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Tobias

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Mittwoch, 3. Februar 2010, 11:27

Essstörung und Drogensucht

Panorama | 03.10.2006 | 11:00 UTC
Im Hirn ähneln sich Essstörung und Drogensucht

Übermäßiges Verlangen nach Essen spielt sich im Gehirn ähnlich ab wie die Sucht nach Drogen. Wie US-Wissenschaftler herausfanden, werden in beiden Fällen die gleichen Gehirnregionen aktiviert. Insbesondere der Hippocampus spielt demnach eine wichtige Rolle bei der Kontrolle des Essverhaltens, berichten die Forscher in den "Proceedings" der US-Akademie der Wissenschaften (Online-Vorabveröffentlichung).
Die Forscher um Joanna Fowler von der Mount Sinai School of Medicine (New York) hatten sieben extrem Übergewichtige untersucht. Diese hatten, damit sie besser abnehmen können, bereits ein bis zwei Jahre vor der Untersuchung einen so genannten Gastrostimulator implantiert bekommen. Das auch Magenschrittmacher genannte Gerät stimuliert einen Nerv, der Signale an das Gehirn leitet, die ein Sättigungsgefühl hervorrufen. Wie die Forscher nun feststellten, steigt die Stoffwechselaktivität im Hippocampus des Gehirns, wenn der Stimulator eingeschaltet ist. In dieser Gehirnregion werden Gedächtnisinhalte erzeugt und auch die Erinnerung an Drogen, beziehungsweise das Verlangen danach gespeichert.

Quelle:http://www.deutsche-welle.de/dw/article/0,,2192720,00.html
treue, auch mir selbst gegenüber.

2

Mittwoch, 3. Februar 2010, 20:04

Ui, Deine Signatur...einer meiner Lieblingssätze!!!!!!!!
Schön den hier zu lesen!!

Und danke für die Info, spannend.

LG lols
Geduld bringt die Leichtigkeit zwischen den Schritten.

3

Donnerstag, 4. Februar 2010, 06:36

Jaaaa ... also ich arbeite ja in der Hirnforschung ... und ... so wie das jetzt dargestellt ist, finde ich es wenig spektakulär. Der Hippocampus ist eben Teil des Gedächtnis- und Gefühlssystems. Alles andere ist Interpretationsspielraum ...
"Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas einen Sinn hat, egal wie es ausgeht." (Vaclav Havel)

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