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[Sonstiges] Antidepressiva

Over_it

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1

Freitag, 6. März 2009, 16:24

Antidepressiva

Hallo ihr,

ich habe mir jetzt überlegt zum Psychiater zu gehen und mir Antidepressiva verschreiben zu lassen.

So geht es einfach nicht mehr weiter! Ich habe schon seit langer Zeit diese Depris und Stimmungsschwankungen. Die Folgen sind: keine Konzentration, mache für Schule nichts oder bleibe ihr fern, gehe mit meinen Mitmenschen entweder aggressiv oder abweisend um, habe Heulkrämpfe, Fressattacken ohne Ende, Selbstmordgedanken etc. etc. etc.

Jetzt sage ich mir: Schluss! Mit Medikamenten kann man bestimmt schon viel erreichen, wenn man die richtigen hat!

Habe meiner Thera auch schon bescheid gesagt, dass ich diese Antidepressiva zur Unterstützung möchte und jetzt muss ich eben den Schritt zum Psychiater wagen ...

lols

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2

Freitag, 6. März 2009, 17:40

Ich glaube das ist ein sehr guter Schritt, das abklären zu lassen!!!
Freut mich, dass Du Dich dazu durchgerungen hast. Ich drücke Dir die Daumen, dass Du bald einen Termin bekommst.

Liebe Grüße
lols
Geduld bringt die Leichtigkeit zwischen den Schritten.

3

Freitag, 6. März 2009, 17:48

Die modernen Medikamente sind ziemlich "punktgenau" wirksam; d.h., es besteht heutzutage kaum noch ein Risiko bzgl. der Nebenwirkungen, sagt mein Neurologe. Ich nehme seit sieben oder acht Jahren ein Antidepressivum und hab' ganz gute Erfahrungen damit gemacht. Es ist mir eine grosse Hilfe. Wunder vollbringen kann es freilich nicht - also nicht gleich ein neues Leben erwarten. wink

Tobias

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4

Freitag, 6. März 2009, 17:49

Tipp

frage mal nach Solvex. ich empfinde es als ein sehr gutes Medikament. Aber die Entscheidung liegt allerdings beim Arzt ob der Einsatz bei Dir sinnvoll ist oder ob es nicht was anderes sein sollte.

Viele Grüße

Tobias

Over_it

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5

Freitag, 6. März 2009, 17:50

Ja ich erwarte mir aber schon einige Besserungen .... eben diese, dass ich "normal" leben kann und nicht in diese Löcher falle etc.

Das würde schon reichen :)

6

Montag, 9. März 2009, 01:23

Würde emfpehlend ass mti deinem PSychater abzuklären. Habe zwar nie Antidepressiva genommen aber von meinem Hausarzt eine Zeit lang Valium bekommen. Und in gewissen Situationen helfen paar Medikamente enorm um in die richtige Richtung zu gehen. Hätte sonst wahrscheinlich auch schon damals einen Nervenzusammenbruch bekommen.

Daher glaube ich, dass die (natürlich Therapiebegleitend und nicht als Ersatz) enie gute Hilfe sein können.

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7

Montag, 9. März 2009, 10:24

Also ich hatte ein AD, dass die Fresssucht sogar noch begünstigt hat und mit dem es mir irre schwergefallen ist, überhaupt das Essen zu kontrollieren. (Amytriptylein) Danach hab ich Sertralin bekommen. Hab da aber kaum einen Unterschied gesehen, außer dass es nicht geholfen und meiner Meinung nach den Appetit angeregt hat.
Aber jeder Körper ist anders, vielleicht hilft es dir ja. Ich lasse von ADs die Finger.Die Erfahrungen haben mir gereicht. Dazu ist mir die Psychiatrie einfach zu unerforscht und zuviel Try and Error.

Fluanxol soll angeblich nicht zur Zunahme führen. Könntest danach mal fragen.
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8

Montag, 9. März 2009, 14:06

Zitat von FoMaI

Zitat

Dazu ist mir die Psychiatrie einfach zu unerforscht und zuviel Try and Error.
Ich erinnere, dass Du schlechte Erfahrungen mit der Psychiatrie gemacht hast und respektiere das, aber diese Aussage empfinde ich als zu radikal. Heutige Psychopharmaka sind um ein Vielfaches besser, als noch vor zwanzig Jahren - diese Aussage kann ich zu einem guten Teil sogar aus persönlicher Erfahrung treffen - und können gegen Depression sehr zielgenau wirken.

Mir fehlen jegliche medizinhistorischen Kenntnisse, aber mein gefühltes Wissen ;-)) sagt mir, dass z.B. die Historie der Antibiotika nicht älter ist, als die der Psychiatrie. Auch unter den Antibiotika muss man manchmal nach dem passenden suchen, weil nicht jeder jedes verträgt oder die Wirksamkeit nicht wie erwartet ausfällt --- würdest Du deshalb bei einer entzündlichen Erkrankung ein Antibiotikum rundweg ablehnen?

Vielleicht erwarten wir von der Medizin, den Medikamenten - so, wie gern auch von uns selbst - zu viel? Und vielleicht müssen wir die Geduld aufbringen, erst das eine (die Depression) zu behandeln, um uns dann dem anderen (der ES) zu widmen ...? Das sind keine rhetorischen Fragen, ich meine sie ehrlich (und wäre nicht hier, würde ich die Antworten schon kennen).

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9

Montag, 9. März 2009, 14:21

Mag sein. Nur ich bin der Meinung, dass ich damals einfach zu blauäugig in die ganze Sache rein und ziemlich geschädigt wieder raus bin. Deshalb hab ich auch betont, dass jeder Körper anders reagiert und auch gesagt das mir persönlich die Psychiatrie zu sehr try and error ist. (Habe das nicht aufs allgemeine bezogen, sondern nur auf meine Erfahrungen.)
Ich will halt andere vor den selben Fehlern bewahren, die ich gemacht habe.
Ich bin damals zum Arzt hin und hab ohne mich weiter zu informieren einfach alles in mich reingeschluckt und natürlich auch gefressen. Der Psychiater damals meinte zwar, dass ich zugenommen hätte, aber das liegt eben an den Medikamenten, da könne man nix machen. So schlecht wie es mir damals ging bin ich nicht auf die Idee gekommen, dass es vielleicht auch mit dem Medikament zu tun haben könnte. Ich hätte viel zu viel Angst gehabt ein anderes zu kriegen, womit vielleicht alles noch schlimmer wird.
Deshalb betone ich ja, man soll sich genau informieren und genau auf seinen Körper und das Wohlbefinden achten und nicht blind irgendwelchen Psychiatern vertrauen.

Jedesmal wenn ich auf die Psychiatrie oder Therapie vertraut habe, ist alles schlimmer geworden. Deshalb lehne ich das ganze nicht im allgemeinen, sondern nur für mich persönlich ab. Wenn jemand gut mit einem Medikament oder der Therapie klarkommt, bin ich der letzte, der sagt:"Lass das bloß bleiben." Sorry, falls das so rüberkam.
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Petrus

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Dienstag, 10. März 2009, 10:12

Einen guten Therapeuten zu finden, ist nicht leicht. Aber es gibt sie. Ich musste ca. 10 "ausprobieren", bis ich meine Therapeutin gefunden hatte, mit der ich dann 7 Jahre gut gearbeitet habe.

Und zum Thema Medikamente: Wenn es Antidepressiva nicht gäbe, die es heute gibt, wäre ich vielleicht schon tot. Ich hatte 2001 meinen letzten extrem schweren Schub mit hochgradiger Suizidalität, den ich nur durch die Einnahme eines Antidepressivums kappen konnte. Ich habe das Medikament 2 Jahre genommen und konnte so sehr gravierende Phasen, in denen mehrfach eine Klinikeinweisung zur Diskussion stand, überstehen.

Allerdings ist da auch Feinarbeit nötig, das richtige Medikament und die richtig Dosis zu finden.

Schönen Gruss

Petrus
"Die ganze Welt ist zum Verzweifeln traurig."
Nikolaus Lenau (1802-1850), deutscher Lyriker

11

Montag, 16. März 2009, 20:44

Genau das ist es - die Feinabstimmung. Ich bin mittlerweile beim dritten AD - und mir gehts so gut wie seit mindestens 10 Jahren nicht mehr.

Und es geht mir ähnlich wie Petrus - ich weiß nicht, wo ich heute wäre und ob ich überhaupt noch wäre, wenn ich nicht eine gute Klinik, einen unheimlich guten Psychiater und eben dieses AD gefunden hätte... Die Suche, so anstrengend und nervenaufreibend sie auch sein mag, lohnt sich!!!

Hab Mut!

Viele Grüße,
Tarja

unending

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12

Mittwoch, 15. April 2009, 15:49

Ich weiß, das Thema ist mittlerweile schon "alt", aber ich mag dazu auch mal was schreiben.

Generell musste ich leider auch die Erfahrung machen, dass Psychiater bzw. auch die pychiatrischen Kliniken sehr schnell zu sehr heftigen Medikamenten greifen, aber kaum Möglichkeiten der vernünftigen Therapie bieten.
Ich denke, Medis können u.U. helfen und unterstützen, aber sie lösen keine Probleme. Wichtig ist, dass sie eben nur BEGLEITEND zu einer intensiven Therapie genommen werden.

Ich selbst nehme seit einiger Zeit Fluoxetin und helfen tut es sicherlich ja. (Ist im Übrigen eher ein appetitHEMMENDES Medikament) Aber es unterdrückt meinen, wie es so schön auch hier im Forum heißt, Sehnsuchtshunger lediglich. Es ändert nichts wirklich. Das kann nur eine anständige Therapie.

Was die Nebenwirkungen angeht: Ich denke, es ist falsch zu sagen, dass heutzutage die meisten AD's fast nebenwirkungsfrei sind. Das ist utopisch bei diesen Chemie-Bomben. Aber Fakt ist auch, dass jeder Körper anders reagiert. Ich hab z.B. bei kaum einem Medikament bisher großartig Nebenwirkungen gehabt, zumindest keine wirklich belastenden. Ich kenn aber auch jemanden, der zig Stück ausprobieren musste, teilweise halb aus den Latschen gekippt ist, bis endlich was Passendes gefunden wurde. Dementsprechend kann ich mich meinen Vorrednern, was die Feinabstimmung angeht, absolut anschließen.

13

Donnerstag, 16. April 2009, 05:30

Achtung Trigger

Ich hätte das Thema spätestens jetzt wieder ausgegraben.
Gestern war ich wieder beim Psychiater, weil ich am Ende meiner Kraft bin (mal wieder).
Ich hatte im Juli angefagen.
Mirtazapin, Fluoxetin, Venlafaxin und das habe ich länger genommen. Das sollte ich aber wieder absetzen da die Höchstdosis bei mir wenig brachte.
Nun habe ich von ihm zur Überbrückung Cymbalta Duloxetin bekommen.
Für die Überbrückung bis zur Klinik. Ich soll halt aufpassen, dass ich nicht vorher noch in die Psychiatrie komme, weil dann ist das mit der Reha auch hinfällig.
Er meinte, ich könne auch Medis versuchen, welche mich ruhig stellen. Aber genau das habe ich abgelehnt, ich will ja weiterhin kämpfen und nicht aufgeben.

Kennt jemand das Präperat aus eigener Erfahrung?

Liebe Grüße
Sonja

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Montag, 1. Juni 2009, 16:21

Antidepressiva

Hi,

ich kenne das AD von dem du schriebst das mit D anfängt. Es hat bei mir Heißhungeranfälle ausgelöst, ich hab in einem Jahr X kg zugenommen! Der Hausarzt meinte nur, mit Psychopharmaka wird man sowieso dick, und riet mir zu fleischarmer Ernährung. Die bringt allerdings nichts. Vor allem deshalb, weil ich auch diese sog. Diät nicht durchgehalten habe.

Erst durch intensive Vergangenheitsbewältigung kriegte ich die Eßstörung ansatzweise in den Griff. Ich nehme derzeit L als Antidepressiva, es löst keine Heißhungerattacken aus und verursacht auch keine Stimmungsschwankungen. Aufgrund der Dinge, die in meiner Kindheit gelaufen sind, hätte ich aus den Latschen kippen können, wäre ich nicht stabil dank des L gewesen.

Zusätzlich nehm ich auch noch S gegen die Schlafstörungen. :) Als ich das D abgesetzt hab, gelang es mir erstmals, langfristig abzunehmen. Wahrscheinlich ist die Sehnsucht, Euphorie usw. auch derart abgedämpft durch das L, dass sie mich nicht mehr kopflos in den Supermarkt drängt.
__________________

Liebe Grüße

Bipolarbärchen



Ich möchte ein Eisbär sein,

im kalten Polar,

dann müsste ich nicht mehr schrei'n,

alles wär so klar.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Ayla« (17. Januar 2010, 11:11)


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15

Samstag, 16. Januar 2010, 10:17

wollte jetzt auch mal was zum Thema Antidepressiva schreiben...
In der Klinik wollte die Therapeuten mich dringend zu einem AD überreden... aber ich hab so
eine Art Medikamentenphobie und sobald ich die Nebenwirkungen lese... wird mir schon schwindelig auch
wenn ich noch garnix genommen hab...
Daher war das für mich ein Ding der Unmöglichkeit. Aber irgendwas brauchte ich schon...
Und nun ja ich steh auf natürliche Arznei also pflanzlich oder homöopathisch und hab dann eine
Heilpraktikerin gefunden die mir ein pflanzliches (leichtes) AD empfohlen hat.
Für mich reicht das. Hat zwar auch mögliche Nebenwirkungen aber überschaubarer... Nix gravierendes...
Und bei mir wirkt es. Ich nehm halt drei mal täglich eine Tablette und wenns mir sehr schlecht geht kann ich die Dosis erhöhen.
Es macht mich merklich ruhiger und holt mich bisschen runter von meinem Kopfkino.
Mir gehts ganz gut damit. Ein Zaubermittel ist es nicht. Aber es wirkt und zwar nicht auf "spirituelle" Weise sondern erwiesener Maßen!
Weiß jetzt ned ob man Medikamente hier beim Namen nennen darf - aber wenn jemand interesse hat an dem Medikament - nachfragen!
Abgesehen davon ist sicher nicht alles für jeden gut und man sollte immer erstmal abchecken lassen ob das jeweilige Medikament richtig für einen ist - egal ob es auf schulmedizinischer oder pflanzicher oder hömoöpathischer Ebene wirkt...
lg, triv. - wollte nur kurz aufzeigen, dass es nicht immer die Chemiekeule sein muss die hilft... sondern es kann ev. auch anders gehen je nach Typ und Einstellung... 8)

Snow White

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Samstag, 16. Januar 2010, 11:00

Hallo Triviality,

das von dir "genannte Medikament" finde ich sehr interessant beschrieben - das es sich um etwas handelt das ein Heilpraktiker empfohlen hat. Ich muss mal so dumm fragen: Ist das dann verschreibungspflichtig oder auch so zu kaufen?

Mir wurde von einem damaligen Hausarzt auch mal ein AD verschrieben, das ganze lief (für meinen Geschmack) zu unseriös und auch von seiner Seite sehr unwissend ab. Zu dieser Zeit ging es mir "mal eben nicht so gut", aber er schrieb mir sofort ohne Nachfragen und ohne Aufklärung ein AD auf. Wie gesagt meine Fragen konnten nicht beantwortet werden und das einzige was zurück bleibt ist ein bitterer Nachgeschmack beim Thema AD. Ich habe diese Tabletten auch nie genommen, weil ich mir einfach zu unsicher war und ich mich auch nicht per Internetrecherche selbstständig über das Medikament informieren wollte (das ist zu gefährlich). Ist schon erschrecken, finde ich. :S

17

Samstag, 16. Januar 2010, 11:21

Ja, Snow White, das hört sich wirklich nicht schön an. Es gibt einfach sehr viele Menschen auf dieser Welt, auch Mediziner, die keine Ahnung haben... Traurig, dass solche Ärzte dann nicht einfach eine Überweisung ausstellen, wär doch auch kein Fehler, aber da verdient man wohl nichts dabei ;(

Ich habe auch oft daran gedacht, dass ich vielleicht AD nehmen könnte oder sollte, oder wie auch immer. Je länger ich aber an mir arbeite, desto klarer wird mir, dass ich vermutlich eher Probleme habe schlechte Gefühle und auch mal eine "depressive" Phase durchzuhalten... Was ich damit sagen will, ich habe einfach keine richtige Depression und deshalb sollte ich eher froh sein, dass ich so ein Medikament nicht bracuhe...

Es gibt wohl ein AD, das bei BED eingesetzt werden kann, es steigert wohl den Grundumsatz. Eine Bekannte aus einem anderen Forum hat damit eine Therapie gemacht und sie war sehr erfolgreich. Jetzt wo das Medikament ausgeschlichen wird, hat sie einige Probleme...

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18

Samstag, 16. Januar 2010, 14:37

@ snow white - das Medikament was ich meine kann man auch ohne Rezept kaufen. Zahlen muss man es allerdings auch ganz und gar selbst.
Nachdem ich gesehn hab, dass hier einige Andere auch Medikamente bzw. Wirkstoffe genannt haben - es heißt: Neurapas balance und ist von der Firma Pascoe. Kannst ja mal im Internet googlen da steht an mancher Stelle einiges dazu. Für mich ist es gut. Aber jeder sollte erstmal abklären lassen ob das für ihn/sie auch was ist. Bei mir wars die Heilpraktikerin die`s mir empfohlen hat. Die Beratung beim Heilprakter ist auch teuer. Aber ich hab viel für mich gewonnen dadurch...
Und darauf von einem Schulmedizinischem-Medikament auch noch zuzunehmen oder süchtig zu werden oder sonstwelchen ungünstigen Schmarrn... darauf kann ich verzichten.
War neulisch bei meiner Neurologin. Hab ihr davon erzählt, dass ich ab und an Panikattacken hab - das Gespräch hat ca. 10 min. gedauert - kaum hatte ich mich versehen war ich aus dem Behandlungszimmer raus mit einem Rezept in der Hand für ein starkes Arzneimittel bei Panikattacken... Heißt Lorazepam oder so (ist schon in ner Schublade verschwunden) und ist höchst süchtigmachend, ein Tranquilizer (Psychopharmaka).
?( wollte doch nur einen Rat. Nur wissen ob das was ich so denke und fühle noch im "normalen" Bereich liegt.
Wissen was ich machen kann damits besser wird. Naja dieses Medikamten nehm ich jedenfalls nicht. Geholt hatte ichs mir trotzdem aus der Apotheke - warum auch immer 8| ... Im Hinterstübchen dachte ich wohl ... naja für den Notfall halt. Wenns mir echt ultra mies geht.
Aber ich hab eh schon wieder zu viel Angst vor dem Medikament. Ist vielleicht auch ganz gut so...

triggerhippie

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19

Dienstag, 6. April 2010, 20:00

Notrilen

Hallöchen zusammen.

ich nehm seit 12 jahren AD`s, lange Zeit Fluxin, seit mehreren Jahren jetzt Sertralin. Bei NetDoktor bin ich jetzt über Notrilen gestolpert, soll bei Depressionen mit hoher Antriebslosigkeit helfen. Hat jemand von Euch Erfahrungen damit? Oder kann mir jemand Medis nennen die nicht müde machen?

Liebste Grüße
triggerhippie

LuxLisbon

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20

Mittwoch, 7. April 2010, 19:47

Hallo liebe Leute!





In diesem Thema möchte ich mich auch einmal einklinken.





Mit Antidepressiva habe ich meine Erfahrungen – leider hat
es nicht immer sooo viel gebracht. Vielleicht weil ich zu ungeduldig war und
die Wirkung sofort spüren wollte, was natürlich illusorisch ist. Ich möchte
daher noch einmal einen Versuch wagen, wenn ich denn überzeugt davon bin, dass
es etwas bringen kann.





Meine Frage ist darum: Gibt es ein Antidepressiva, dass
nachweislich diese schrecklichen ‚alle Gedanken kreisen ums Essen’ einstellen
kann? Etwas, dass wirklich wirkungsvoll gegen dieses schreckliche
Gedankenkarussel helfen kann? Ich komme mit mir und meinen Gefühlen einfach
überhaupt nicht mehr klar und bin absolut aus dem Ruder geraten – in jeder
Hinsicht.





Gibt es ein Antidepressivum, dass in dieser Richtung etwas
ausrichten kann?





Lux