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[Frage] Aufräum Tips

Mylife

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Samstag, 25. Juni 2011, 11:10

Aufräum Tips

Hallo zusammen,

hab mir für heute vorgenommen einen Großputz in meiner Wohnung zu starten. Jetzt sitz ich hier und weis nich wo ich anfangen soll?

Welcher Raum ist am wichtigsten oder soll ich erst mal alles in Mülltüten sammeln oder erst den Geschirrspüler starten oder erst den Boden saugen und wischen oder die Wäsche zusammen legen um Platz zu haben? "Braunpflanzen" (also vertrocknete) hab ich auch noch auf den Fensterbänken.

Gibts so eine bestimmt Reihenfolge an die man sich beim Großputz halten sollte? Oder welche Ecken gerne vergessen werden, die man aber auch putzen sollte?

Danke schon mal für eure Hilfe :!:

putzige Grüße,
Mylife
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Samstag, 25. Juni 2011, 11:44

ich find ja immer küche und bad sind am wichtigsten wegen hygiene. und müll raus.
boden würd ich als letztes machen, da fällt beim aufräumen und saubermachen doch immer mal noch was runter.
alles was maschinen sind, waschmaschine, geschirrspüler, auch an den anfang, dann kann das zeugs vor sich hinrödeln.
und ich würde die pausen nicht vergessen :*)
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Shiva

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Samstag, 25. Juni 2011, 11:50

ich mach auch immer haufen und such mir säcke und kisten.

ich ordne dann in 2 Haufen: muss weg, brauch ich, und "Lager" (sprich brauch ich nicht direkt, soll aber auch nicht weg.)
Dann bring ich den Müll erstma weg. sortier die sachen die ich brauch ein und die andren kommen in den keller oder so.
Jo sachen die vergammeln können kommen noch davor raus.

ansonsten kann ich mich da nur eiskristalle anschließen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Shiva« (25. Juni 2011, 12:17)


Sina

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Samstag, 25. Juni 2011, 11:59

Ich würds auch so machen, wie eiskristalle schon beschrieben hat.
Böden zum Schluss, weil sie beim Aufräumen immer wieder eingedreckt werden. Grundsätzlich ist es weniger stressig, wenn "von oben nach unten" geputzt/aufgeräumt wird.
Dann würd ich überlegen, ob ich Zimmer für Zimmer vorgehen möchte (also jeden Tag "nur" ein Zimmer, das dann aber gründlich) oder lieber jeweils eine Tätigkeit erledigen, die dann aber in allen Räumen (z.B. an einem Tag auf allen Schränken und Regalen Staub wischen, am nächsten dann alle Fenster putzen).
Den Anfang würde ich mit den vertrockneten Pflanzen machen, denn die streuen bei jeden Verschieben während des Putzens dann überall ihre Blätter hin...
Erstmal die Dinge entfernen, die am meisten im Weg wären - wie Du schon sagst, z.B. Wäsche zusammenlegen, um Platz zu haben.
Vielleicht ist ja auch das Drei-Kartons-Prinzip was für Dich? Also drei Kartons aufstellen, in einen kommen die Sachen, die Du definitiv aufheben willst, in den nächsten die "vielleicht-aufheben-Kandidaten" und in den dritten die, die Du sofort wegwerfen möchtest. Den vielleicht-aufheben-Karton sollte "man" nach den Empfehlungen eigentlich komplett wegwerfen, wenn man ein halbes Jahr nichts daraus vermisst hat. Ich kann das nicht (sortiere dann wieder alles durch und kann mich nicht trennen), aber vielleicht kannst Du es ja.

Leilah

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Samstag, 25. Juni 2011, 11:59

Also meine Putzfee macht es immer so :

1.) alle Fenster auf

2.) Geschirrspülmaschine vollmachen und anmachen

3. Wama (wenn gleichzeitig geht mit Geschirrspülmaschine) füttern (meist mit allen Handtüchern aus dem Bad ODER Bettwäsche) und anmachen

4. alles was offensichtlich müll ist schon mal zssammeln, altpapier, pfandflaschen.....rausbringen

5. küche: Herd einweichen, währenddessen Schränke von oben nach unten putzen

6. Badezimmer...einweichen was geht (amaturen, Duschkabine), währenddessen schon mal boden saugen damit gröbsten staub nachher nicht in den Wischern....alles andere putzen im Bad...

7. evtl. wenn Wama und Geschirrspülm. fertig, ausräumen, nächste ladung rein (bei mir kommen auch so Kerzenständer etc in die Geschirrspülmaschine), Wama vielleicht auch mal die Decken von der Couch

8. in den übrigen Zimmern das was am meisten stört zuerst weg (trockene Wäsche, herumliegende Sachen wie cds oder spielzeug etc) weggräumen...wenn alles an seinem platz...staubwischen....dabei gleich eine kiste machen mit sachen die man entweder bei ebay verhökern kann (bücher, cds, dvds, gute klamotten)

9. wenn meine Putzfee fertig ist (im wahrsten sinne des Wortes) wird zum schluss gewischt die fussböden, küche, klo, laminat...

Vielleicht war dir das eine Hilfe...

Leilah

p.s. frag aber nicht wie ICH das mach...ggg..manisch-depressive biem putzen sind ein erlebnis löl
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Samstag, 25. Juni 2011, 13:33

und ich würde die pausen nicht vergessen

okay,... bin am Pause machen, aber so wirklich sieht man noch keinen Unterschied :S

Wama und Geschirrspüler laufen schon auf Hochtouren. 2. Ladung habe ich gerade gepackt (Bettwäsche hab ich keine, von daher *juhu* muss ich schon mal nicht machen).

Das 3. Karton System hab ich jetzt etwas umgemodelt. Drei Haufen, Papier, Restmüll, gelber Sack. Das erstmal der große Dreck wegkommt. Die Schränke auseinander nehmen und mich mit dem Gedanken von "guten Sachen" wegwerfen werd ich mich "demnächst" beschäftigen....

Zitat

also jeden Tag "nur" ein Zimmer, das dann aber gründlich

funktioniert leider nicht :( da ist das erste Zimmer schon wieder dreckig bis ich beim zweiten angelangt bin. :whistling:

Zitat

Ich kann das nicht (sortiere dann wieder alles durch und kann mich nicht trennen), aber vielleicht kannst Du es ja.

Können tu ich's auch nicht. Aber bringen tut's ja nix. Sobald meine Wohnung mal sauber ist, wird sich davon getrennt, aus basta :!:

Zitat

wenn meine Putzfee fertig ist (im wahrsten sinne des Wortes)

Also ich bin jetzt schon fertig, die Wohnung leider noch nicht mal ansatzweise.

Danke für die Tips, vielleicht schaff ich's diesmal über den Putzplänen zu bleiben und es gar nicht soweit kommen zu lassen. DANKE
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Samstag, 25. Juni 2011, 17:16

ich wünsch dir viel durchhaltevermögen :*) ich kenn dieses problem ja auch *seufz*
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Samstag, 25. Juni 2011, 17:53

da ist das erste Zimmer schon wieder dreckig bis ich beim zweiten angelangt bin. :whistling:
Woher kenn ich das bloß??? :whistling:
Bei mir geht das auch innerhalb eines Zimmers: Fang ich an der einen Ecke an, türmt sich recht bald der Krempel in ner anderen Ecke. Allein die Klamotten und Bücher, das sind Unmengen... Bei mir ist Aufräumen immer "Probleme verlagern"...

Ich drück Dir auch die Daumen!

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Samstag, 25. Juni 2011, 18:14

noch besser ist es, wenn man einraum + küche hat :rolleyes:
da kann man keine chaoshaufen verschieben. jeder versuch, einen chaoshaufen aufzulösen, erzeugt neues chaos...
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Samstag, 25. Juni 2011, 23:26

@Eiskristalle: oh das ist wirklich nicht schön, da hast ja dann gar keinen Raum wo du mal schnell was wo hinlagern kannst wenn du innerhalb der nächsten Stunde Besuch bekommst....

Werd versuchen morgen weiter mein Chaos zu beseitigen, obwohl die Motivation und die Kraft heut deutig gesunken ist. War ein richtiger Kampf zwischendurch,...aber wer kennt das nicht.
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Irgendeine

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Sonntag, 26. Juni 2011, 08:45

Liebe Mylife,

in einer unordentlichen Wohnung Ordnung zu schaffen ist wirklich kein leichtes Unterfangen, mein Mitgefühl hast Du! Ich kenne das von früher, da war ich auch eher nicht so sortiert. Am besten nutzt man einen Tag, an dem man aus unerfindlichen Gründen innerlich aufgeräumt ist sofort aus, um äußerlich eine ebensolche Ordnung zu schaffen. Was die Reihenfolge anbelangt, haben die anderen ja schon alles Tipps gegeben, dem kann ich nichts hinzufügen.

Was ich allerdings gerne 'mal mache ist folgendes: ich stelle mir vor, ich sei eine Reinmachefrau, die in einer fremden Wohnung sauber machen muss. Das ist mein Job und den erledige ich halt. Klingt vielleicht etwas verrückt, aber so arbeite ich zumindest zügig und zielorientiert und habe am Ende auch wirklich etwas geschafft ;-)

Schöne Grüße
von Irgendeiner
Wenn Du ein Gespenst siehst und davor wegläufst, verfolgt es Dich. Wenn Du aber darauf zugehst, verschwindet es. (aus Irland)

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Glück ist nichts Vorgefertigtes - es entsteht aus deinem eigenen Tun. (Dalai Lama)

Sina

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Sonntag, 26. Juni 2011, 09:53

noch besser ist es, wenn man einraum + küche hat :rolleyes:
da kann man keine chaoshaufen verschieben. jeder versuch, einen chaoshaufen aufzulösen, erzeugt neues chaos...
Och, Chaoshaufen verschieben ging bei mir immer, auch in meiner früheren 18-Quadratmeter-Wohnung (meine 2. Studentenbude). Eben verschieben...nicht auflösen... Das ging dann immer so: Chaos unterm Bett hervorgezerrt, "sortiert" (d.h. kaum was weggeworfen), in Schuhkartons oder Tüten gepackt gepackt und aufs Regal gestellt oder in einen toten Winkel unterm Schreibtisch gestopft. Dann irgendwann die Schuhkartons vom Regal geholt, weil ich dort größere Kartons aufstellen wollte, in die ich Schuhe und zu kleine Klamotten gestopft hatte. Inhalt der Schuhkartons "sortiert", im Idealfall den Inhalt von 4 Kartons auf 3 komprimiert und diese dann unters Bett oder unter meinen Mini-Esstisch geschoben... :cursing: Als ich dort ausgezogen bin, waren es so viele Umzugskartons, dass die IN der Bude nicht alle Platz gefunden haben, sonst hätte man sich beim Packen nicht mehr bewegen können :whistling:

Chaosprincess Yrla

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Sonntag, 26. Juni 2011, 17:55

hach.. gerade ich Chaosprinzessin... 8o
Ich versuche auch schon seit Ewigkeiten dauerhafte Ordnung in meiner Wohnung zu bekommen und nach jeder Auräumsession bin ich am Ende mit den Nerven.
Mein Motto: "Weniger ist mehr!"
Besonders, weil ich jemand bin der viele Sachen hat, aber ich strebe die Struktur an, aber nur anstreben :P
Also, ich hab mir gestern meinen Kleiderschrank vorgenommen und all die Sachen die mir zu groß (leider sind das nicht viele) und die zu klein sind, in Tüten gestopft und die passende KGzahl draufgeschrieben und im Keller verstaut. Alle Dinge die ich kaum brauche sind jetzt auch im Keller.
All die Sachen die ich kaum brauche habe ich jetzt auch im Keller verstaut, zuvieles Besteck, komische Küchenmaschinen all das Zeug. Das ist so befreiend.
Morgen nehme ich alle Schreibmaterialien und misste auch kräftig aus. Der Rest kommt in den Keller eingelagert.
Dann der ganze Kleinkram auf den Fensterbänken, den werde ich auch zeitlich auswechseln..

Und gerade bei den Hundehaaren ist es ein MUSS zu saugen
Aber ich räume auch erstmal die ganze Wohnung auf und dann sauge ich alles durch.
Als erstes ist mir das Wohnzimmer und das WC wichtig falls jemand kommt dann kommt die Küche dran.
Was die Spühlmaschine und die Waschmaschine (die leider im Keller ist) vergesse ich gerne und mag den Spühlkrach auch nicht.

So, hab hier noch einen Berg Wäsche... :pinch:

Lg
Yrla
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Und: Wer Tippfehler findet, darf sie behalten
By the way: Be yourself, no matter what they say...
Procrastination is the thief of time (Verschiebetaktik ist der Dieb der Zeit) :whip:

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Sonntag, 26. Juni 2011, 18:11

wenn man einen keller hat, ist das toll. hab aber keinen. und irgendwie gehör ich zu ziemlich heftigen sammlern. lebensmitel sammeln, zeugs sammeln... :S
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Chaosprincess Yrla

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15

Sonntag, 26. Juni 2011, 18:15

Ich muss gestehen daß ich den Keller meiner Nachbarin mitbenutze..
weil mein eigener mit "anderen " Zeug besetzt ist :wacko:
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Leilah

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Montag, 27. Juni 2011, 08:25

Ich befinde mich gerade in einer "was muss sein" - Versuchsphase...weil ich merke, dass ich schnell dazu neige, mich zu zu müllen, mein Alltag beginnt chaotisch zu werden, je mehr ich instabil bin. Ich war schon immer chaotisch durch das bipolare...wir können einfach keinen Gedanken zu Ende denken und verzetteln und schnell beim Aufräumen. Hinzu kommt dass Aufräumen bei mir eine zeitlang eine Manie gefördert hat durch die Euphorie dass alles sauber ist.

Seid einem halben Jahr bin ich dabei zu entmüllen - nachdem ich meine Seele entmüllt habe. will ich das auch nach außen tragen, in dem ich mich wirklich frage, was muss sein, was muss ich behalten, brauch ich das wirklich (brauch ich wirklich 50 Kartoons weil ich mal was bei Ebay verschicken will), kauf ich mir das jetzt nur weil meine Seele es brauch (Verlagerung eines FAs zb durch den Kauf von Cremes, Shampoos, Nagellacken - auch wenn es geldmässig nur die billigen sind)...brauch ich wirklich endlose Mengen an Klamotten, wo ich nicht mehr reinpasse. Wie kann ich meine "Höhle" gestalten, dass ich nicht mehr so schnell ins Chaos verfalle.

Ich glaub der härteste Schritt war, dass annehmen dass ich so bin...chaotisch..manchmal faul...manchmal eine richtige Drecksau. Immer ist da der Gedanke, dass es bei anderen anders ist und warum ich nicht die perfekte Hausfrau bin wo ich doch eine FRAU bin und das genetisch bei mir festgelegt sein müsste. Deshalb habe ich auch jetzt meine Putzfee...die alle 2 Wochen vorbei kommt und das gröbste verhindert für 2 std. Witzig war, dass sie mein Drecksloch als "gar nicht so schlimm" empfand und mir dann stories von reichen Professorenfamilien erzählte wo es wirklich im klo und küche wie in einem slumloch zuging (ich spare mir hier einzelheiten).

Hinzu kommt, dass ich alles was ich wirklich nicht mehr brauche, Bücher, CDs, gute Klamotten bei Ebay reingestellt habe oder meiner Freundin fürn Flohmarkt gegeben habe (wenn ich selbst den Flohmarkt machen würde, würd ich wieder horten bei mir) und ich brauche jetzt erstmal alles auf, Shampoos, Deos und kaufe dann nach.

Manchmal sieht es immernoch schlimm aus bei mir.....aber oft weiss ich dann auch warum mittlerweile...

Leilah
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Montag, 27. Juni 2011, 09:32

Ja, so mache ich das mittlerweile auch, wie leilah....Hat aber lange gedauert. Früher bin ich oft umgezogen, das habe ich dann zum anlass genommen, zu entmüllen. Jetzt lebe ich hier seit ca 20 jahren- da musste es einfach zwischendurch sein! Es gibt bücher, die mich sehr inspiriert haben: Besser leben mit weniger, simplify jour life und ganz besonders: Feng shui gegen das gerümpel des alltags!
Bin tatsächlich etwas übers ziel hinaus geschossen und denke oft:"Ich hatte doch noch irgendwo...." Aber dann wars einem feng shui anfall zum opfer gefallen. Mittlerweile mache ich es so, dass etwas altes geht, wenn was neues kommt. Habe auch schon mal versucht, aus dem kopf eine liste all der dinge zu machen, die ich habe- alles was mir nicht einfiel (ge) brauche ich nicht wirklich. Mir geht es gut damit, es macht das ganze leben quasi überschaubarer, einfacher. Ist sicher nix für jeden, mir hats gut getan. Wobei ich drauf achte, wenig wegzuschmeissen, ich bring es zum verschenkmarkt oder oxfam(ein projekt, dass überflüssiges flüssig macht und das geld bei bedürftigen investiert)
Gruß Malin

Sina

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Montag, 27. Juni 2011, 14:29

ich brauche jetzt erstmal alles auf, Shampoos, Deos und kaufe dann nach.
Hab ich auch so gemacht. Nach meinem letzten Umzug, als dann auch feststand, dass ich endgültig kein Geld zum Verschleudern mehr habe, habe ich erstmal der Reihe nach alle Kosmetikprodukte aufgebraucht... über ein Jahr lang musste ich kein Shampoo, Duschzeugs oder so kaufen... eigentlich krass, wieviel ich immer in relativ kurzer Zeit gekauft hatte (bei mir haben Shoppinganfälle nämlich auch bei Rossmann & Co stattgefunden). In diesem Punkt fühle ich mich regelrecht befreit, weil inzwischen jeweils nur 1 Deo, 1 Shampoo usw. bei mir rumsteht.

Ehrlich gesagt beruhigt mich dieser Thread sehr. Ich dachte wirklich immer, nur ich sei in der Lage, sooo schlimm Zeugs zu horten (mal abgesehen von den "Horror-Messies" von denen man gelegentlich in der Zeitung liest, aber solche habe ich nie persönlich kennengelernt), auch weil mein Ex und manch eine Freundin gerne mal kleine Sticheleien wegen meiner vollgestopften Wohnung abgelassen haben.

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Montag, 27. Juni 2011, 14:52

Ach wie gern würde ich mir einfach einen rießen Container vors Haus stellen lassen wo ich durchs Fenster alles reinschmeißen könnte was ich nicht mehr brauche oder einfach schon kaputt ist und ich sowieso nie wieder reparieren werde. Zum Beispeil mein Toaster steht schon seit 2 Jahren kaputt in der Küche, er könnte ja doch irgendwann mal wieder funktionieren und bevor ich ihn wegschmeiß, man könnt davon ja noch was gebrauchen.....ähm ja...

Die Idee mit der Putzfee hatte ich auch schon des öfteren. Hab mir sogar schon überlegt das ich behaupten könnte das es gar nicht meine Wohnung ist, sondern die von einer Freundin die sich aber nicht traut dabei zu sein, weil es so schlimm aussieht :toocool: Aber konnt mich noch nicht selber überzeugen jemand dafür zu "bestellen". Dafür muss ich ja erstmal richtig sauber machen.... :doof:
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Mittwoch, 29. Juni 2011, 18:53

Das Buch "Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags" hat mir interessanterweise auch sehr gut geholfen. Ich weiß noch, dass ich damals erstmal alles unter meinem Bett hervorgeholt habe - heute steht darunter nix mehr, außer zwei kleine Wäschesammler am Fußende. Aber da liege ich nicht, komme mit meinen 1,60 niemals dort hin ;-) also nicht schlimm.

Ich habe mir irgendwann auch angewöhnt, mir ganz genau zu überlegen, ob ich eine Sache wirklich brauche. Heute sehe ich mir Deko-Schnick-Schnack nur noch im Laden an und kaufe super selten etwas. Und auch sonst kaufe ich wenig, bin nicht so dafür, dass viel herumsteht.

Dafür hat sich in meinem Keller in den 4 1/2 Jahren da ich hier wohne, irgendwie Rumpelzeug angesammelt. Meine Tochter hat etliches dort hingestellt, tja und ich den Rest. Da will ich länger schon aufräumen, aber irgendwie ist mir die Zeit dafür zu schade. Trotzdem merke ich, dass es mich etwas belastet, also muss ich da wohl 'mal 'ran. Zumal ich im Keller auch Lebensmittelübervorräte lagere, mein Rad dort steht und so, da wird es machmal etwas eng, muss ja eigentlich nicht sein.

Wegwerfen kann ich inzwischen sehr viel besser. Zeitungen lese ich und werfe sie meist gleich danach weg, ehrlich gesagt guckt man ja doch nicht noch einmal hinein. Werbung kommt ungelesen in die Altpapiertüte, Müll sehr regelmäßig in die Tonnen draußen...bin da wirklich deutlichst sortierter, als noch vor 10 Jahren oder so.

Habe auch wenig Schränke, keinen großen Wohnzimmerschrank zum Beispiel - mir ist das alles zu viel. Ich brauche wenig, aber das was bei mir steht, das bedeutet mir auch etwas.

...ich muss echt den Keller machen :-) ihr habt mich da gerade ziemlich angesteckt...
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