auch.. besonders wenn ich Fotos von mir sehe.. es gibt Tage, dann finse ich sie ok, dann könnte ich wieder...

Ich denke an Dich..
Liebe Grüße
Yrla
Is(s) doch:
Und: Wer Tippfehler findet, darf sie behalten
By the way: Be yourself, no matter what they say...
Procrastination is the thief of time (Verschiebetaktik ist der Dieb der Zeit) :whip:

4

Sonntag, 3. Mai 2009, 08:27

Also ich hab auch eine völlig verdrehte Körperwahrnehmung. Wobei ich sagen muss, ich war immer sehr schlank und sah mich aber immer als fett. Nun die letzten Jahre habe ich wirklich viel zugenommen, hatte zwei Schwangerschaften, ständige Zu- und Abnahme. Also mein Körper wurde echt geschunden. Wenn ich mich nun manchmal ansehe, dann bin ich auch schockiert. Mein Körper sieht aus wie ein Schlachtfeld, auf dem ein schrecklicher und brutaler Krieg geführt wurde. Ich fühle mich dann immer schrecklich alt. Ich muss dann immer denken "tja, nun siehste aus, wie Du ja schon immer meintest - passt doch". Das macht mich immer sehr traurig.

Irgendwie macht mich das jetzt auch wieder sehr traurig. *seufz* Nein, es ist wirklich nicht schön, was wir uns antun.



5

Sonntag, 3. Mai 2009, 12:08

ich bin mittlerweile soweit, dass ich mir nur noch mein gesicht im spiegel ansehe... und das ist für mich schon schlimm genug... ich hab seit jahren eine ganz andere innere wahrnehmung...
wenn ich mich mal per zufall im schaufenster oder so sehe, erschrecke ich mich sehr.
c.
born to be.... sweet :eye:

6

Sonntag, 3. Mai 2009, 12:59

Wenn ich vor dem Spiegel stehe, dann merke ich richtig, wie sich meine Wahrnehmung verändert. Wenn ich meinen Bauch anschaue denke cih meist erst,d ass es nicht so schlimm ist. Aber je länger ich meinen Bauch anstarre, desto dicker wird der. Wikrlich! Meistens hilft es dann, wenn ich einmal die Augen schließe oder ein Stück von dem Spiegel weggehe und mich dann nochmal anschaue... aber ich glaube dadurch, dass man sich zuuu sehr dann auf die Stelle konzentriert, die man nicht mag, umso mehr sticht die dann hervor.

was_süßes

unregistriert

7

Sonntag, 3. Mai 2009, 17:04

..das hat aber jeder. Glaubt mir, ich kenne niemanden (egal ob dick oder dünn), der zufrieden mit sich und seinem Aussehen ist! Und manchmal hat man eben richtig gute Laune und ist motiviert und das strahlt man dann auch aus, und auf einmal ist der Blick in den Spiegel gar nicht so schlimm.
Aber es gibt eben auch Tage, wo man sich am liebsten unterm Bett verstecken will, weil man sich einfach nur schrecklich hässlich findet.
Oft nehmen einen die anderen ganz anders war.
Ich denke, dass gerade bei uns Frauen neben äußeren Faktoren auch die Hormone eine nicht unwesentliche Rolle dabei spielen. Ich habe seit letzten Sommer die Pille abgesetzt, und seitdem spielen mein Körper und meine Gefühle nur noch verrückt.

Mir hilft es öfters mal, (so brutal es auch ist) mich ganz im Spiegel zu betrachten. Mir bewusst zu machen, dass ich etwas ändern muss - dass es so nicht weiter gehen kann. Und auch wenn es manchmal hoffnungslos scheint - es ist möglich! Unser Körper braucht eben einfach seine Zeit...leider fehlt auch mir öfters einfach die Geduld.
Aber man sollte es nicht verdrängen, es sich gut reden..nein, wirklich nicht! Das ist keine Lösung. Bloß weil wir es nicht mehr sehen, heißt es nicht, dass es nicht mehr da ist.

Und, letzten Endes - es gibt viel wichtigere Dinge die einem Menschen zu dem machen, was er ist.
(auch bei diesem Part fällt es mir noch schwer, aber es ist wahr!)

Liebe Grüße! $-d

Nordlicht

unregistriert

8

Sonntag, 3. Mai 2009, 21:07

Ich habdas mit der veränderten Wahrnehmung meins Körpers auch. Als ich noch normalgewichtig war, kam ich mir andauernd zu dick vor. Später kam ich mir schlanker vor als ich war, solang kein Spiegel in der Nähe war. Mittlerweile hat sich das alles etwas gelegt und ich halte mich für eine attraktive dicke Frau. Ich bin soweit zufrieden mit meinem Körper. Dass ich bei meinem Gewicht nicht schlank bin ist nunmal so. Deswegen fühle/sehe ich mich dann nicht automatisch als unattraktiv oder gar häßlich. Gerade heute stand ich wieder vor dem Spiegel (mit nacktem Oberkörper) und hab festgestellt, dass ich meinen Körper auch so mag wie er jetzt ist und dass ich einiges dafür tun kann, ihn zu verschönern. Das fängt schon bei der Haltung und beim Lächeln an. Ich seh mich gern im Spiegel. Ich kann mich nun nicht von hinten sehen, allerding hat mein Freund neulich mal ein Foto von mir gemacht, wo ich von hinten zu sehen bin (im Bikini) und es war ein gutes Bild, schöne Haltung, gute Haut und angemessen proportioniert ;) natürlich dick, jedoch ein schönes dick.
Wenn ich heute dann Fotos anschau, wo ich noch normalgewichtig war, sehe ich ebenfalls eine attraktive Frau/Jugendliche... viel schlanker, als ich mich subjektiv gesehen habe. Ich finde es zwar nicht toll/optimal, nun ausgerechnet dick zu sein, allerdings muß ich mir davon ja nicht das Leben vermiesen lassen 8-)

Gruß
Nordlicht

sadness

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9

Sonntag, 3. Mai 2009, 23:34

Ja, diesen Spiegel-Blick kenne ich auch zu gut.
Manchmal trete ich vor den Spiegel, weil ich denke, ich hätte vielleicht paar Gramm abgenommen, und dann kommt sofort dieses ach-du-meine-Güte-was-ist-das-denn-für eine fette-Kuh und eben der hier schon genannte Gedanke: Wie konnte es nur so weit kommen??
Ein anderes Mal komme ich nach Hause, gehe am Spiegel vorbei und auf einmal denke ich: Waaas? So bist du heute rumgelaufen, und hast dich noch gut dabei gefühlt?

Meine Schwester sagte einmal, als sie die "Nachfolgerin" von mir bei meinem Ex-Freund sah: Sie hat so die Figur wie du ...
Als ich sie dann mal sah, konnte ich nicht glauben, das ich wirklich sooo aussehen sollte ... Fragte nochmal, ob ich mich wirklich mit dieser Frau figürlich vergleichen könne ... Naja, ein richtige Antwort bekam ich nicht.

Dann wieder sehe ich mich entkleidet vor dem Spiegel und denke: Kein Wunder, wenn kein Partner da ist, wer will sowas denn schon lieben ... (Obwohl ich weiß, das ist absoluter Quatsch!)
Ich denke, ich sehe mich immer irgendwie, nur nie so, wie ich in dem Moment wirklich aussehe. Gestörte Wahrnehmung für meine Figur.
Was ich inzwischen an mir mag, ist meine üppige Brust. Damit habe ich immer gehadert, dachte auch über OP kurz mal nach, schämte mich im Badeanzug ... Das änderte sich, als ich vor einigen Jahren einen Tumor hatte. Gott sei Dank gutartig, doch seitdem ich mich mit sämtlichen Gedanken bis zum Ergebnis herumgeplagt hatte, bin ich stolz, zwei gesunde große Brüste zu haben.

Ich sehe viele dicke Frauen, die Sachen tragen, da hätte ich nie den Mut dazu ... aber ich finde es toll, was sie sich trauen. Obwohl oft getuschelt wird: Sowas kann die doch nicht tragen ... ich bewundere solche Frauen. Und viele dicke Menschen sehen toll aus, weil die Proportionen einfach stimmen. Was bei mir leider nicht der Fall ist, Wahrnehmung hin oder her.
Einmal wissen, dieses bleibt für immer. Ist nicht Rausch, der schon die Nacht verklagt ...
Einmal wirklich fassen und nie wieder alles geben müssen, was man hält ...


(aus: "Am Fenster" - Hildegard Maria Rauchfuß)

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Montag, 4. Mai 2009, 09:12

Bei mir war es teilweise andersherum, wie ich festgestellt habe. Das war als Binge angefangen hat, damals. Hab darüber in einem anderen Forum geschrieben und kopiere das mal:

Auch wenn es jetzt ganz blöd klingt...ich hab nicht mal richtig bemerkt, dass ich dick wurde. Als ich anfing in Binge reinzurutschen und die hosen irgenwann nicht mehr passten...ich hatte da tausend ausreden von zu heiß gewaschen bis hin zu du bist eben gewachsen...eine Waage hatte ich damals kurz nach dem Auszug nicht.
Ich wollte damals auch nicht wieder zurück, Kalos zählen, auf alles verzichten....so blöd das klingt, aber es war, als mußte ich das, was ich in der ana Zeit verpasst habe nachholen.
Und im Unterbewußtsein war es vielleicht auch eine Art Rebellion gegen meine Eltern. Endlich mal eine ganze Tafel Schokolade futtern, ohne das jemand mit dem Zeigefinger dahinter stand. Das ich mir selbst damit total geschadet habe, habe ich erst spät begriffen. Zu dem Zeitpunkt hatte ich auch Probleme und Mobbing in der Ausbildung...jeder Tag dahinzugehen war eine Quälerei, nur in diesem Drecksstaat muß man ja heutzutage froh über eine Ausbildung sein. Und hätte ich die Ausbildung geschmissen, dann hätte ich wieder zu meinen Eltern gemußt. Also hab ich gefressen und mich weitergequält. Wenn schon alles Scheiße ist, dann wollte ich wenigstens schmecken...
Hmm so richtig realisiert das ich dick bin hab ich irgendwann als ich vor dem Spiegel stand. :-( Aber abnehmen und mich wieder rumquälen? Solange ich noch täglich aus dem Haus ging, schaffte ich das nicht. Null Disziplin. Hatte oft das Gefühl meine Energielosigkeit mit Süßem zu überwinden. Und irgendwann hab ich es einfach als unausweichliches Schicksal gesehen. "Du bist eben fett, kannst da nix gegen tun." Ich hatte auch Angst davor, wieder nix genießen zu können, wieder unter Kontrolle zu sein....aber es ist gut wie es jetzt wieder ist.
Hmm...wann fängt dick sein an? Ich finde, wenn die Proportionen absolut nicht zusammen passen. Für mich war es wirklich damals so, als wäre ich über Nacht dick geworden.
Don’t shed a tear for me, I stand alone
This path of destiny is all my own
Once in the hands of fate, there is no choice
An echo on the wind, you’ll hear my voice

11

Montag, 4. Mai 2009, 10:13

Hmm...wann fängt dick sein an? Ich finde, wenn die Proportionen absolut nicht zusammen passen. Für mich war es wirklich damals so, als wäre ich über Nacht dick geworden.


Ich finde mich sowas von wieder in dem, was Du schreibst. Und vor allem obiger Satz.

Ich zieh mir beim Essen ja eh meist die Jogginghose an und fühle mich absolut schlank während ich esse und diese anhabe. Das Dicksein kommt erst am nächsten Morgen, wenn ich die Jeans raushole.

12

Montag, 4. Mai 2009, 10:24

Danke :-) , warst du auch mal anorektisch?
Don’t shed a tear for me, I stand alone
This path of destiny is all my own
Once in the hands of fate, there is no choice
An echo on the wind, you’ll hear my voice

13

Montag, 4. Mai 2009, 11:19

diätsüchtig würde ich sagen. anorektisch hab ich nie geschafft (wie traurig, das sagen zu müssen, aber so fühl ich mich).

14

Montag, 4. Mai 2009, 13:36

anorektisch hab ich nie geschafft


Ein für Dich EXTREM gefährlicher Satz, NoMore. Ich weiss, wovon ich rede, ich kenne auch fast 30 Jahre nach meiner Magersucht immer noch die mörderische und tödliche (!) Faszination dieser Krankheit. Dorthin sollten wir uns NIE wünschen. Wenn wir's dennoch tun, ist das ein Zeichen, wie schwerstkrank wir sind.

Lieben Gruss

Petrus
"Die ganze Welt ist zum Verzweifeln traurig."
Nikolaus Lenau (1802-1850), deutscher Lyriker

15

Montag, 4. Mai 2009, 14:06

Ich weiss Petrus - deshalb schrieb ich ja, dass es krass ist, das überhaupt zu sagen. Versteh mich nicht falsch - ich will nicht magersüchtig aussehen. Ich bin ja - typisch Binger - überzeugt, dass ich ab meinem Wohlfühlgewicht Schluss machen kann damit. Was für ein Irrsinn...

16

Montag, 4. Mai 2009, 14:14

Nein, nein, ich verstehe Dich schon richtig. Ich kenne diesen Gedanken von mir selbst nur ZU gut...

Lieben Gruss

Petrus
"Die ganze Welt ist zum Verzweifeln traurig."
Nikolaus Lenau (1802-1850), deutscher Lyriker

was_süßes

unregistriert

17

Montag, 4. Mai 2009, 14:21

..wie wahr. Zum Glück scheitert es immer an der Umsetzung.

18

Dienstag, 5. Mai 2009, 06:38

Ich danke euch für eure Antworten!
Liebe lols, danke schön ... :blush2: Fällt mir immer schwer, so nette Dinge, die über mich gesagt werden, anzunehmen.
Liebe Nordlicht - das ist ein sehr interessanter Gedanke: eine "attraktive dicke Frau" - diese beiden Begriffe, attraktiv und dick, habe ich nie zusammenbringen können ... :o
Ich war auch mal an der Grenze zur Magersucht, BMI von 20. Fand mich immer noch hässlich und unproportioniert, die Beine wie Stelzen, die Brust weggehungert ...
Ich empfinde oft meinen Körper wie ein Kleid, das nicht richtig passt ... und wünsche mir, dass meine Seele "hineinwächst". Hat wieder, denke ich, mit Selbstliebe zu tun. Im Moment wiege ich mich einmal pro Woche, und bevor ich auf die Waage gehe, sage ich halblaut zu mir: "Ich hab dich lieb, egal ob du zu- oder abnimmst!"

lg
laverne
"Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas einen Sinn hat, egal wie es ausgeht." (Vaclav Havel)

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Dienstag, 5. Mai 2009, 14:36

Im Moment wiege ich mich einmal pro Woche, und bevor ich auf die Waage gehe, sage ich halblaut zu mir: "Ich hab dich lieb, egal ob du zu- oder abnimmst!"
Als ich das gelesen hab, musste ich lächeln. Ich werd immer so sauer, wenn ich mich wiege und irgendwas zu sehen bekomme, was ich nicht sehen will. Aber ich versuche eh die Waage aus meinem Leben zu verbannen.

Zurzeit kann ich nicht gut damit umgehen, wenn mir jemand sagt, dass ich schlank aussehe bzw fragt ob ich abgenommen habe, weil ich das eifnach nicht sehe.

20

Dienstag, 5. Mai 2009, 14:57

Ich wiege mich jeden Morgen. Wenn das Gewicht mal schwankt, dann hab ich die Möglichkeit sofort Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Ich werde unruhig, wenn ich mich mal nicht wiege. Denke immer, ich bin verantwortungslos und habe auhc immer Angst das ich die Kontrolle verliere, wie damals.
Don’t shed a tear for me, I stand alone
This path of destiny is all my own
Once in the hands of fate, there is no choice
An echo on the wind, you’ll hear my voice