. Fakt ist jedoch, ich bin definitiv essgestört. Wie genau sich das nennt, ist ja letztlich egal.Einmal die Depression und die Essstörrung, die sich laut Befund, seperat entwickelt haben. Gleichzeitig sind beide jetzt miteinander verknüpft. Das eine löst das Andere aus und umgekehrt.
Ich würde gerne Wissen, ob jemand das Gleiche durchmacht?
Würde ich Dir auch raten. Jedenfalls sagen Psychiater doch oft, dass manchmal erst Medikamente rein müssen, um überhaupt den Kopf so frei zu bekommen, dass man sich öffnen kann für den Therapie-Prozess. Gerade dann, wenn jeder Versuch, sich aufzuraffen, um endlich mal was gegen die Depression zu tun so schwer erscheint, dass erstmal ein FA zur Überbrückung her muss und umgekehrt auch jeder Versuch, die ES einzudämmen und strukturiert zu essen oder Probleme schrittweise anzugehen tiefer in das depressive Gedankenkreisen hineinführt!!!Vielleicht können Dir Medikamente helfen, die Depression zu lindern, so dass Du genug Kraft für die therapeutische Arbeit hast?
Wie? Was? Krass! Muss ich mal recherchieren.bei mir wurde diese im letzten jahr diagnostiziert und die symptome depressive verstimmung, antriebslosigkeit, gewichtzunahme hatten für mich endlich eine rationale ursache.
mein arzt hat sogar gesagt, dass bei depressiven menschen oft eine schilddrüsenunterfuntion eine (haupt)rolle spielt.
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Anfänger
Wohnort: Nähe Hannover
Beruf: gelernte Bürokauffrau und HEP
Hast du das alles schon genauso in der Therapie angesprochen? Du schreibst "wahrscheinlich wird es hiessen, ich arbeite nicht mit", das klingt für mich, als wüsstest du noch gar nicht, was dein Therapeut oder deine Therapeutin sagen wird. Und wenn du sagt, dass niemand merkt, dass du nicht anders kannst, vielleicht solltest du das ganz klar und deutlich sagen. Das ist schwer, wenn man keine Kraft hat, aber für die Therapie sollte man denk ich die letzte Kraft zusammenkratzen. Denn eine eine gute Therapie lebt meiner Meinung nach davon, dass man den Therapieprozess gemeinsam reflektiert und beide Parteien sagen, was sie stört. Dass das nicht immer leicht ist, ist klar. Wenn es nicht klappt und man trotzdem nicht weiter kommt, kann man immer noch einen Therapeutenwechsel machen, aber man hat sich und seinem Therapeuten/seiner Therapeutin zumindest die Chance gegeben, den Konflikt auszutragen. Also ich wünsch dir, dass du nicht den Kopf in den Sand steckst. Obwohl ichs im Sand immer ganz gemütlich finde...dunkel und sicher.
Zitat
Die Therapie wegen meiner Depressionen fruchtet
nicht (wahrscheinlich wird es heissen, ich arbeite nicht mit). Es merkt
irgendwie keiner, daß ich nicht anders kann. Werd so hingestellt, als würd ich
nicht wollen. Essen ist da eine Lösung und ich weiss nicht wirklich weiter.
Aber die Sehnsüchte bleiben unerfüllt *seufz*.
und diese Dir auch sehr beisteht...
