Binge Eating Forum

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Chaosprincess Yrla

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Sonntag, 29. Januar 2012, 07:44

Ein bemerkenswerter Artikel

Ich bin gestern über diesen Artikel gestolpert und dachte, daß es bei vielen hier vielleicht interessieren könnte. Gegen Ende wurde auch noch mal was über die Ess Sucht beschrieben..

Naturarzt - Ihr Ratgeber f

Petrus

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Sonntag, 29. Januar 2012, 08:31

Danke, Yrla,

ja, das ist interessant... Macht mich aber zugleich auch etwas "traurig": Bis zum vorletzten Satz dachte ich "Wow, endlich mal ein Text, bei dem Dicksein okay ist!" und dann kam der Satz "
Das Ganze hatte nur einen Haken: Das Tonnenballett existiert nicht mehr. Sie konnten ihr Gewicht nicht halten."

Also ist es doch "besser", nicht dick zu sein... Schade...

Dennoch danke, war interessant, das zu lesen.

Petrus


myway

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Sonntag, 29. Januar 2012, 08:36

Danke, Yrla. Da erkenne ich mich (aber nur noch) zum Teil wieder.
"Das Ganze hatte nur einen Haken: Das Tonnenballett existiert nicht mehr. Sie konnten ihr Gewicht nicht halten."
Siehst Du, das habe ich ganz anders gelesen, Petrus: Das Tonnenbalett war okay. Aber das hat ihr Leben und somit auch ihr Eßverhalten verändert. Sie nahmen automatisch ab. Das ist doch dann auch nicht schlimm, im Gegenteil, für manchen ist es der Gesundheit zuträglich.
Da war für mich schon eher die Wertung in Richtung: Eigentlich schade, aber es muss ja nicht zum Nachteil sein.

Chaosprincess Yrla

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4

Sonntag, 29. Januar 2012, 09:00

MIch hat eher die Beschreibung die "die drei D*cken" eher getriggert. Was ja vom Autor nicht abwertend gemeint war, aber ich sehe sowas so und bin dann auch nicht mehr zum Umstimmen.
Ich kann Petrus verstehen ein Teil von mir sieht das auch so, aber zum größten Teil sehe ich es auch wie Du, MyWay.

Petrus

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Sonntag, 29. Januar 2012, 10:28

Hallo, Myway,

natürlich ist das an sich nicht schlimm, und für diese drei sogar gut, und besonders für ihre Gesundheit.

Aber ich möchte EINMAL in meinem Leben einen Bericht lesen, in denen übergewichtige Menschen ermutigt werden, sich so anzunehmen wie sie sind. Und wo dann nicht "irgendwo" doch steht "Und wenn Du Dich brav bewegst, dann nimmst Du auch schön ab!". Letztendlich ist man doch immer nur brav, toll, schön, gesund, wenn man abnimmt.

Langsam weigere ich mich, dieses Ziel weiterhin als mein Ziel zu betrachten, und wenn ich das nur aus Opposition mache. Vielleicht ist das sogar die Lösung: Mich so zu akzeptieren, wie ich bin: übergewichtig, rund, gross, ein Riese, so breit wie hoch.

Lieben Gruss

P.

Chaosprincess Yrla

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Sonntag, 29. Januar 2012, 12:04

Zitat

Aber ich möchte EINMAL in meinem Leben einen Bericht lesen, in denen übergewichtige Menschen ermutigt werden, sich so anzunehmen wie sie sind. Und wo dann nicht "irgendwo" doch steht "Und wenn Du Dich brav bewegst, dann nimmst Du auch schön ab!". Letztendlich ist man doch immer nur brav, toll, schön, gesund, wenn man abnimmt.


Da sagst Du was Petrus,..
mich wider das sogar teilweise an, ich fühl emich dann auch so fremdbestimmt.. diese Widersprüche in der GEsellschaft.. das macht mich wahnsinnig!!!

Da habe ich letztens mit meiner KG gesprochen und ihr von meiner ES erzählt in alle Einzelheiten.. um Vorurteile zu beseitgen die sie haben könnte... ( hab ich doch eigentlich gar nicht nötig, aber siehe Artikel :evil: :S ) Die war alles was ich nicht habe und bin: schlank, sortiert, netten Beruf, dickes Auto, Hausbesitzerin, intakte Ehe, faltig und hässlich..(so!! :D ) Am letzten Tag habe ich die Bauchübungen nicht gemacht und ich blöde Kuh gebe das auch noch zu. Dann sagt sie zu mir richtig schnippisch. "Da können Sie noch so wenig essen, wie sie wollen, denn ohne Bewegung läuft gar nichts!" 8| :cursing:
Dank meiner Spontanität, habe ich ihr gleich das passende an den Kopf geworfen.. und ihr war das dann peinlich und entschuldigte sich bei mir... Ich hab der alles über die ES erzählt und sie schien es verstanden zu haben und daß ich wieder in die Tk gehen will und und und .. und sie auch ganz nette Sachen sagt und dann kommt wieder das übliche bescheuerte Rollo :cursing: Genauso hatz mich das auch aufgeregt, da zeigt der Sender diese seriöse Binge Eating Reportage und im Anschluss kommt wieder ein Dummer Kommentar, sei es ein Filmtipp alla dumme D'cken, oder eine Diskussion mit Leuten die davon überzeugt sind daß die D*cken halt keine Disziplin haben :cursing: Da ist alles wieder zum Teufel... Wofür dann die Mühe????
Dannn eine gute Bekannte die eigentlich kein Problem mit mir hat, stellt so eine blöde Zeichnung von einer ziemlich f*tten Frau im Morgenrock die sich bückt um der Katze das Fressen zu geben und dabei bekommt das Tier einen Schock weil es untern Rock sehen kann.. und dann die ganzen Kommentare der Leute dazu ... :cursing: Ich meine, die würden nie über mich so denken und ich bin auch nicht so ein Fall, aber mich äergert es soo sehr. Das ist nicht lustig wenn Menschen nicht mehr laufen können und auch Klopapier essen.. und ganz Facebook lacht. Da ist eine wirklich verzweifelte Frau und alles lacht und dann diese aös Gegensatz die armen Magersüchtogen mit ihren Leidensmienen die auf jeden Bild mit traurigen Augen dagestellt werden, im jeden ZEichnungstile.. und alle: och Herm... Ich will das jetzt auch nicht werten, aber was darus gemacht wird,.. ist zum k*tzen.. und da soll man sich annhemen??? Andauernd gegen den Strom schwimmen?? Das macht sooo müde. Wie isch schon irgendwo schrieb, wenn man das geschafft hat sich anzunehmen mit dem " schuldigen Makel" (ironic off) hat man wirklich das höchste erreicht. Und DEN würde ich gerne kennenlernen...

Lg
Yrla

Petrus

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Sonntag, 29. Januar 2012, 13:39

Liebe Yrla,

ich stimme jedem Wort, nein, jedem Buchstaben zu!!!

Lieben Gruss

Petrus

Shiva

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Sonntag, 29. Januar 2012, 14:35

So ein bisschen das Gefühl hatte ich zwar auch, aber ich fänds wirklich schade, wenn der gesamte Artikel wegen einem Absatz oder gar Satz jetzt negativ im Gedächntnis bleibt. Es steht soviel wahres in ihm.

Hm vor ein paar Jahren hätte ich mich maßlos aufgeregt und gesagt "ganz oder gar nicht" und das "Haar" was ich an diesem Artikel gefunden hätte hätte dazu geführt, dass ich den Autor, den Artikel vielleicht sogar die Seite blöd gefunden hätte und gemieden.
Diese Momente rufen mir immer in Erinnerung wie emotional beschwert ich allein dadurch wurde. Wenn man den Ballast abgeworfen hat und sein Gewicht nichtmehr kennt oder ihn schätzen kann...dann fühlt man sich irgendwann nichtmehr leichter...bis zu diesem Rückblick.

Und dieser Artikel hat mich nochmal zum nachdenken angeregt wo ich in meiner Umwelt noch mehr loslassen möchte.

Gruß

Lena

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Sonntag, 29. Januar 2012, 16:36

Ich fand den Artikel sehr hilfreich.
Und jeder ist ja auch anders und hat andere Ziele.
Ich denke, man kann sich eine Menge aus dem Artikel mitnehmen. Und was nicht auf mich zutrifft, da fühle ich mich einfach nicht angesprochen.

Liebe Grüße, Lena

Petrus

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Sonntag, 29. Januar 2012, 16:50

Schön, dass Euch der Artikel hilft. Ihr habt aber gesehen, dass mich NUR der letzte Satz gestört hat?!

Und wie andere ja auch schon sagten: Ich finde das Haar in der Suppe, in der andere keines sehen, und umgekehrt. So bunt ist das Leben. Und so soll es auch sein... :thumbsup:

Schönen Abend noch.

P.

mary

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Sonntag, 29. Januar 2012, 18:51

Petrus ich möchte mich deiner Meinung anschließen. Auch ich möchte einmal in meinem Leben die Erfahrung machen so angenommen zu werden wie ich bin. Jede Macke, Schwäche wird verziehen aber nicht das du dick bist. Denn...du könntest ja abnehmen und wenn du das nicht tust bist du "ungezogen" und selber schuld.
Ich bin erst letztens wieder auf diese Meinung gestoßen. Ich suchte einen guten Heilpraktiker und habe im Internet eine Adresse gefunden. Diese Frau bot sogar Behandlung nach tcm an. Ich hatte mich kaum hingesetzt und ansatzweise meine Probleme geschildert (hatten nicht direkt mit Gewicht zu tun ) wurdE mir das Metabolic-balance programm empfohlen. Abnehmen und dann lösen sich alle Probleme von alleine. Ich versuchte noch zu erklären das ich eine ES hätte, aber auch da kam die knappe Antwort.. das ist nur eine Frage des Willens und ich sollte mich mal nicht hinter einer ES verstecken.
Ich bin sehr schnell von dort geflüchtet, denn ich war sooo wütend.
Keine Akzeptanz!

mary

Lena

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Sonntag, 29. Januar 2012, 19:04

Ich finde das auch ganz wichtig, so angenommen zu werden wie ich bin. Es passiert mir auch ab und zu, dass ich darauf reduziert werde, ob ich denn nun endlich schon was abgenommen hätte, da ich ja jetzt eine Therapie mache....
Und es scheint fast sinnlos zu sein, zu erklären, dass es überhaupt nicht ums Abnehmen geht.
Dein Erlebnis Mary, finde ich echt kraß, da wäre ich auch geflüchtet. Es ist sehr schwer kompetente Hilfe zu erhalten, finde ich.
LG Lena

Chaosprincess Yrla

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Sonntag, 29. Januar 2012, 20:25

Ja, der Artikel steht für sich. Und er ist für mich auch ein ganz wichtiger Augenöffner.
Nun würde er zum Auslöser verschiedener Aufassungen.. und das hat vieles aufgewühlt wie die Welt damit umgeht.

Mary, ich wäre geplatzt.. besonders bei den Menschen wovon man ausgehen kann daß sie mehr im Kopf haben und Dinge auch verstehen müssten. Was ist das für ein Mediziner oder Heilpraktiker der nicht an Diabetes glaubt ( Beispiel natürlich, aber doch einschneidend).. Für mich unvorständlich..

Ich habe zuviel in der Verganagenheit schlucken müssen.. und auch sehr viel eingesteckt. Ich bin froh, daß ich es nicht mehr kann. Trotzdem ziehen solche Erlebnisse einen immer runter.. Es ist schon stigmatisierend. Den ganzen Hass den man einstecken soll.. ist schon ein harter Stoff. Und wenn man damit schon aufgewachsen ist und nicht weiß warum man so ist,.. ist das eine übergroße Bürde und sicherlich schwerer auszubügeln.

Zitat


und ich sollte mich mal nicht hinter einer ES verstecken.

Unglaublich... :evil:
und der sollte sich auch nicht hinter seinen Brett am Kopf verstecken, denn es ist schon ungünstig nichts mehr sehen zu können.... :cursing:

Yrla :P

Shateka

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Sonntag, 29. Januar 2012, 21:43

Zitat

und der sollte sich auch nicht hinter seinen Brett am Kopf verstecken, denn es ist schon ungünstig nichts mehr sehen zu können....
Wie treffend formuliert, Yrla, einfach genial! :thumbsup: Ist zwar nicht lustig, aber jetzt musste ich lachen.

Für den Text hab ich grad keine Muße...

LG Shateka

Chaosprincess Yrla

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Montag, 30. Januar 2012, 05:34

Zugegeben, ich musste auch schon ein wenig schmuntzeln..
Mir rutschen in solchen Situation Sachen raus und ich bin immer selbst darüber überrascht, wieviel Humor das auch enthält, aber eher auf die zynischen Art. Oh,.. und ich kann zynisch werden... :whistling:

Grüße
Yrla

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Montag, 30. Januar 2012, 05:44

Auf solche Menschen bin ich auch gestoßen als ich Schlank war. Mir wollte mal ein Orthopäde fettabsaugen lassen am Knie, weil meine speckigen Knie so eine Sünde wären bei meinem restlichen Körper - er hätte da auch ne Adresse hier gleich . Er sollte mich jetzt mal sehen :D


Ich reg mich über sowas nicht auf und dikutiere das auch nicht mehr auf - ich weiß wie schwer die Akzeptanz ist von anderen, aber praktisch ja auch unmöglich wenn wir das nicht mal können uns akzeptieren. Ich habe für mich festgestellt dass es eine Sache des Auftretens oft ist wie mich Leute wahrnehmen...komm ich als dickes Opferlamm was sich halbewegs entschuldigt das es dick ist (klar kriegt man dann ne Diät vermittelt weil man ja unbewusst rüberbringt das man darunter leidet) oder komm ich als Aggrodicke, die bei jedem falschen Satz über Dicke gleich ausflippt. Kommt mir einer doof, gehe ich meist freundlich wortlos und sage, ich merk schon wir passen nicht zusammen. Wie will ich als Dicke akzeptiert werden, wenn ich die Dummen auch nicht akzeptieren kann ?


Leilah

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Montag, 30. Januar 2012, 13:56

Ich versuchte noch zu erklären das ich eine ES hätte, aber auch da kam die knappe Antwort.. das ist nur eine Frage des Willens und ich sollte mich mal nicht hinter einer ES verstecken.
Ich bin sehr schnell von dort geflüchtet, denn ich war sooo wütend.
Keine Akzeptanz!
Ist das nicht schrecklich, Mary...?? Wir werden auf unser Dicksein reduziert, das allein zählt. Und das noch von einer FRAU, also einem Wesen, das selbst jahrhundertelang auf ihr Frausein reduziert worden ist, dem keine Chance geboten wurde. Und selbst DIESE Menschen, die selbst mal ausgegrenzt und reduziert worden sind, blasen nun in ein ähnliches Horn. Einfach nur schrecklich...

Lieben Gruss

Petrus

Lena

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Montag, 30. Januar 2012, 14:17

Mir hat sehr gefallen Leilah, was du geschrieben hast. Du hast Recht, auf das Auftreten kommt es auch an und auf die Art, wie ich mit dummen Bermerkungen umgehe.
Ich arbeite ja viel mit Kindern zusammen und da kommt schon mal die eine oder andere dumme Bemerkung (sie wissen es ja auch nicht besser durch Elternhaus und Medien/Umwelt).
Ich bleibe da ganz ruhig und reagiere auf jeden Fall freundlich. Es bringt nichts sich darüber tierisch aufzuregen oder auch irgendwelche Erklärungen abzugeben.
Bei meinen Arbeitskollegen werde ich auch so aktzeptiert, wie ich bin, da zählt vorwiegend die Leistung.
Ich krieg natürlich auch ab und zu mal Abnehmtipps und "gut gemeinte" Ratschläge, aber da reagiere ich auch freundlich und lehne ab und versuche meine Situation zu erklären (manchmal).
Allerdings von Ärzten und Heilpraktikern und dergleichen erwarte ich schon, dass sie informiert sind (es ist ja ihr Beruf) und dass sie mir mit sinnvoller Hilfe kommen.
Leider habe ich da wenig Gutes erlebt. Aber die Krankheit ist eben auch noch nicht sehr bekannt.
Und trotz allem denke ich, muss ja jeder seinen eigenen Weg gehen und ich möchte beides. So aktzeptiert werden wie ich jetzt aussehe, aber mein Ziel ist es auch mehr Lebensqualität zu erreichen. Mein Ziel ist nicht irgendeine Gewichtsmarke oder ein bestimmtes Aussehen, sondern mehr Gesundheit, mehr Fitness (damit ich noch lange meine Arbeit machen kann, die mir Spass macht), ich möchte es schaffen, Essen genießen zu können, ich möchte an meiner Beziehungsfähigkeit arbeiten......
Also ich möchte mich gerne verändern. Ob ich das schaffe, weiss ich nicht, aber ich finde es lohnt sich danach zu streben.
Auch wenn es in ganz, ganz kleinen Schritten vorangeht.
Und ich achte auch die, die sagen, das schaffe ich im Moment nicht oder das will ich nicht. Jeder muss doch seinen eigenen Weg finden, oder?
Liege ich da jetzt falsch? Wie ist eure Meinung.

Liebe Grüße, Lena

Petrus

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Montag, 30. Januar 2012, 14:21

Hallo, Lena, hallo, Leilah,

und es tut nicht weh, wenn solche Bemerkungen und Erfahrungen kommen? Wow... So weit habe ich es in 30 Jahren Übergewicht nicht geschafft, und ich befürchte, ich werde das auch nicht schaffen. NATÜRLICH merkt man mir das nicht an, ich bin schlagfertig, kann enorm zynisch sein, und treffe gerne und gut immer den wunden Punkt des anderen, wenn ich darauf anlege, ihn zu finden. Ich bin rhetorisch geschult und als Sozialarbeiter kenne ich kaum eine Situation, die mich äusserlich verunsichert. Und ich rede notfalls mein Gegenüber so in Grund und Boden, dass er soooo klein mit Hut ist. Aber innen drin, da tut es sooooo weh...

LG

P.

Lena

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20

Montag, 30. Januar 2012, 14:34

Doch manchmal tut es auch weh, das gebe ich zu. Hatte mal eine fiese Situation im Schwimmbad und es hat mich auch ziemlich runtergezogen. Aber es waren Kinder und ich glaube nicht, dass sie wussten, was sie taten.
Trotzdem will ich daran arbeiten, dass ich solche Situationen besser meistere und mich eben nicht total fertig mache.
Keine Frage, das gelingt mir nicht immer, aber meiner Erfahrung nach kommt es auch auf die eigenen Reaktionen an, was dann beim nächsten Treffen passiert.
Ich denke es geht vielen Menschen so, ob sie nun äußerlich behindert sind, kleinwüchsig .... alles was nicht der Norm entspricht, wird angestarrt, oder?
Meistens denken sich die Leute gar nicht viel dabei, manche sind einfach nur neugierig... keine Ahnung, was die sich denken.
Ich will es auf jeden Fall immer mehr lernen, dass mich dass nicht zu sehr runter reißt.
LG Lena

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