Danke, Nasty,
das ist ein Artikel, den man gut an Leute verschicken kann, die keinerlei Ahnung haben und einen so gute Ratschläge geben "Denk doch einfach nichts ans Essen..."
Lavernes Kritik teile ich auch, viele von uns könnten als Ernährungsexperten selbst Ratschläge geben, es ist nicht die fehlende Information, die zu unserer Krankheit beiträgt.
Aber was mich wieder einmal RASEND WÜTEND macht, ist z.B. dieser Satz: "Zudem wird sich der Arzt dafür interessieren, ob sich seine Patientin in der Kindheit viel mit dem Thema Ernährung beschäftigt hat oder schon länger zu depressiven Verstimmungen neigt." Nur die PatientIN wird gefragt? Na, klasse. Es gibt also nur FRAUEN, die Binge-Eating haben?! Keineswegs! Je nach Studien ist der Männeranteil zwischen 25 und 35%, und ich finde es wieder einmal zum :-! , dass es mal wieder nur um Frauen geht...
Und was soll dies: "Die gute Nachricht ist, dass diese Art von Ess-Störungen gut behandelbar ist und die Erfolgsraten recht hoch sind." DAFÜR hätte ich aber gerne mal die Quellen der Studien, auf welche sich die interviewte Dame bezieht... Alle mir bekannten Studien und Forschungen sprechend davon, dass die
Therapie schwierig ist, und warum sonst findet man kaum einen Therapeuten, der bereit ist, Esssucht und Binge-Eating zu therapieren? ICH jedenfalls habe im gesamten Grossraum Köln-Düsseldorf kaum jemanden gefunden, der sich das zutraute. Aber ist ja "gut behandelbar..." Und der Hinweis auf die Deutsche Adipositas Gesellschaft ist sicherlich ein Witz, hahahaha, was zum

hat denn unsere SUCHT mit "Übergewicht" zu tun???
Boah, regt mich das auf!
Petrus
P.S. Ist nix gegen Dich, Nasty, es ist GUT, dass Du den Link eingesetzt hast, als reine Information ist das sehr hilfreich...