aber der spiegel wurde zu einem feind, mit dem ich mich nicht mehr konfrontieren kann/möchte..
Hej Lilith,
da kann ich Dich gut verstehen, geht mir auch ganz oft so.
Mir persönlich hilft es nicht so sehr, zu wissen, warum ich jetzt einen FA habe. Das macht das Bohren und Beissen in der Magengegend nicht weg und auch nicht das Kniezittern, den Ausfall jeglicher Konzentrationsfähigkeit auf andere Dinge/Themen, das Gefühl, dem ausgeliefert zu sein usw.. Für mich gilt: schau', dass du es gar nicht erst zu einem FA kommen lässt; d.h., keine "Mal-sehen-wieviele-Stunden-ich-es-aushalten-kann-nichts-zu-essen"-Aktionen, z.B.. Oder: nur essen, weil ich Hunger habe, nicht weil jetzt XX-Uhr und Mittagszeit ist.
Wenn es mir eine Zeit lang gelungen ist, so nahe an mir dran zu bleiben, kann ich auch mal wieder vor den Spiegel gehen und mir wenigstens das ansehen, was ich akzeptabel an mir finde. Augen z.B. - und die mal wieder mit ein bisschen Farbe betonen. Das stärken, was o.k. ist.
... ist nicht der Stein der Weisen und ein ebenso zerbrechlicher Weg, wie viele andere (sonst könnte ich unter der Rubrik "geschafft, ES war gestern" posten

) ... LG, Lily
BTW: wie bist Du auf Deinen Nick gekommen, siehst Du etwa auch so gern
Frasier?