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Endurance990

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1

Wednesday, August 19th 2009, 8:11pm

Night Eaters

Na dann mache ich mal den Anfang, da wir sozusagen die Erlaubnis haben, uns bei euch auszutauschen! Danke.



Was ich bisher herausgefunden habe, ist, dass jeder wohl selbst herausfinden muss, was ihm hilft. Die meisten Nachtesser, die schon älter sind, sperren seit Jahren ihren Kühlschrank ab, um nachts nicht zu essen. Ich selbst nicht, erstens wäre mir das viel zu peinlich zu erklären vor meinem Partner oder auch vor Besuch, und zweitens will ich nicht so sein, dass ich mich selbst vor Essen wegsperren muss.
Manchen hilft es ausgiebig zu frühstücken, anderen nicht.
Viele nehmen Medikamente ein, irgendwelche Antidepressiva und so in diese Richtung, allerdings kenne ich mich damit nicht so wirklich aus. Manche berichten, dass sie nur mit diesen Medis durchschlafen können, andere berichten dass eben diese Medikamente sie vom Kopf her noch mehr "ausschalten" in der Nacht und sie somit noch weniger klar im Kopf sind, um dem nächtlichen Essen zu widerstehen.
Es gibt auch ein Buch zu diesem Thema, es heißt Night Eating Syndrome. Nur in Englisch erhältlich.
Hm was fällt mir sonst noch ein? Die meisten von uns erwachen das erste Mal ca. 90 Minuten nach dem Einschlafen, plus minus eine halbe Stunde je nachdem. Bei mir persönlich dauert es immer 60 - 90 Minuten. Manche erwachen mehrmals, andere nur einmal. Ich selbst immer mindestens einmal, meistens so ein bis zweimal.
Es gibt auch noch eine ähnliche Schlaf-Ess-Störung, bei der man sich jedoch NICHT an das Essen erinnern kann, beim Night Eating ist es allerdings schon so dass man sich erinnern kann.



Ich selbst bin schon sehr verzweifelt über die Situation, da ich es nicht aufhalten kann. Abends geht man satt und klar im Kopf ins Bett und ist sich sicher, heute Nacht nicht zu essen - und dann steht man doch wieder nachts vorm Kühlschrank, wie eine andere Person irgendwie. Somit denke ich zur Zeit darüber nach, in statiönäre Behandlung zu gehen.
Mir fällt bei meinen Leidensgenossen auf, dass immer die Frage kommt nach dem "wer kann uns helfen" bzw. "welches Medikament hilft uns" "Wieso erforscht niemand diese Krankheit". Auch ich selbst bin manchmal etwas passiv, in vielen Bereichen.
Was ich als guten Tipp empfinde ist, VOR und NACH dem nächtlichen Essen seine Gedanken und Gefühle niederzuschreiben. Nur leider etwas schwer in die Tat umzusetzen, vor allem vorher wenn man nur essen will und sonst nichts.

Ich hoffe es trauen sich noch mehr NESler zu registrieren.



Wünsche allen eine erholsame Nacht ;-)

Guardian Angel

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2

Thursday, August 20th 2009, 7:52am

Hallo und Guten Morgen,

dann möchte ich mich auch mal vorstellen. Ich leide unter der Krankheit/störung des night eatings seit meiner Kindheit und hab´sie immer mehr oder weniger in den Griff bekommen. Es gibt Phasen, in denen fresse ich jede Nacht und dann auch mal wieder wochenlang gar nicht. Hängt bei mir stark vom emotionalen Zustand ab. Alllerdings fresse ich nicht nur nachts, sondern es ist auch schon tagsüber vorgekommen.Ich habe seit meiner Kindheit ein Problem mit mir und meinem Körper und hab mit 12 (glaube ich) die erste "Diät" gemacht. So hat sich das Alles hochgeschaukelt. Hungern, fressen, hungern..usw.

Bin total begeistert, dass es jetzt offiziell als (Ess-) Störung anerkannt ist. Früher dachte ich immer, dass ich der einzigste Mensch auf der Welt wäre, der dieses Problem hat und wurde von meinen Eltern immer nur mit solchen Ratschlägen wie :"Jetzt reiß´dich doch mal zusammen und fress uns nicht Alles weg." bedacht.



Wie war Deine Nacht?



LG

Endurance990

Unregistered

3

Thursday, August 20th 2009, 1:20pm

Hallo,
ich experimentiere seit ein paar Tagen damit herum, mir Tee mit viel Süßstoff vorzubereiten ca. 1 Liter. Das hat jetzt schon ein paar Mal geklappt, auch diese Nacht, dass ich dann nur diesen Tee trinke und mich wieder hinlege. Also natürlich nicht den ganzen Liter, aber ein paar Schluck eben. Das komische ist, dass es nur klappt wenn ich Tee aus Kräutern mache, also selbst gepflückt. Vor 2 Nächten hatte ich mal keine Lust welche zu pflücken und habe mir normale Teebeutel genommen, das hat überhaupt nicht geklappt. Voll seltsam.
Allerdings hatte ich am Tag davor eine kleinere Auseinandersetzung mit einer sehr seltsamen Dame, wo ich mich verteidigen musste bzw. ihr sagen musste dass mich was stört, und das ist bei mir immer voll schwierig. Meistens sage ich ewig lange nichts und dann bin ich voll unfreundlich und reagiere über. Diesmal habe ich aber zu wenig das gesagt was ich denke über ihr Verhalten, sondern nur einen kleinen Spruch losgelassen, vermutlich war das nicht genug und solche Vorfälle lassen mich dann nachts Ausflüge veranstalten.

Guardian Angel

Unregistered

4

Friday, August 21st 2009, 7:49am

Hallo und Guten Morgen,

schön, dass Du geantwortet hast! Ich find´es voll krass, dass ich mich in Deinem Verhalten voll wiederfinde!

Ich habe auch eín totales Problem damit, anderen Negatives zu sagen bzw. ihnen sagen zu müssen, dass ich nicht ihrer Meinung bin. Sage dann meistens lieber gar nicht und versuche distanziert und kühl zu tun.....so als ob, mich das Alles nicht interessiert. Nur leider fühl ich mich gar nicht wohl damit.

Wenn es dann irgendwann aus mir herausplatzt und ich meinem Ärger Luft machen muss, kann ich mit 100 %iger Sicherheit davon ausgehen, dass ich nachts zum Kühlschrank rennen werde. werde dann immer von Schuldgefühlen geplagt und versuche dieses unangenehme Gefühl mit überfressen zu betäuben.

Den Trick mit den süßen Getränken hab ich auch schon für mich entdeckt. Neben meinem Bett steht eigentlich immer eine Flasche Cola (light natürlich :o) ). Nur manchmal muss es einfach Nahrung sein, dann reicht das Getränk nicht aus.

Freue mich, mehr von Dir zu erfahren! :hurra:

Endurance990

Unregistered

5

Sunday, August 23rd 2009, 7:22pm

Na ja. Irgendwie scheint das mit dem süßen Tee wohl doch nicht so ganz zu klappen. Schade, es wäre auch zu einfach gewesen. ;)

Hast du das NES schon seit der Kindheit? Seit wann genau?

Bei mir erst seit ich so 18 bin, naja auch schon recht lange also bin um die 30.

6

Sunday, August 23rd 2009, 7:25pm

Ich wollte es lange nicht wahr haben .... bin aber immer mehr der Überzeugung, dass die Sache mit den Süßstoffen totel nach hinten los geht :-((((

Tee mit Zucker/Honig würde vielleicht eher helfen ....


nur so als Idee,
LG,
Sonja.
Die Hoffnung ist der Regenbogen über dem herabstürzenden Bach des Lebens. (Friedrich Nietzsche)

7

Monday, August 24th 2009, 11:40am

Hallo,

das tut mir leid, dass das mit den süßen Getränken nich geklappt hat. Ich habe die Essanfälle seit frühester Kindheit. Kann mich nicht mehr genau daran erinnern, aber ich denke so seit dem 10. oder 11. Lebensjahr. Bin mittlerweile 25 Jahre alt. Habe damals immer Ärger mit meinem Bruder und meinen Eltern bekommen, da ich immer von allen die Süßigkeiten heimlich weggefressen habe. Als ich meiner Mutter mal bei so einer Auseinandersetzung gesagt habe, dass ich Fresssüchtig bin (mir war damals noch nicht bewusst, dass dies wirklich mal eine anerkannte Essstörung werden sollte), hat sie mich nur ausgelacht und meinte, dass ich ihnen nur schaden will und deswegen "klaue". Seit dem habe ich starke Schuldgefühle.empathy

Habe jetzt seit ein paar Wochen intensiv begonnen, mich mit der Problematik auseinander zusetzen und mir das Buch "Das leben verschlingen" zugelegt. Nur leider zieht mich das Alles ziemlich runter. Habe wieder fast täglich einen Fressanfall.

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8

Monday, August 24th 2009, 2:33pm

das ist aber nunmal so...

kein Mensch läuft vor angenehmen Sachen davon
also ist das was einen erwartet, wenn man das Paket öffnet weder einfach
noch toll.

aber da muss man dann leider durch ^^ ich spreche aus Erfahrung
irgendwann lernt man damit umzugehen, dann wirds besser ^^
Es ist so einfach, glücklich zu sein. Schwierig ist nur, einfach zu sein.

This post has been edited 1 times, last edit by "Dailaitha" (Aug 24th 2009, 2:33pm)


9

Monday, August 24th 2009, 2:47pm

Hallo Dailaitha,

ich sehe an Deiner Beitragsanzahl, dass Du schon länger dabei bist. Wie hast Du gelernt, mit den FA´s umzugehen? Ich teile zwar auch die Auffassung, dass jeder seinen eigenen Heilungsweg finden muss, nur im Moment bin ich einfach noch überfordert. :o

10

Monday, August 24th 2009, 3:02pm

Nun es wird dir nicht gefallen was ich dazu zu sagen habe ^^

Augen auf und durch

:eyebrow:
lern dich und deine Macken kennen und lieben.

Ein wichtiger Schritt ist, zu verstehen warum man isst ^^
Verständnis für die FAs aufzubringen und den Grund ihres Auftretens herauszuspüren.

Und zu lernen zu spüren was man will und was man braucht.
(das ist sau schwer ^^ weil Dinge die man gar nicht will oft verkleidet werden,
sodass man felsenfest davon überzeugt sein kann, dass das richtig ist)

Mein erster Schritt war es die FAs nichtmehr vermeiden zu wollen, sondern sie zuzulassen
und zu erforschen warum sie da sind ^^
(Ich hatte damals hilfe in einer Tagesklinik und bin auch jetzt in einer Therapie)
Es ist so einfach, glücklich zu sein. Schwierig ist nur, einfach zu sein.

11

Monday, August 24th 2009, 3:26pm

Hallo Dai,

danke für Deine schnelle Antwort! :)

Ich soll die Fa´s zulassen??? Oh Gott, das geh ja gar nicht!:verzweifelt:

This post has been edited 1 times, last edit by "Guardian Angel" (Aug 24th 2009, 3:27pm)


12

Monday, August 24th 2009, 3:27pm

Um Dais Aussagen noch zu ergänzen: Selbst wenn man das alles erforscht hat, kann es noch zu FAs kommen. DANN heisst es, sich diese zu verzeihen. Ich lerne das seit einiger Zeit sehr mühsam, aber es geht...

Lieben Gruss

Petrus
Das größte Hindernis zu leben, ist die Erwartung, die vom Morgen abhängt.

(Seneca, 1 - 65 n.d.Z.)

13

Monday, August 24th 2009, 3:31pm

Hallo Petrus,

das mit dem sich selbst Verzeihen versuche ich. Komme dabei immer wieder auf diese "inneres Kind" sache. versuche mich selber zu trösten, dass ich ja gar nicht soooo böse war..girl_blush

Aber wenn die Klamotten dann ällmählich zwicken, weil ich die FA´s nicht unter Kontrolle hatte, dann wird´s nichts mehr mit dem Verzeihen, dann ekel ich mich einfach selber nur noch an.... girl_cray3

Hast Du/Habt Ihr auch Erfahrungen mit dieser "inneres Kind" Sache? Hat Euch das geholfen?

14

Monday, August 24th 2009, 3:43pm

Nein, Guardian Angel,

mit dem Inneren Kind habe ich keine Erfahrung. Aber ich verzeihe auch dem erwachsenen Petrus, jedenfalls versuche ich es, und in letzter Zeit klappt das auch schon besser. Allerdings habe ich in letzter Zeit keinen "grossen" FA mehr gehabt, ich weiss nicht, wie es mit dem Verzeihen aussehen wird, wenn mich das "Grosse Fressen" packt.

Lieben Gruss

Petrus
Das größte Hindernis zu leben, ist die Erwartung, die vom Morgen abhängt.

(Seneca, 1 - 65 n.d.Z.)

15

Monday, August 24th 2009, 4:08pm

ich hab einige Erfahrungen mit meinem inneren Kind gesammelt ^^

es ist sogar im nachhinein sehr klar ersichtlich wo ich kindlich reagiert habe.
Ich habe sowas wie Verlustangst, weil ich adoptiert wurde.
In der Beziehung zu meinem Freund gab es dann oft am Anfang Situationen
wo ich teilweise einen Streit hervorgerufen habe damit es einfacher ist, wenn er mal weg musste.
Kam er dann wieder habe ich ihn ignoriert ^^.

Das erlebt man bei Kleinkindern auch, wenn sie z.b. den Teddy nicht sofort bekommen :eyebrow:

Das ist definitiv das kleine verzweifelte Kind, was einfach noch gar nicht in der Lage war
diese Situation (verlassen zu werden) zu verarbeiten.
An dieser Ecke musste ich also erstmal aufdecken, dass meine Reaktionen im Hier und Jetzt
eigentlich etwas ganz altes waren.
Und dann anfangen zu lernen, dass es jetzt anders ist ^^ und ich eben nichtmehr ein kleines Kind bin.
Mittlerweile geht es ^^ aber diese alten Narben werden immer bleiben und ich bin an dieser Ecke halt vorgeprägt.

Ich denke, dass viel mit unsrem inneren Kind zu tun hat ^^
denn ich denke, dass man sich selbst eine gute Mutter werden muss um aus der ES rauszukommen.

das innere Kind klingt nach einer Methode ^^ das ist es für mich nicht
ich denke, das jeder, der in seiner Kindheit schwer versehrt wurde sich nicht überall voll entwickeln konnte
und deshalb in großen Strecken noch kindlich ist.

sich selbst eine gute Mutter heißt deshalb auch, diesem Kind von damals, die Chance zu geben Erwachsen zu werden.

Naja Guardian Angel, was bist du bereit zu tun und auszuhalten?
Wenn es gut für dich ist?

In meiner Therapie ging es erst weiter ^^ als ich darauf antworten konnte: alles
auch wenn ich im ersten Augenblick noch nicht begreife, warum gerade das jetzt gut sein soll.
Es ist so einfach, glücklich zu sein. Schwierig ist nur, einfach zu sein.

16

Monday, August 24th 2009, 9:40pm

Hallo,

auch ich arbeite viel mit dem inneren Kind, meinem Inneren Kind.

Mir hilft das unheimlich gut.
Wenn ich meinem Inneren Kind zuhöre (gelingt mir im Moment noch fast nur in der Thera), bringt mich das immer einen Schritt weiter. Ich komme meinen Gefühlen näher. Ich fange an mich wichtiger zu nehmen. Ich kann auch manchmal mehr Lebensfreude empfinden.
Ich stehe noch am Anfang und lerne meine Kleine erst langsam kennen und vernachlässige sie noch häufig.
Bin froh wenn jetzt nach 8-wöchiger Pause meine Thera wieder da ist...noch brauche ich sie, um wirklich intensiv mit meinem Innneren Kind in Kontakt zu kommen.

LG lols
“Wenn Du schnell ans Ziel gelangen willst, gehe langsam.” (chinesisches Sprichwort)

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Isa83

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17

Tuesday, August 25th 2009, 10:22am

hallo,

ich bin in der klinik auch mit meinem inneren kind in berührung gekommen. das war für mich die schmerzhafteste intensivste und gleichzeitig auch ausschlaggebenste erfahrung. ich habe in der gruppentherapiestunde rotz und wasser geheult und bin mir sehr nahe gekommen. wir sollten uns selbst trösten, uns dinge sagen oder geben, die wir als kind gebraucht hätten. wir sollten uns verzeihen, wenn es etwas gab, wofür wir uns schuldig fühlten oder unserem kind eben klar machen, dass es keine schuld hat. in der anleitung der thera kam auch ein satz vor (hab ich in dem anderen thread schon mal in kürze erwähnt): "Du hast überlebt. Du hast diese ganzen schmerzhaften erfahrungen überlebt. es ist vorbei. du brauchst keine angst mehr haben". diesen satz sage ich mir sehr häufig, wenn ich wieder panik bekomme und im selbsthass versinke, weil ich mich ekelig und abgelehnt fühle. noch heute bin ich sehr emotional wenn ich daran zurückdenke. aber ich gebe zu, dass ich diese "reisen zum inneren kind" sehr sehr anstrengend finde. für mich persönlich jedoch, waren sie der schlüssel.

gruß, isa

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18

Tuesday, August 25th 2009, 11:33am

Hallo,

es ist wirklich sehr schön zu lesen, dass auch andere Erfahrungen im Umgang mit dem inneren Kind haben. Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich es zu Beginn ziemlich albern und anstrengend fand, mit mir Selbstgespräche zu führen und mein inneres Kind zu trösten, aber es hat in mir wirklich etwas bewirkt. Ich bin mit diesem Thema durch das Buch "Aussöhnung mit dem inneren Kind" in Berührung gekommen und seit dem lässt es mich nicht mehr wirklich los. Das Problem bei mir ist, denke ich, dass ich versuche meine innere Leere, Selbstzweifel, Selbstablehnung und viell auch Selbsthass mit irgendwelchen Dingen zu füllen bzw. zu betäuben. Ob es nun Lebensmittel sind, oder auch Beziehungen (das geht bei mir etwas in die Richtung CoAbhängigkeit). Damit versuche ich meine Unvollkommenheit zu überdecken bzw. zu ergänzen. Dabei hat jeder Mensch Alles in sich, was er zum Glücklich sein braucht. Wenn man in HArmonie mit sich selbst (dem inneren Kind) lebt, dann braucht man keine 5 Tafeln Schoki um durch den Tag zu kommen....nur so ein paar Gedanken von mir....

19

Tuesday, August 25th 2009, 11:35am

Ups, das war wohl einmal zu viel. Sorry. :o


hab´s dann mal gelöscht, no problem.
lols

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Leilah

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20

Tuesday, August 25th 2009, 2:43pm

Hallo 8-)

ich hatte ja damals in meiner Traumatherapie bereits Kontakt zu meinem inneren Kind. Und fand die Arbeit auch sehr wichtig damit. Leider ist innerhalb der 5 Jahre nach der Klinik, der Kontakt zu meinem "inneren" Kind gänzlich eingeschlafen, unter anderem auch weil ich das Trauma für bearbeitet hielt/halte (?)..

Bei meiner neuen Therapeutin in der Essgestörtenberatungsstelle tauchte dieses Thema nun wieder auf...diese kleine Stimme in einem, das kleine trotzige Kind, dass nach Mutterliebe sucht, enttäuscht ist, dass es nicht beschützt wurde, und dass mir immernoch die Schuld an vielem gibt. Jedesmal wenn ich bei meiner Therapeutin mit ihr rede, fange ich an zu heulen; also scheint da gaaaaaaaaanz vieles was noch nicht be- bzw- verarbeitet ist.

Am schwersten für mich ist das "hören" VORHER. Im nachhinein hör ich die "kleine"..aber vorher nicht. ZB vor einem FA. Ich soll nun lernen, vorher die Kleine wahrzunehmen...ihre Bedürfnisse wahrzunehmen...keine Angst vor ihr zu haben..vor ihren Gefühlen......

Ein schwieriges Thema...

Leilah

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