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mary

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Samstag, 12. Februar 2011, 10:36

Die Frau die im Mondschein aß

Therapiebegleitend lese ich mal wieder(ich habe es schon einige Jahre) das Buch "Die Frau die im Mondschein aß.
Als ich es mir gekauft habe, konnte ich nicht sehr viel damit anfangen. Es wirkte auf mich so mystisch und da kan ich nix mit anfangen. Trotzdem habe ich es ganz gelesen und auch vieles unterstrichen..... aber ich habe es zur Kenntnis genommen.. mehr nicht. Jetzt lese ich es noch mal und erlebe das es mich ganz anders und viel mehr anspricht.
Mich würde interessieren ob ihr das Buch kennt und was ihr für Erfahrungen damit gemacht habt.

Liebe Grüße
mary
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Nanty

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2

Samstag, 12. Februar 2011, 10:43

Komisch, ich meinte, wir hätten das Thema schon mal gehabt und ich hätte auch was dazu geschrieben oO, naja, vielleicht täusche ich mich auch.

Ich habe mir das Buch vor Jahren mal aus der Bücherei ausgeliehen und verschludert. Musste also ein neues kaufen. kaum war das geschehen, fand ich das alte Buch wieder. So habe ich es jetzt zuhause.

ich fand es sehr, sehr gut. Mit manch einer Geschichte konnte ich nciht ganz so viel anfangen, aber einige sind mir tief im Gedächtnis geblieben (vor allem das mit dem Ball und dem Swimming Pool).
Ich habe das auch genutzt, um in meinen eigenen Keller hinabzusteigen, was echt ganz schön heftig war.

Ich bin jemand, der gut mit Bildern und Beispielen arbeiten kann in allen BEreichen des Lebens. Und die Bilder die hier aufgezeigt werden durch die Geschichten lassen mich vieles verstehen und werfen auch Fragen auf.

ich finde es sehr gelungen!

lols

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3

Samstag, 12. Februar 2011, 11:20

Ich habe dieses Buch jetzt zweimal gelesen und finde es richtig klasse.
Mir hat es geholfen, mir eine Stück näher zu kommen und mch hat es tief berührt.
Es gabe hier schonmal eine Diskussion zu dem Buch, die ich jetzt nicht wiederfinde, da gab es auch kritische Stimmen.


lols
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Malin

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4

Samstag, 12. Februar 2011, 11:50

Ich habe es gelesen vor ein paar jahren und erinnere mich lediglich an eine seehundgeschichte....Aber es ist eine gute anregung, bin jetzt in einer anderen phase und werde es nochmal lesen, wer weiß...
Malin

Baerchen

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Samstag, 12. Februar 2011, 14:50

Ich habe es auch gelesen. Ist allerdings schon etwas her und ich fande es auch super :) ..meine Lieblingsgeschichte war die mit der Schildkröte und dem Baum. Meine Mama hat mir damals eine Stofftierschildkröte gekauft und gesagt, dass sie mich immer wieder an die Geschichte erinnern soll, wenn es mir schlecht geht :) ..

Ich glaube ich werde das Buch jetzt nochmal lesen ;) ..

Finchen

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6

Samstag, 12. Februar 2011, 17:12

Ich habe das Buch auch gelesen und fand es total gut. Mir hat es in einigen Situationen gut geholfen und ich habe angefangen intensiver darüber nachzudenken, warum ich gegessen habe. Einige Geschichten fand ich ein bischen langweilig, aber aus den meisten konnte ich echt etwas mitnehmen.
Finchen

mybella

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Samstag, 5. März 2011, 21:12

Hi Leute,

ich habe mir dieses Buch letztens bestellt, weil ihr hier so positiv davon berichtet. Jetzt habe ich es und bin beim lesen. Ich wolltevorläufig als feedback loswerden, dass ich es bis jetzt unglaublich bereichernd finde. Fast auf jeder Seite finde ich eine neue Erkenntnis für mich. Ich freue mich so sehr über dieses schöne Buch, also Danke für den Tipp! :*)

ps: Ich such immer so abartig lange nach guten Büchern, die den Horizont erweitern. Tiefsinniges.

Nanty

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8

Sonntag, 6. März 2011, 14:40

Ich glaube, ich werde es demnächst auch wieder lesen vielleicht fange ich später schon damit an...

Mylife

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9

Sonntag, 6. März 2011, 19:11

Hallo,

hab mir das Buch und noch ein paar andere vor ein paar Wochen gekauft. Ich muss sagen ich kann leider nicht wirklich etwas damit anfangen. Hatte mir mehr Hoffnungen gemacht. Les immer zwischendurch eine Geschichte, schlag das Buch auf und irgendwo lande ich dann immer.
Finde es ehrlich gesagt sehr Männerfeindlich und klingt für mich immer etwas narzistisch, vielleicht werde ich irgendwann anders mehr aus den Geschichten mitnehmen können.

Hatte mir noch die Bücher "Zucker und Bulimie", "Die heimliche Sucht, unheimlich zu essen" und "Essen als Ersatz" bestellt. Ich denk mit einem Mix aus Weisheiten von jedem Buch wird evtl. auch etwas bringen.

Grüße von der Leseratte,
Mylife
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mary

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10

Montag, 7. März 2011, 09:17

Liebe Mylife,

das Buch habe ich auch schon sehr lange, aber erst jetzt begreife ich richtig was die eigentliche Aussage ist.
Interessant das du es männerfeindlich findest. Ich glaube das darin nichts männerfeindliches ist, denn es geht nicht gegen die Männer, sondern für die Frauen. Dazu muss man es aber von Anfang bis Ende lesen.
Ich finde es auch schwierig wenn man viele verschiedene Bücher gleichzeitig zu dem Thema liest. Jedes hat einen anderen Ansatz, denn das Problem ist vielschichtig und bei jedem anders ausgeprägt.
Liebe Grüße
mary
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11

Montag, 7. März 2011, 10:46

@Mylife
Vielleicht liegt dir nur das Philosophische in diesem Buch nicht so sehr. Manchmal fällt es einem ja leichter, Dinge und Themen eher sachlich betrachten zu können.

@all
Ich habe das Buch jetzt durch. Für mich hat es so viel Gehalt, dass ich es jetzt noch nicht in seiner ganzen Fülle verinnerlichen konnte. In ein paar Wochen - wenn ich den Kopf wieder frei habe von anderen Dingen - werde ich es noch einmal lesen und auch versuchen meine neuen Erkenntnisse umzusetzen. Es werden so viele Fragen in dem Buch gestellt, die ich mir dann beantworten möchte. Ich bin FÜR MICH ziemlich sicher, dass es mir sehr helfen wird.

Ich lebe jetzt schon so lange mit meiner ES, dass ich nicht einmal mehr die kleinste Erinnerung an die Zeit habe, als ich noch frei davon war. Es hat begonnen, als ich etwa 9 Jahre alt war. Seit dem habe ich alle sachlichen, verkopften Lösungswege verfolgt, ohne Erfolg. Nach dem Buch erscheint mir die Erkenntnis ganz nahe, dass es einfach keine sachliche, verkopfte Sache für mich ist, sondern etwas ganz tiefes und emotionales. Ich hatte mir noch nie genug Raum gegeben abseits von meinem Drang möglichst objektiv gut zu funktionieren, überhaupt in Betracht zu ziehen, nicht auf die Erwartungen der anderen zu hören, sondern mal in mir selbst zu lauschen.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass es für die meisten hier offensichtlich ist, dass es emotionale Gründe hat, aber für mich ist das wirklich ein neuer Ansatzpunkt und somit auch eine neue Chance.

Also von mir auch eine Empfehlung für dieses wunderbare Buch.

mary

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12

Montag, 7. März 2011, 18:23

Für mich war ein Beispiel in diesem Buch sehr wichtig. Es hat mir meine Situation sehr klar gemacht.
Wenn man mit einem prall gefüllten Hüpfball eine Strecke schwimmen soll und den Ball dabei immer unter Wasser halten muss, verbraucht man wahnsinnig viel Kraft, ja ich möchte sogar sagen es ist fast nicht zu schaffen. Wenn man ihn an die Oberfläche kommen läßt und mit ihm schwimmt. ist das dagegen einfach.
So ist es mit Gefühlen(die oft die Ursache für einen FA sind). Wenn man sie dauerhaft versucht zu unterdrücken ist das sehr anstrengend, kostet Mühe. Essen hilft dabei sich zu betäuben. Läßt man sie fließen.... hochkommen... wird man leichter. Ich weiß dass es zunächst sehr viel Angst macht, schwer auszuhalten ist und man sollte sich auf jeden Fall professionelle Hilfe suchen. Aber ich weiß inzwischen für mich das mein Weg in diese Richtung gehen muss. Dieses Buch hilft mir dabei.

mary
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13

Montag, 7. März 2011, 23:48

Ich hatte vor längerer Zeit mal mit einer guten Freundin darüber gesprochen, wie man eigentlich seine Emotionen äußert. Also um genau zu sein, habe ich sie gefragt, was sie denn z.B. tut, wenn sie wütend ist oder traurig. Sie sagte, dass sie vor Wut ihr Gegenüber anbrüllt oder wenn das nicht geht später vor Wut in die Kissen schlägt. Wenn wie richtig traurig ist, fängt sie an zu weinen. Wenn sie glücklich ist, strahlt sie und lacht. Wenn ich hingegen traurig, wütend oder glücklich bin, sieht man mir das nicht mal an. Ich bin immer auf einem Level. Ich sagte noch zu ihr, dass ich ihr Verhalten in diesen Situationen sehr interessant finde, denn ich glaube ich könnte mich nie so gehen lassen.
Sie gab mir die Hausaufgabe auch mal in die Kissen zu schreien, wenn ich das nächste Mal wütend bin. Nja, wütend war ich seit dem, aber ich schaffe es einfach nicht. Ich würde mich zu sehr dafür schämen. Ich lache auch nicht. Vielleicht mal aus Gründen der Kommunikation, aber nie von Herzen. Ich glaube mein Maß an Unfähigkeit für körperliche Äußerungen ist nicht mehr normal.

Wegen dem Buch denk ich seit gestern drüber nach, woran das wohl liegt. Irgendwo muss meine Scham ja herkommen. Und heute fiel mir ein, dass mir meine Mutter das vermittelt hat. Wenn ich als Kind geweint habe, hat sie mit mir geschimpft. Wenn ich laut gelacht oder wütend war und laut über etwas gesprochen habe, kam immer sofort ein strenges "SCHHHTT!! SONST HÖRT DICH JEMAND!!!"

Erschreckend.

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