Hallo empty....
Ich kann mich Malin nur anschließen.
Für viele von uns ist das Essen als pure Strafe anzusehen.
Ich gehöre zu den Betroffenen dazu.
Ich esse nicht nur um Gefühle/Spannungen weg zu essen, sondern auch
dann wenn ich für mich das Gefühle habe, einen Fehler gemacht zu haben.
Dann steigt mein sogenanntes Sündenkonto. Um meine "Schulden" auf diesem
Konto abzubauen, esse ich exzessiv, bishin zur absoluten Schmerzgrenze.
Bisher habe ich noch nicht erbrochen danach. Aber wo eine
BED da eine
Ess-Brech-Sucht nicht weit.
Ist immer alles mit Vorsicht zu genießen. Ansonsten bin ich keine typische
SVV'lerin. Ich schneide mich nicht, ritze nicht... durch Blut entspannt sich bei
mir nichts....
Allerdings betreibe ich genauso exzessiv Essen wie auch Bewegung.
Durch mein Übergewicht und diverser Knochentechnischer Probleme
kann ich mehr schnell und effektiv bis an meine Schmerzgrenze bewegen.
Auch dies kommt vor, wenn die Anspannung zu groß wird.
Ich glaube dieses Gefühl kennen viele.
Bis heute habe ich noch keine wirklichen
Skills entwickeln können.
Wir sind therapeutisch an dem Punkt alternativverhalten heraus zu arbeiten.
Momentan ist mein einziger Skill, zwanghafte beschäftigung.
Dort rutsche ich aber schnell wieder in die Schmerzspirale und drehe mich im Kreis....
Hach ja..... gar kein so leichtes thema.....