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Sonntag, 22. November 2009, 11:55

Zitat zum Thema Tod * * * KANN TRIGGERN * * *

"Ich halte die Beschäftigung mit dem Tod für eine der Grundvoraussetzungen für ein gelungenes, erfülltes Leben."

Irvin D. Yalom, Autor und Psychiater, in der "Frankfurter Rundschau" Nr. 271 vom 21./22.11.2009

Vielleicht kommt ja eine Diskussion darüber auf.

Lieben Gruss

Petrus
"Die ganze Welt ist zum Verzweifeln traurig."
Nikolaus Lenau (1802-1850), deutscher Lyriker

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Sonntag, 22. November 2009, 13:04

Ich habe jetzt ein bisschen über das Zitat nachgedacht und muss sagen, dass ich teilweise zustimmen kann.

In meinem näheren Umfeld gab es schon in meiner Jugend einige tragische Todesfälle. Später starben auch einige Familienmitglieder. Erst vor einer Weile erlitt eine Bekannte der Familie nach einer Routine-OP eine Blutvergiftung und musset sterben - ein Jahr vor ihrer Pensionierung. Man hörte seit Jahren nur von ihr, was sie alles machen würde, wenn sie denn endlich in Pension sei. Leider kam es gar nicht mehr so weit.

Ich interpretiere das Zitat deshalb für mich so, dass ich jederzeit mit allem zufrieden sein sollte, was gerade mit mir und um mich herum geschieht und immer das Beste aus allem machen sollte. Ich habe vor einiger Zeit aufgehört immer nur auf die Zukunft hinzuarbeiten und mit der Gegenwart unzufrieden zu sein. Eigentlich kam diese Änderung meiner Einstellung zu meinem Leben erst mit der Beschäftigung mit meiner Essstörung. Ich wollte nicht mehr mit dem Leben warten, sondern endlich heute damit anfangen. Seitdem fällt es mir leichter, die Dinge zu verändern, die mir nicht gefallen.

Dennoch, richtig mit dem Tod als solches beschäftige ich mich nicht. Ich bin nicht gläubig, deshalb habe ich auch keine Vorstellung von einem Leben nach dem Tod. Ich hab eigentlich gar keine Vorstellung zum Sterben und was da genau passiert, außer einer biologischen. Ich habe aber auch keine Angst vor dem Tod und ich denke, es ist schon wichtig, dass man den Tod als Bestandteil des Lebens hinnimmt, weil man sonst mit bestimmten Schicksalsschlägen einfach nicht umgehen kann.

3

Sonntag, 22. November 2009, 15:12

Ich habe mich lange und ausführlich mit dem Tod beschäftigt - auf pragmatisches Art und Weise (Testament, Beerdigung schon bezahlt, to-do-liste für menne im Falle des Falles, etliche Patientenverfügungen, Organspende) und auch als Bestandteil meines Lebens.

Da ich aufgrund einiger körperlicher Erkrankungen seid 5 Jahren von heut auf morgen sterben könnte, hatte ich die wahl- jeden Tag in panik zu geraten aus angst vor dem tod und mich lähmen lassen durch diese angst und dadurch wertvolle tage zu verschwenden oder es hinzunehmen und das beste draus zu machen, weil letzendlich kann jeder jederzeit vom bus überfahren werden.

Schlimm für mich ist auch nicht der Tod an sich, sondern der Gedanke an leiden, an lange körperlich leiden. Damit kann ich schwer umgehen. Mein opa musste lange leiden, ich war so froh wie er starb endlich und seinen Frieden hatte.

Ich merk allerdings dass die wenigsten über Tod reden wollen; wenn ich erzähl, dass ich meinen Abschied bereits geplant habe, werde ich nur fassungslos angeschaut oder meine eltern sind da ganz schnell mit dem Satz "kind dass macht dich nur depressiv :cursing: "

Ja was mich depressiv macht, ist dass es bei meinen eltern kein thema war oder ist...ich durfte meinen sterbenden opa nie sehen, mein vater ist seitdem depressiv und leidet unter grübelzwängen und immitiert seinen Vater in aussehen und gesten..und meine mutter sagt dazu nur "man muss ja nicht alles hochholen" argh....

Leilah

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Sonntag, 22. November 2009, 23:38

ich bin hier im Forum wahrscheinlich eine der jüngeren, aber auch ich musste mich gezwungenermaßen mit dem thema Tod und sterben auseinandersetzen.
Im Moment tue ich es auch ganz intensiv, weil es da auch um loslassen geht.
akzeptieren, dass man den Tod eines nahen Menschen nicht rückgängig machen kann.
Das man es überhaupt... nicht bestimmen oder ändern kann.

An diesem Punkt stehe ich.
und ich krall mich noch fest.

Ich finde es schlimm wie das Thema tabusiert wird, als würde man den Teufel an die Wand malen sobald man davon spricht.
vor gar nicht allzu langer Zeit, konnte ich die Angst davor, dass nach dem Tod nichts ist, nicht nachvollziehen.
Aber mittlerweile finde ich die Vorstellung, das mein Leben enden wird und naja nix danach ist schon seltsam.

Nicht das ich mir das wünschen würde ^^ nicht um jeden Preis.
Aber ich finde es unbegreiflich, das ein Leben plötzlich aufhört... (nicht aus biologischer Sicht ^^)
Vor allem das mein Leben irgendwann so aufhört... mein ganzes Leben und ich denke ich werde es bis zuletzt nich los,
begleitet mich das Gefühl "Der tod? ach das betrifft andere"

wie war das? nichts ist so tödlich wie das Leben? ach keine Ahnung ^^
ich bin froh, darüber mit meinem Freund sprechen zu können.

5

Montag, 23. November 2009, 08:24

Es ist schön, hier so nachdenkliche Beiträge zu lesen, danke sehr.

Das Thema Tod ist neben den Themen "Essen" und "Glaube" MEIN Thema, diese Trias "Religion-Tod-Essen" ist wohl das, was mich tagtäglich in der einen oder anderen Form beschäftigt.

Loszulassen fällt mir unendlich schwer, und Sterben und Tod sind wohl das grösste Loslassen, dem der Mensch sich stellen muss. Ich habe bisher beide Eltern, zwei Geschwister, meinen sehr geliebten Schwiegervater, mehrere wichtige Verwandte (darunter meine Patentante und meinen Patenonkel, die in meiner Kindheit eine ganz wichtige Rolle gespielt haben) und vor allem auch drei Freunde durch den Tod verloren, wobei der Tod von T. im März dieses Jahres eines der schlimmsten Verluste war. T war wohl in den letzten zehn Jahren mein engster Freund, uns verband eine ganz tiefe Freundschaft. Ich habe ihn in gewisser Weise bei seinem Sterben an Leukämie auch begleiten dürfen, täglich gemailt, sehr oft telefoniert, selbst in der Phase, in der er niemanden mehr sehen wollte. Sein Sterben und Tod hat mich vermutlich so geprägt wie sonst nur das Sterben meiner Mutter, die in meiner Gegenwart, ja, in meinen Armen gestorben ist. Hinzu kommt, dass ich schon zweimal selbst dem Tod von der Schippe gehopst bin, wie man sagt...

Ich bin also eigentlich "tod-und-sterbe-erfahren" und dennoch machen Sterben und Tod mir grosse Angst, vor allem der Gedanke, nicht mehr zu "sein" und meine Frau nicht mehr zu sehen, zu spüren, zu hören zu "haben". Ich glaube, das ist das Schlimmste überhaupt für mich: Von meiner Frau getrennt zu sein, und nach allen Gesprächen, die wir darüber geführt haben, ist es wohl auch das Schlimmste für meine Frau. Dennoch sieht sie es gelassener als ich, sie ist "sicher" dass es über den Tod hinaus eine "Verbindung" geben wird, die wir hier und heute nicht verstehen können, aber sie ist davon überzeugt. Sie glaubt an ein "Danach", nicht inform eines Paradieses oder so, sondern eher als ein Bewusstseinskontinuum, das mit dem Tod einfach nicht abbricht, auch zwischen Menschen, die einander sehr nahe gestanden haben.

Und hier kommt mein Glaube bzw. meine Zweifel aufs Tablett: Ich sehne mich danach, glauben zu können. Zum einen, weil ich das Leben sonst verdammt absurd und sinnlos fände, zum anderen, weil ich mir davon eine Milderung meiner Todesangst erhoffe, denn der Glaube an Gott und eine Hoffnung auf ein "Danach" sind für mich aufs Engste miteinander verbunden..

Vor dem Sterben an sich, vor Schmerzen etc. habe ich keine Angst. Aber vor dem Abschiednehmen... Und trotzdem möchte ich nicht "einfach so im Schlaf sterben", wie es ja für manche ein Ideal ist. Nein, ich möchte WISSEN, dass und wenn es zuende geht, ich möchte auch diese Phase meines Lebens bewusst erleben, so wie ich alles, was mir möglich war, bewusst erlebt habe bisher.

Etwas ungeordnete Gedanken, aber das ist für mich auch ein sehr heikles, schweres, ungeordnetes, aber wichtiges Thema.

Petrus
"Die ganze Welt ist zum Verzweifeln traurig."
Nikolaus Lenau (1802-1850), deutscher Lyriker

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Montag, 23. November 2009, 14:59

Petrus,


was Du geschrieben hast, hat mich sehr berührt und ich finde mich ein wenig darin wieder. Dass Du bereits Deine Eltern gehen lassen musstest, tut mir sehr leid - allerdings weiß ich nicht, wie alt Du bist, also ob es sozusagen vielleicht "schon Zeit" war, missversteh das bitte nicht, ich weiß, es ist nie der richtige Moment...

Das mit Deinem Freund klingt auch sehr tragisch.

Besonder berührt hat mich, was Du über Dich und Deine Frau geschrieben hast. Mir ist dabei aufgefallen, dass ich darüber noch gar nicht nachgedacht habe. Dass ich jetzt sterben könnte, das kam mir noch gar nie in den Sinn. Aber jetzt in diesem Moment empfinde ich auch gerade tiefe Trauer, denn die Trennung, die Du angesprochen hast, in meinem Fall von meinem Freund wäre für mich auch sehr hart. Dass man sich ja vielleicht tatsächlich verabschieden muss, wenn man weiß, man ist sehr krank, daran habe ich noch nicht gedacht...

Das mit dem Glauben kann ich verstehen. Ich würde auch sehr gerne glauben, denn auch ich stelle mir vor, dass es sehr schön sein muss einen Sinn in allem - auch im Tod - zu sehen. Leider waren meine bisherigen Bemühungen zum Glauben zu finden umsonst. Ich kann es nicht, zu viele Fragen bleiben für mich bei diesem Thema offen...

7

Montag, 23. November 2009, 15:22

Hallo, Nachtelfe,

ich bin 57 Jahre alt, ich denke, ich bin hier im Forum der Älteste. Meine Eltern starben, als ich 35 (Vater) bzw. 47 (Mutter) Jahre alt war. Also in gewisser Weise war deren Sterben schon "normal" und "an der Zeit".

Mit meiner Frau bin ich seit 36 Jahren verheiratet, und ich denke, wenn sie stirbt oder wenn ich sterbe, wird das für uns jeweils die härteste Trennung unseres Lebens. Ich gebe zu, dass ich so ganz intensiv daran gar nicht denken kann, weil das bei mir sonst Panik und extreme "Vorab-Trauer" auslösen kann. Ich halte mich ohne meine Frau für "undenkbar".

Ja, bei mir sind auch viele Fragen offen bzgl. des des Glaubens. Aber vielleicht ist es ja richtig so, denn Glauben ist eben nicht "Wissen". Oder wie Thomas von Aquin schrieb "Ich glaube, WEIL es absurd ist". Aber mir fällt das extrem schwer, obwohl einer meiner Freunde ein Mönch ist und wir sehr viel über Theologisches reden, und obwohl ich selbst vor vielen Jahren, bevor ich meine Frau kennengelernt habe, mal Priester werden wollte...

Lieben Gruss

Petrus
"Die ganze Welt ist zum Verzweifeln traurig."
Nikolaus Lenau (1802-1850), deutscher Lyriker

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Montag, 23. November 2009, 15:53

Petrus,

danke für die Erklärungen bzgl. des Alters. Jetzt kann ich einiges viel besser einordnen.

Gerade das mit dem "Nicht-Wissen" ist für mich sehr, sehr schwierig - zumindest was religiöse Fragen betrifft. Denn komischerweise fällt es mir bei schwachsinnigen Glaubenssätzen, die andere Lebensbereiche betreffen, gar nicht schwer sie einfach hinzunehmen...

Ich hatte irgendwie immer gedacht, dass ich vielleicht eher glauben könnte, wenn ich älter werden - ich bin jetzt 27 Jahre alt. Kannst Du da etwas dazu schreiben? Warst Du schon immer gläubig? Wohl schon, sonst hättest Du vermutlich nicht Priester werden wollen...

9

Montag, 23. November 2009, 19:16

akzeptieren, dass man den Tod eines nahen Menschen nicht rückgängig machen kann.
Das man es überhaupt... nicht bestimmen oder ändern kann.

An diesem Punkt stehe ich.
und ich krall mich noch fest.


Ja, das trifft es auch bei mir.
Festkrallen!
An allem irgendwie, der Sucht, alten Sachen, Menschen...
belastet mich gerade sehr...

Aber ich finde es unbegreiflich, das ein Leben plötzlich aufhört... (nicht aus biologischer Sicht ^^)
Vor allem das mein Leben irgendwann so aufhört...


Ich glaube da an Wiedergeburt, in welcher Form weiß ich nicht, sicher nicht als der Mensch, der ich jetzt bin,
vielleicht nur als ...ich weiß auch nicht, irgendeine Form von Gedanke, Gefühl...ich kanns mir nicht vorstellen aber ich werde NIE ganz weg sein, never ever

das mit dem Tod einfach nicht abbricht, auch zwischen Menschen, die einander sehr nahe gestanden haben.


da habe ich eine ganz kindliche Vorstellung, die ich nicht loslassen möchte.
Im Himmel sitzt mein Papa, spielt mit meinem Opa und einem Onkel Skat und wenn ich mal t*d bin kann ich auf ihn zulaufen und er nimmt mich ganz fest in die Arme und lässt mich ganz lange nicht los...
Ein Onkel von mir, der richtig Sch**ße zu mir war ist vor einiger Zeit gestorben. Da hat es geholfen mich mit ihm gefühlsmäßig zu versöhnen, als ich mir vorstellte er kommt in den Himmel und mein Vater haut ihm erstmal eine rein. Mein Vater hat nie jemandem eine rein gehauen und auch ich bin absolut gegen Gewalt, aber so in der Phantasie tat das saugut! Aber ich schweife ab...
Das ist so tröstlich!
Ihn nie richtig kennen lernen zu können, damit kann ich mich nicht abfinden, das muss doch irgendwann nachholbar sein...wie gesagt, eine sehr kindliche Vorstellung und eine unvorstellbar große Sehnsucht grad heute...

lols
Geduld bringt die Leichtigkeit zwischen den Schritten.

10

Dienstag, 24. November 2009, 20:15

Ich habe überlegt, ob ich etwas hierzu schreiben soll ... ist für mich gerade irgendwie schwierig, in Worte zu fassen. Ich war das ganze letzte Wochenende in einem buddhistischen Tempel und habe daher vielleicht im Moment eine etwas andere Sichtweise, weiß nicht, ob jeder was damit anfangen kann ...
Vor einiger Zeit habe ich das "Buch vom Leben und Sterben" des Dalai Lama gelesen. Darin schreibt er, dass man sich letztendlich täglich mit dem eigenen Sterben befassen soll ... Das ist jetzt arg komprimiert, es ist ein sehr detailliertes Buch zur Meditation über das Sterben. - Was das eigene Sterben, den eigenen Tod angeht, so hoffe ich, schon während meines Lebens zu sterben. Das klingt jetzt sehr verwirrend - Sterben bedeutet ja letztendlich, dass das, was wir als "Ich" erleben, aufhört zu existieren. Deshalb ist es ja auch so unvorstellbar: Wie soll den diese Welt weitergehen, wenn ich, die in ihr lebt und sie er-lebt, nicht mehr bin? Wenn es mich nicht mehr gibt? Es gibt mich doch, so lange ich denken kann ... - Ich möchte mich, und das ist ja auch der buddhistische Weg, von dieser "Illusion des Ich" irgendwann lösen. Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass ich das in diesem Leben noch schaffe, dafür bin ich zu narzisstisch. Aber ich möchte Schritte in diese Richtung gehen. Das heißt nicht, mich selbst zu vernachlässigen oder nicht mehr für wichtig zu erachten. Im Gegenteil: Meine Probleme entstehen dadurch, dass dieses Ich zu groß und zu ego-zentrisch wird. Wenn ich mich selbst nicht mehr so wichtig nehme, erschrickt mich der Gedanke vielleicht auch irgendwann nicht mehr, dass es mich nicht gibt ... Vor Leiden habe ich persönlich große Angst. Sehr große sogar. Gestern hatte ich einen zweistündigen Zahnarzttermin und hab mich sehr davor gegruselt ... Auch das versuche ich in der Meditation zu üben, Leid und Schmerz auszuhalten und nicht mehr so zu fürchten.

Was den Tod, das Sterben Anderer angeht, ja, ich denke auch: Das hat viel mit Loslassen zu tun. Mit Gehen-Lassen-Können. Kann ich ganz schlecht ... Aber ich glaube schon, dass jeder Mensch, dem wir nahe sind und den wir lieben, uns auch nach seinem Tod noch nahe ist - sei es nur in der Vorstellung. Manchmal bin ich irgendwo; gehe über die Straße oder sitze in der Bahn - und dann glaube ich für einen Moment, meinen verstorbenen Stiefvater zu sehen. Ich bin dann nie erschrocken, sondern freue mich im ersten Moment, ihn zu sehen - bis mir einfällt, dass er tot ist. Und dann freue ich mich, dass es ihn gegeben hat und dass ich ihn kennenlernen durfte ... und dass ich ihn so lieb hatte, dass es weh tut, dass er nicht mehr da ist.
LG
laverne
"Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas einen Sinn hat, egal wie es ausgeht." (Vaclav Havel)

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