So, dann mal zu einem anderen Thema...
Ich leide schon seit früher Kindheit unter psychischen Störungen, angefangen hats mit einem Autounfall, denn ich offenbar nie ganz überwunden habe. Jedenfalls hatte ich als Kind schon diverse Zwänge und Ängste, kurz nach dem Unfall massive Panikattaken, die ich aber im Laufe der Zeit unter Kontrolle brachte. Über die Jahre kam dann meine
Essstörung dazu. Gebrochen hab ich nie, wenn auch versucht, aber von magersüchtig bis massiver Gewichtszunahme war alles dabei. Schließlich wurde bei mir vor 12 jahren das
Borderline-Syndrom diagnostiziert. Seitdem nehme ich auch ein Antidepressivum. Eben auch das Gefühl von Nähe nach einem Fressanfall, das ich nicht annehmen kann, hat sicher auch was mit meinen anderen Macken zu tun. Das man sich isoliert und eine soziophobie entwickelt, kann ich gut verstehen. Und das ein Fressanfall vermehrt zu depressiven Gedanken führt, ebenso. Offensichtlich, geht jeder mit der Problematik, die wir teilen, anders um.... das Essverhalten als Teil von einem selbst anzunehmen, ist ein großer Schritt in die richtige Richtung.