Binge Eating Forum

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1

Mittwoch, 13. Januar 2010, 07:36

kontrolliertes Genießen

Hallo ihr Lieben,



ich habe persönlich ein Riesenproblem damit, kontrolliert zu geniessen und wollte mal fragen, wie es Euch damit geht, oder ob ihr Ideen habt, wie man soetwas lernen kann?

Ich unterteile die Lebensmittel ( unterbewusst sogar) in die Kategorien "sauber" und "böse, schlecht". Ein Salat, Müsli, Obst und sonstiges Gesundes wären für mich unbedenkliche, saubere Lebensmittel, die in mir auch nichts auslösen. Ein Keks, Süsses, Schokolade oder ein sehr fettiges oder ungesundes Hauptgericht triggern mich aber dermaßen, dass es mir so gut wie gar nicht möglich ist, davon einfach mal ein Stückchen in meine normale Essensaufnahme zu integrieren.

Irgendwie habe ich das Gefühl, wenn ich etwas "böses" gegessen habe, ist der ganze Tag eh versaut und alles Gesunde hinfällig.

Das endet in einer FA ( jetzt ist ja eh egal, Tag ist "verseucht").

Rein logisch betrachtet natürlich Quatsch, ich weiß....

Ich bewundere immer die Leute, die sich normal ernähren und bei Gelegenheit gerne mal einen Keks essen, ihn geniessen, und sich damit dann zufrieden geben und auch keine Auslöser oder schlechtes Gewissen davon bekommen.

Ich habe das ein paar mal versucht und auch durchgezogen, war aber den Rest des Tages total unruhig, fühlte mich "dreckig" und wäre am liebsten in ein Extrem ausgebrochen.



Was meint ihr, kann man wieder erlernen, anders an solche triggernden Lebensmittel heranzugehen?

sonja

Meister

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2

Mittwoch, 13. Januar 2010, 08:01

Liebe Dana,

ich fürchte BED und kontrolliertes Genießen schließen sich manchmal total aus ....

Bei mir ist es so: in Fre**-Phasen (das sind bei mir Zeiten - oft Monate - in denen ich unkontrolliert esse. Nicht Riesenmengen auf einmal, eher ständiges Essen über den ganzen Tag verteilt) ist es mir kaum möglich das Essen zu planen. Ich schaffe es nicht mir zu überlegen was ich eigentlich essen will sondern bin total in der Sucht gefangen.

Ich hab auch permanent ein schlechtes Gewissen (besonders dann wenn ich "ungesund" esse, aber eigentlich auch grundsätzlich IMMER wenn ich esse) ... wenn ich mich an den Tisch setze ist es oft so als wenn mein Gehirn abgeschaltet werden würde. Ich schlinge in mich rein, kaue nicht richtig und habe im Nachhinein kaum ein Gefühl wie viel ich gegessen habe. Körperlich geht es mir danach ziemlich schlecht (Bauchschmerzen usw.) und ich bin nach dem Essen eigentlich immer schlecht drauf.

Genießen kann ich eigentlich gar nicht.

Ich verachte und schäme mich für mein Essverhalten (weil es natürlich schon auffällt wie schnell ich esse). Wenn ich mit anderen Menschen (außerhalb meiner Familie) esse versuche ich immer nicht als erstes mit dem Essen fertig zu sein .... das gelingt mir fast nie.

Manchmal hilft mir das gemeinsame Essen mit meiner Freundin. Die ist - jedenfalls für mich - die einzige "perfekte Esserin" die ich kenne. Manchmal schaffe ich es mit ihr sogar, auch ein Stück Kuchen zu genießen, manchmal setzt mich aber auch das sehr unter Druck.

Essen kann glaube ich etwas sehr schönes sein. Ich koche eigentlich auch gerne und gut, aber das nur in guten Phasen (und was ich total abartig finde: am besten und am liebsten koche ich wenn ich selbst nichts esse - also in Fastenphasen).

Sorry, alles etwas wirr :schief: , habe nur mal meine Gedanken aufgeschrieben.

LG,

Sonja.

3

Mittwoch, 13. Januar 2010, 08:18

Liebe Dana
Ich genemige mir jeden Tag einen Nachtisch ob ich ihn dann esse, kann ich dann selber bestimmen,
ich wäge in mir ab ob ich den Nachtisch mag oder nicht das klapt meistens ganz gut.

Mein Essverhalten ist eher so das ich heimlich viel und schnell esse.
Wenn ich denn mal Ausgehe was sehr selten vor kommt ist essen zweit rangig konzentrier mich auf die Gespräche.
Was nicht heißt das ich keinen Druck habe.


Lieben Gruß Rosi

Katzenohr

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4

Freitag, 15. Januar 2010, 18:25

Hallo Dana,

ich finde du hast ein interessantes Thema angesprochen. Auch ich möchte gerne meine Mahlzeit genießen. Ich habe, so lange ich mich erinnern kann, Lebensmittel in "kann ich essen" oder "geht nicht" eingeteilt. Ich mache jetzt seit 2 Jahren eine Therapie und meine Therapeutin hat mir geraten, meine Waage wegzuschließen, nur zu essen wenn ich körperlichen Hunger spüre und möglichst nur bis ich satt bin. Ich verbiete mir nichts und hoffe so keinen Mangel zu verursachen. Allerdings habe ich meine Ernährung schon vor Jahren auf vegetarische Kost umgestellt und dies birgt m.E. nicht so große Risiken.

Das über ich jetzt seit 3 Monaten, aber erst mit den AD, die ich wegen meine Depression erhalte, geht es besser. Ich kann etwas auf dem Teller lassen. Nicht immer, aber viel öfter als früher und ich zähle keine Kalorien mehr, ich zähle keine Punkte, ich wiege nichts, aber ich versuche mich immer an den gleichen Platz zu setzen, nicht zwischendurch und unkontrolliert zu essen und ich esse sehr viel langsamer als früher. Ich versuche geduldig mit mir zu sein und mich nicht als der größte Versager zu fühlen, wenn es mir mal nicht gelingt.
Theoretisch bin ich natürlich viel weiter als in der Realität, aber ich will nicht aufgeben.
LG Katzenohr

Papillon

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5

Freitag, 15. Januar 2010, 20:36

hallo dana,



ja dieses thema ist wirklich sehr ...naja ich weiß nicht wie ich es sagen soll. mir geht es genauso. ich habe irgendwie schon alles verscuht. ich bekomme es nicht länger als 10 tage hin ohne einen essanfall zu essen. und diese 10 tage fühle ich immer ausgesagut uind leer. also innerlich leer meine ich. diese unterteilung der nahrungsmittel gibt es bei mir natürlich auch. wenn ich eine FA habe werden natürlich nur die schlimmen gegessen und am nächsten tag an dem alles besser laufen soll, esse ich immer gesund bis es mich meistens am nachmittag wieder voll raushaut. das ist ein teufelskreis, aus schlechtem gewissen, verzweiflung usw. ich weiß mnachmal nicht mehr weiter. was aber unheimlich hilft ist eine klare struktur, d.h. strikt geplantes essen und sonst nichts. für binger ideal 5 oder 6 mahlzeiten hat mir unheimlih geholfen. du musst nur schuauen , dass es dich dann nicht so raushaut wie mich. ich habe irgenwi immer das gefühl , einmal draußen immer draußen.



also liebe grüße papillon

6

Freitag, 15. Januar 2010, 20:50

Hallo Dana,

danke für dieses Thema, ich merke gerade, wie viel sich doch für mich schon verändert hat.

Tatsächlich habe ich irgendwann in den letzten zwei Jahre aufgehört Lebensmittel in gut und schlecht einzuteilen. Ich schaue auch die meiste Zeit nicht mehr auf Nährwertangaben und ich wiege nichts ab.

Im Moment bin ich gerade abstinent von Lebensmitteln, die mich süchtig essen lassen. Aber ich kann berichten, dass es für mich auch schon Monate gab, in denen ich auch diese Lebensmittel wieder richtig genießen konnte, ohne dass sie meine Sucht getriggert haben.

Ich kann aber auch andere Lebensmittel genießen, die ersten Erdbeeren des Sommers zum Beispiel - das genieße ich sehr. Oder auch ein liebevoll zubereitetes Menü, das ich zubereitet habe oder das jemand für mich gekocht hat.

Ich denke, dass der Knackpunkt ist, dass Du Dir selber sehr strenge Regeln auferlegst. Ich muss vorsichtig sein, was ich schreibe, denn vielleicht trifft es nicht ganz auf mich zu im Moment, denn ich war schon lange nicht mehr richtig abstinent, aber gehen wir mal von meinen Normalzustand seit zwei Jahren aus, da konnte ich, weil eben nichts verboten war, auch alles essen ohne dass ein Tag "versaut" wurde dadurch. Ich habe also meine Regeln soweit gelockert, dass nicht immer ein Essanfall entstehen musste, nur weil ich einmal etwas gegessen habe, was vielleicht nicht in einem Diätbuch stehen würde. Ich würde Dir das auch sehr ans Herz legen. Lass alle Verbote. Verbote machen alles nur noch interessanter, als es eh schon ist. Auch jetzt verbiete ich mir die Lebensmittel nicht, mit denen ich nicht umgehen kann, nein: Ich verzichte freiwillig auf sie, weil ich damit nicht umgehen kann, weil ich mich nicht damit quälen will...

War das verständlich?! Ich hoffe, Du konntest was mitnehmen draus...

Ganz lieben Gruß,
N811e

volleys

unregistriert

7

Freitag, 15. Januar 2010, 21:48

Hallo Dana,

kontrolliertes Genießen geht bei mir leider gar nicht. Das läuft nach dem "Alles-oder-Nichts-Prinzip". Gar nichts essen wäre eigentlich am besten, ist aber aus bekannten Gründen nicht möglich. Sonst kann bei mir das Essen an sich immer eine FA auslösen. Sobald ich esse, baut sich der Druck auf. Manchmal kann ich mich dann zusammenreißen, oftmals leider nicht.

Irgendwie habe ich das Gefühl, wenn ich etwas "böses" gegessen habe, ist der ganze Tag eh versaut und alles Gesunde hinfällig.

Das endet in einer FA ( jetzt ist ja eh egal, Tag ist "verseucht").



Das ist bei mir genauso. Bloß dass es bei mir statt der Unterteilung in gut/böse von der Menge abhängt. Wenn ich denke, zu viel gegessen zu haben, endet das aus dem gleichen Grund wie bei dir in einer FA.

Ich verachte und schäme mich für mein Essverhalten (weil es natürlich schon auffällt wie schnell ich esse). Wenn ich mit anderen Menschen (außerhalb meiner Familie) esse versuche ich immer nicht als erstes mit dem Essen fertig zu sein .... das gelingt mir fast nie.


Das geht mir genauso! Ich schau dann auch, dass ich nicht als erste mit dem Essen fertig bin. Ich vermeide es daher, mit anderen zusammen zu essen. Ich bin da völlig der Typ Heimlich(fr)esser. Und ich befürchte immer, dass die denken: "Was frisst die überhaupt, die ist doch eh schon so fett." Diesen Gedanken kann ich einfach nicht abstellen.

Grüße
Volleys

8

Freitag, 15. Januar 2010, 21:53

Volleys,
ich lese bei Dir oft das Wort "fett". Würdest Du über jemanden mit Deiner Figur so denken? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich mit mir selber härter war, als mit anderen. Vielleicht ist das bei Dir auch so?

volleys

unregistriert

9

Freitag, 15. Januar 2010, 22:04

Ich weiß es nicht. Wenn mir eine Person auf der Straße über den Weg läuft, bewerte ich meistens nur, ob ich diese Person sympathisch finde oder nicht. Da achte ich weniger auf die Figur. Wenn ich aber schlanke Frauen sehe, denke ich ziemlich oft, dass ich auch gerne so eine Figur hätte.

Es ist nicht einfach, sich aus einem objektiven Licht zu betrachten.
Immerhin schaff ich es an manchen sehr guten Tagen in den Spiegel zu schauen und mich einigermaßen hübsch zu finden; auch erst seit kurzem. Wenn ich einen schlechten Tag habe, funktioniert das überhaupt nicht.
Figurmäßig kann ich mich wahrscheinlich erst akzeptieren, wenn sich da ordentlich was getan hat. Bin da leider auch ziemlich Waage-orientiert.

Petrus

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10

Samstag, 16. Januar 2010, 07:46

Volleys,
ich lese bei Dir oft das Wort "fett". Würdest Du über jemanden mit Deiner Figur so denken? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich mit mir selber härter war, als mit anderen. Vielleicht ist das bei Dir auch so?


Ihr Lieben,

ich hasse das Wort "fett" im Zusammenhang mit dem Körper (egal ob eigener oder fremder). Das ist für mich ein so aggressives Wort, so voller Hass und/oder Selbsthass, dass ich mir vor vielen Jahrzehnten abgewöhnt habe, es zu benutzen. Es sei denn, ich will mich bewusst selbst verletzen, dann denke ich mir manchmal "Boah, bist Du fett!", was aber ganz ganz selten vorkommt. Wenn ein Arzt mir "Fettsucht" attestiert, zucke ich zusammen, oder wenn ich im TV höre, dass jemand über einen anderen sagt "Ist der/die aber fett...!" Für mich ist die Aussage "Du bist fett" eine entwürdigende, eine zutiefst hasserfüllte und (selbst-)verletzende. Ich verabscheue dieses Wort.

Das soll keine Kritik an Eurer Wortwahl sein, bitte nicht missverstehen, sondern es sollte nur meine Gedanken zu diesem Wort zusammenfassen.

Liebe Grüsse

Petrus

Yrla

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11

Samstag, 16. Januar 2010, 09:56

Hmm,..
das Wort ist schon an sehr vielen Stellen ein Negativ belasstet Wort..
Es muss und wird schon hart ausgesprochen wegen der harten Konsonanten und dem "tt".
Fett ist in viellei Köpfen eh nicht sympatisch und wird auch gerne zur steigerung von Sachen benutzt..
Wie: "voll Fett" ,"das ist aber ein fetter Fehler" oder "fette Leistung"
Ach das "voll Fett!" ja begeistern...
Auch in der Nahrungslehre ist Fett auch kein wirklicher Freund.. außer die gesunden Fette 8o
in der der Medizin der Begriff Ess Fresssucht.. auch wennes rein Medizinisch ist heisst doch eigentlich : nicht gesund=also schlecht=Therapie.=Abnehmen= Selbstdisziplin.. :verzweifelt:


Ein Wort= so viele Bedeutungen= zu viel Negatives...

Kein Wunder daß gerade uns das triggert... girl_cray3



Die andere Sache,
ich habe für mich herausgefunden, daß ich keine Angst vor der Nahrung haben sollte..
Je mehr angst vor triggernde Sachen desto mehr der Druck..
ich erlaube sie mir nicht,
dann kommen sie dann doch auf den Teller.. (siehe Weihnachten)
da ist mein Überessen vorprogrammiert...

Kommt leider auch immer auf die Verfassung an..
es ist wirklich schwer... :fertig:

Liebe Grüße
Yrla

12

Samstag, 16. Januar 2010, 10:09

Petrus,
das sehe ich genau wie Du. Ich denke weder über mich noch über andere Menschen so. Ich verurteile auch niemanden wegen seiner Figur und dieses Wort ist für mich sehr verurteilende, deshalb fiel es mir auch gleich auf und hat mir total leid getan, dass Volleys das manchmal über sich denkt.

Yrla,
ich mache gerade eine gute Erfahrung damit, dass ich mir Lebensmittel nicht verbiete, sondern sie weglasse, weil ich damit nicht umgehen kann. Für mich macht das gerade einen riesigen Unterschied. Ich verzichte sozusagen freiwillig, für mein Wohlergehen. Ich dürfte sie sozusagen jederzeit essen, verboten sind sie nicht, ich tue mir damit nur nichts Gutes. Ich weiß nicht, ob sich das nur für mich so anders anfühlt...

Yrla

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13

Samstag, 16. Januar 2010, 10:23

Ja, der Schlüssel ist wireklich, auf sich zu hören und nochmal fragen, brauche ich das jetzt wirklich?
Aber das kann ich auch nuir wenn ich den Kopf fdafür habe, Zeit habe.. mir einen speziellen Raum dafür geschaffen habe...

Sorry, mir fällt heute das Tippen wieder schwer..


Lg
Yrla

14

Samstag, 16. Januar 2010, 15:31

Auch ich habe ein Schwarz-Weiß-Denken in meinem Hirn.
Und wenn ich etwas "Schlechtes" gegessen habe, artet es so gut wie immer aus.
Was mir geholfen hat, sind ganz kleine Portionen von Süßem zu kaufen. Natürlich keine umwerfende Lösung, aber bei mir klappt es um einiges besser, weil ich sonst so gut wie immer alles aufessen "muss", was offen ist - also zumindest bei "schlechten" Nahrungsmitteln.

Liebe Grüße,
megrim.

15

Sonntag, 17. Januar 2010, 07:37

Ich danke Euch für Eure interessanten Beiträge, freue mich über soviel Resonanz.



Ja, ich glaube, Verbote setzen einen unter Druck. Ich befürchte nur immer, dass eine Lockerung noch stärkere Kontrollverluste zur Folge haben könnte und trau mich nicht so ganz, sie zuzulassen.

Letztenendes gibt es wohl keine allgemeingültige Lösung. Was wohl aber sicher ist: es erfordert intensive Auseinandersetzung mit sich selbst und mit seinen Gefühlen um sich an günstige Verhaltensmuster heranzutasten.

Ein langer Weg....!

16

Sonntag, 17. Januar 2010, 08:44

Kontrolliert läuft bei mir gar nichts. Sobald ich versuche, Kontrolle über etwas zu haben, wird es krampfhaft und geht nach hinten los.



Manchmal kann ich genießen, dass passiert dann, wenn es mir gut geht und ich nicht drüber nachdenke. Geht es mir schlecht, klappt es nicht.



Irgendwie passen für mich auch Genuß und Kontrolle nicht zusammen. Eher bewusst und genießen. Das passt schon eher. Und das kann ich, wie gesagt, wenn es mir gut geht.



Ayla

lols

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17

Sonntag, 17. Januar 2010, 08:47

Irgendwie passen für mich auch Genuß und Kontrolle nicht zusammen. Eher bewusst und genießen. Das passt schon eher. Und das kann ich, wie gesagt, wenn es mir gut geht.


Liebe Ayla,

schön ausgedrückt.
Bei mir ist es auch so. Höre ich Kontrolle oder versuche es, ist ein FA nicht mehr weit.
Aber bei bewußt genießen, da wird mir warm im Bauch und das klingt super.

lols

Katzenohr

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18

Montag, 18. Januar 2010, 21:17

Hallo Ayla,
vielen Dank. Bewußt genießen, das werde ich für mich übernehmen. Du hast recht, Kontrolle und genießen schließen sich aus.
Es fällt mir immer noch schwer, aber jedesmal wenn ich etwas essen möchte, stelle ich die Frage, hast du Hunger? Wenn nein, dann überlege ich. ob ich mit Nahrung etwas zudecken möchte und erst wenn das nicht der Fall ist, nehme ich ein bisschen -von was auch immer- Allerdings gelingt es mit nicht immer Leider!

Für mich ist es schlimm meine Gefühle mit essen zu "füllen, fühlen, erleben". Mir fehlt das richtige Wort.

Ach ja, ich habe heute begonnen meinen Perfektionismus aufzugeben. Ich muss nicht perfekt sein. Auch bei der Ernährung nicht. Das nimmt mir vielleicht den Druck.

LG an alle Katzenohr

19

Montag, 18. Januar 2010, 21:33

Ach ja, ich habe heute begonnen meinen Perfektionismus aufzugeben. Ich muss nicht perfekt sein. Auch bei der Ernährung nicht. Das nimmt mir vielleicht den Druck.
Das ist ein guter Schritt! :applaus:
Vorallem, weil es kein "perfekt" gibt - nichts und niemand ist perfekt.
Es ist zwecklos etwas anzustreben, was nicht existiert.
Es hat mir sehr geholfen, das aufzugeben.
Ich hoffe, dass es Dir auch hilft.

Lieben Gruß,
megrim.

Dailaitha

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20

Dienstag, 19. Januar 2010, 09:51

"Ich habe heute begonnen meinen perfektionismus aufzugeben, das werde ich so gut wie möglich machen, am besten perfekt...."

So würde der Satz bei mir aussehen :rolleyes: