Hm, darüber hatte ichso noch gar nicht nachgedacht...
Ich habe jetzt im Grunde seit ca. 4 Jahren dieses Gewicht. "Im Grunde" deswegen, weil ich zwischendurch zwar in zweistelliger Größenordnung abgenommen, genau das aber wieder zugenommen habe. Und jetzt wieder genau da stehe, wo ich vorher eben schon eine Weile stand. Vor diesen 4 Jahren allerdings hatte ich einiges mehr an Kilos und da purzelte ziemlich viel während meiner
Therapie. Obwohl ich damals noch überhaupt gar nicht überdas Thema Essen gesprochen habe. In der letzten Zeit hab ich mich des öfteren gefragt, ob mir die zwei Jahre
Therapie überhaupt langfristig was gebracht haben. Aber scheinbar ja schon, denn was ich damals an Gewicht verloren hab ist und bleibt weg. Bisher jedenfalls.
Aber das ist schon ein schwieriges Thema find ich. Eigentlich hab ich mir vorgenommen erstmal das Essen Essen sein zu lassen und mich dem Studium zuzuwenden. Dass ich bei Stress und Erschöpfung esse, einfach mal zu akzeptieren und hinzunehmen und mich nach meinem Abschluß wieder um die
Essstörung zu kümmern. Da ich regelmäßig Sport mache, hält sich mein Gewicht eben auch seit ner ziemlich langen Zeit. Aber es kommen trotzdem ständig wieder Momente, wo ich denke, boah, nee, da muss jetzt was runter, so kann ich einfach nicht bleiben. Aber bewußt mein Gewicht kontrollieren kann ich definitiv nicht. Es sind ja auch schon Kilos im zweistelligen Bereich gepurzelt, aber nie bewußt und ich wüßte beim besten Willen nicht wie ich das bewußt wiederholen sollte. Es bringt (mir) langfristig eindeutig nur was an der
Essstörung zu arbeiten... wird mir grad beim Schreiben selbst wieder bewußt