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81

Dienstag, 6. April 2010, 12:03

Also ich geniesse es sehr, wenn ich angeschaut werde oder ich merke dass Männer mit mir flirten - unbekannte Männer. Wenn ein Kumpel irgendwelche Andeutungen macht, dann fahre ich sofort die Sicherheitsmauern hoch und kann dann nicht mal mehr mit ihm in einem Auto alleine mit ihm fahren. :S Mein bester Freund hat mal gefragt, warum man mich nicht klonen kann, dann wäre für ihn auch eine Leilah da, seitdem gibt es keine Umarmung etc mehr für ihn - und das obwohl das jetzt schon 3 jahre her ist...aber ich kann da schon einige Fortschritte mittlerweile verzeichnen - mittlerweile gebe ich zur begrüssung immerhin die Flosse :thumbup:


Achja das grösste Kompliment in meiner Megafettphase war mal, von einer heissen Frau angebaggert zu werden. Sie war mega schlank...total elegant...obwohl ich nichts von ihr wollte, klebte ich noch wochenlang an der Decke vor Selbstbewusstsein....


Leilah

82

Dienstag, 6. April 2010, 17:43

Triggert ( nicht nur wegen BED)

Ich muss ehrlich sagen dass ich drastisch innerlich zu kämpfen habe, wenn mich ein Mann anschaut.
Ich muss dazu gestehen, in meiner Vergangenheit hat mich mal ein Mann zur Prostitution gezwungen ( längere Zeit), dadurch bin ich, was Männer angeht, völlig verändert, völlig zertört und krank und in tausend Teile gebrochen aus der Sache hinausgegangen.
Ich glaube auch, dass diese seelischen Vergew. nie wieder ganz aufgearbeitet werden können.
Seitdem ist jegliche Unbedarftheit, Unbekümmertheit, Lebensfreude aus mir verschwunden. Ich bin leer.

Jedenfalls empfinde ich bei Männerblicken nur noch eins: einen "Freier"-blick, respektlos, mich analysierend wie ein Viehhändler...
Ich versuche, abzugrenzen, nicht zu verallgemeinern. Aber es fällt mir schwer.
Schade für die Männer, die nicht so sind wie die, die mich kaputt gemacht haben. Ich bin ungerecht, weil ich nur noch Freier sehe. Aber das ist mein einziger Schutz...

Und um nicht gesehen zu werden, eben deswegen verstecke ich mich in weiten Sachen...
Schlimmer noch als Lästern wären Blicke, weil irgendjemandem irgendwas gefällt...

83

Dienstag, 6. April 2010, 19:08

Mensch Dana, das ist echt hammerhart, was Du da erlebt hast!
Ich mag auch nicht angeschaut werden...dazu mag ich mich aber hier im offenen Bereich nicht äußern.

lols
Geduld bringt die Leichtigkeit zwischen den Schritten.

84

Dienstag, 6. April 2010, 19:16

Da frag ich mich doch, inwieweit unser "Übergewicht ein Schutz" ist, der hervorgerufen wurde durch schlechte (auch - oder vor allem - sexuelle) [Gewalt-] Erfahrungen... ;(
Eine Statistik dazu würde mich schon seit längerem sehr interessieren, aber seitdem mir mal eine Psychologin erzählt hat, dass die Dunkelziffer für sexuell missbrauchte Mädchen bei jedem dritten liegt, weiß ich, glaube ich auch ohne Statistik Bescheid.....

schitzi1

unregistriert

85

Freitag, 11. Juni 2010, 08:55

Ich versuche schon immer auf mein Äußeres zu achten und gepflegt zu wirken, auch wenn ich manchmal keine Lust dazu habe (wenn man manchmal in Krisen gerät, dann ist einem alles egal). Dann zwinge ich mich eben dazu. Denn wenn man besser aussieht, dann fühlt man sich auch gleich besser.

86

Dienstag, 20. Juli 2010, 20:25

Ein gepflegtes Äußeres halte ich für sehr wichtig. Habe aber doch manchmal Phasen wo ich in alten Jeans rumlauf, unrasiert und einfach nur mit Cappy - genau das Gegenteil zum Job mit Krawatte.. Wobei ich sagen muss dass durch meine Zunahmen kein Anzug mehr möglich ist (Ok, ist es doch aber...), ich habe Komplexe Hemden zu tragen weil ich einfach wie ein Elefant aussehe, der Wunsch so auszusehen wie andere Männer in Anzügen ist so groß dass es mich unheimlich frustriert wenn ich anders aussehe.. Durch das Gewicht und das mangelnde Selbstwertgefühl ist bei mir Klamotten-Einkaufen immer ein sehr großes Problem, was manchmal in Wut ausarten kann und ich einfach ohne was zu kaufen das Kaufhaus verlasse! Der Frust ist danach natürlich noch größer... Muss auch ehrlich sagen dass ich mich unheimlich gerne verstecke, ziehe unauffällige Klamotten an, das geht gut im Winter... im Gegensatz zum Sommer, den hasse ich dafür.

Der Wille anders auszusehen (entsprechendem dem Bild in meinem Kopf) ist zwar unheimlich groß, aber ich schaffe es nicht dieses Ziel von "gut aussehen und sich wohlfühlen" zu erreichen.. BED ist da ein großer Faktor... und schon beginnt das drehende Kreis-Spielchen von vorn.. :wacko:

87

Donnerstag, 5. August 2010, 21:12

Wie bei vielen von euch anscheinend, hängt es bei mir ganz gewaltig mit meinem Gemütszustand zusammen, wie ich mich pflege, gebe, anziehe, style usw.
Aber auch damit, dass ich eifnach nichts Schickes mehr finde. Das ist echt deprimierend. Entweder ist es zu klein oder zu teuer. Oder eben Sweatshirt-Style. Im Sommer ist das ganz schlimm.

Es gibt Zeiten, da muss ich mich zum Duschen überreden und dann wieder bin ich täglich geschminkt, gestylt usw.
Ich habe während meiner AUsbildungszeit meist von Jeans und T-Shirt gelebt, ungeschminkt usw. einfach, weils mir morgens zu früh war, um noch groß was zu machen. Dann gings aufs Ende zu und mir wurde leichter ums Herz und begann, mich zu stylen. Mensch, jeden Tag war dann ein: Mensch, gehste heute wieder auf die Piste, schick siehst du aus. zu hören. Ich habs einerseits schön gefunden, dass es den anderen auffällt, andererseits wars irgendwie, hmm, komisch, denn ich hab direkt das Gegenteil, also Ironie unterstellt usw.

Aber ich merke auch, dass es mir psychisch in einem Tief VIEL besser geht, sobald ich mich morgens geduscht und vernünftig angezogen habe. Das macht einen gewaltigen Unterschied, als ob ich plötzlich ins Leben trete.

Einezeitlang habe ich "erwachsen gespielt" (was ich mit 26 eigentlich sein sollte, mich aber so nicht gefühlt habe und mich auch nicht so angezogen habe) und es hat mir das Gefühl vermittelt. Zunächst nur oberflächlich bis es langsam ein tieferes Annehmen dieses Gefühls gab.

Aber ich kenne es auch, wie anfangs jemand schrieb, dass ich mich in schlechten Zeiten sträflich vernachlässige. Ich muss Kompressionsstrümpfe tragen und es gibt Tage, wo ich sie einfach nicht anziehe, nicht weil ich sie nicht anziehen will, weil ich es einfach doof finde, die Dinger zu tragen, vom Styling und Gefühl her (das kommt noch hinzu), sondern auch, weil ich weiß, dass ich mir damit schade. Dumm. Aber ist so. Fiel mir heute morgen wieder auf.

Vielleicht sollte ich mir auch regelmäßig was Gönnen. Ich liebe Massagen, aber die sind immer so teuer...

kartoffelchen

unregistriert

88

Donnerstag, 26. August 2010, 13:06

Ich pflege mich zwar, aber da Mode an mir meistens auch nciht gut aussieht und ich mich zu minderwertig fühle, um sie zu tragen, tue ich mir in dem Bereich nichts an. Ich würde so gern ein Outfit haben, in dem ich mich wirklich attraktiv fühle. GIbt es aber nicht. Das meiste, was ich trage, ist schwarz und grau. Im Sommer ist es überhaupt am schlimmsten, irgendetwas zu finden, wo ich hineinpasse, geschweige denn von schön finden. Es macht also einfach keinen Spaß mehr, mich schön zu machen. Ich dusche mich zwar und mache das Notwendigste (Haare waschen, Beine rasieren, Augenbrauen zupfen) aber Make Up trage ich nur ab und zu ganz wenig und bei Kleidung heißt mein Ziel mittlerweile möglichst nicht auffallen.

89

Freitag, 12. November 2010, 23:34

Ich bin eigentlich jemand, dem es wichtig ist wie er aussieht.
Sprich, ich pflege mich auch wenn es mir schlecht geht. Was sich dann allerdings auf Haare und ein bisschen Schminke beschränkt. Sonst mache ich, außer duschen, nichts.
Andererseits weiß ich aber auch, dass es mir besser geht wenn ich mich um mich kümmere. Heute zum Beispiel habe ich mir ewig lange sämtliche Körperstelen epiliert, was zwar nicht an jeder Stelle sondelrich angenehm ist :D , aber jetzt gehts mir ziemlich gut und ich fühle mich nicht ganz so hässlich. Nur wenn es mir sowieso schon schlecht geht mache ich es einfach nicht. Was blöd ist, denn wahrscheinlich würde es einem dann besser gehen.
Bevor ich, leider, angefangen habe mich in der Badewanne immer zu schneiden, hat mir das geholfen. Kann ich nur leider jetzt nicht mehr machen. Aber jedem anderem empfehle ich in tolles Badesalz, -öl, -schaum zu investieren und es sich öfter mal in der Badewanne gemütlich zu machen :*)

Malin

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Beiträge: 826

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Beruf: Erzieherin

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90

Samstag, 13. November 2010, 08:29

Ja, die selbstpflege....
Wenn es mir gut geht, lackiere ich auch meine nägel, ect. Schminken tue ich mich immer, habe rosazea, also total rotgesprenkelte empfindliche haut, die ich abdecke und abends wieder abschminken muss. Zahnpflege ist standart, jedoch müsste ich viel mehr noch zahnseide nehmen. Durch meine MS bedingte chronische erschöpfung und bewegungseinschränkung finde ich sowas wie hornhautentfernen und epilieren sehr anstrengend- mache es dennoch. Strähnchen färben, haarkuren sind standart. Am anstrengendsten ist das komplette einkremen nach dem duschen - muss aber bei meiner haut sein.
Was ich deutlich merke: Ich habe sehr schönen schmuck und wenn ich den garnicht mehr nutze, mich also nicht schmücken mag, dann geht es mir wirklich nicht gut....
Malin

91

Mittwoch, 17. November 2010, 18:03

Oh manno Mann,

was bin ich träge *g*, mir ist das morgenliche Rasieren schon zuviel des guten. Aber sonstige Eitelkeiten sind im Laufe der Jahre auf der Strecke geblieben. Mein Haar kennt nur noch den Kurzhaarschnitt für schwitzende dicke Männer. *seufzt* Klammottentechnisch wartte ich wieder auf dünnere Zeiten wo ich m ich dann wieder schick kleiden mag. Jetzt trage ich nur dickweit und neues nur wenns sein muß. Echt gruselig eigentlich.

92

Donnerstag, 18. November 2010, 07:27

momentan die reinste Hölle..
Gestern sagte mir meine Thera daß ich ganz nett aussehe..
ich findr eher daß ich selbst lasse mich unglaublich hängen lasse..
die Körperpflege ein reines Muss..
Und immer dieses Stylen... ansonsten sehe ich schrecklich aus..

In schlankeren Zeiten bin ich auch immer unter Druck.. da überpflege ich mich.. :wacko:
Is(s) doch:
Und: Wer Tippfehler findet, darf sie behalten
By the way: Be yourself, no matter what they say...
Procrastination is the thief of time (Verschiebetaktik ist der Dieb der Zeit) :whip:

ich_will_ich_sein

unregistriert

93

Sonntag, 12. Dezember 2010, 20:24

hallo ich habe mich gerade angemeldet. ich finde es wichtig, dass man weiterhin spaß daran hat sich auszuprobiern, zu spielen und seinen eigenen stil zu finden...ich finde das ist ganz wichtig, ich glaube wenn man seinen eigenen stil findet kann man vlt lernen sich selbst zu lieben...und zu sich selbst zu finden, ich mag mode sehr und deswegen bin ich auch immer sehr verzweifelt wenn ich zunehme, weil ich einfach nicht will dass mir meine sachen nicht mehr passen...manchmal denke ich ich sehe mich selbst wie eine kunstfigur die ich nach und nach perfektioniere und worauf ich stolz bin.,..wenn ich zunehme ist es als ob ein teil meines kunstwerkes zerstört wurde und es langsam kaputt geht....deswegen darf man sich nicht durch das äußere identifizieren sondern es lediglich als möglichkeit sehen die eigene persönlichkeit zu unterstreicheen oder sich selbst etwas gutes zu tun...

ich_will_ich_sein

unregistriert

94

Sonntag, 12. Dezember 2010, 20:28

achja habe ich ganz vergessen...wenn es mir schlecht geht lasse ich mich enorm gehen, das ist mir jetzt peinlich, aber es geht so weit das ich nicht mehr dusche,mich rasiere und zähne putze...dann fühle ich mich irgendwann so schlecht, dass ich es doch noch tue und mich aufeinmal viel besser fühle...