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Mylife

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Montag, 30. Mai 2011, 10:32

Stimmungstief und Auswirkungen

Hallo,

habe keinen passenden Thread gefunden, aber vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen.

Hänge in einem Stimmungstief und schaffe überhaupt nichts mehr, sei es zu Hause oder in der Arbeit. Da mir das schon öfters passiert ist und sich inzwischen viel angestaut hat, habe ich Angst das jetzt alles zusammen brechen könnte. Ich fühle mich nur noch überfordert und bekomm mein Leben aktuell nicht mehr auf die Reihe (alles andere im TB).

Wie geht ihr mit solchen Stimmungstiefs um? Lasst ihr euch krank schreiben, um wieder auf die Beine zu kommen oder schafft ihr es euch trotzdem irgendwie zusammen zureisen?

Gruß,
Mylife
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(Warum einfach, wenn's auch kompliziert geht)

lols

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Montag, 30. Mai 2011, 10:45

Hallo mylife,

ich schaffe es immer häufiger, mich auch mal krank schreiben zu lassen.
Früher habe ich mir das nie erlaubt und bin dann richtig zusammengeklappt irgendwann.
Aber warum soll es weniger "wert" sein, wenn die Seele krank ist und Erholung braucht, als wenn der Körper krank ist?
Allerdings denke ich mir für die Firma was körperliches aus. Soweit geht das Verständnis bei meinem Arbeitgeber und Kollegen nicht, dass ich da so offen sein kann. Leider!

LG lols
Geduld bringt die Leichtigkeit zwischen den Schritten.

Mylife

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3

Montag, 30. Mai 2011, 10:54

Sorry, wenn ich gleich nachhaken muss, hab etwas bei meinem ersten Beitrag vergessen....

Wenn ihr euch eine Auszeit genommen habt, ist doch in der Zwischenzeit viel liegen geblieben. Hattet ihr danach wirklich mehr Kraft um das dann zusätzlich noch zu bewältigen?

Kann mir gerade nicht vorstellen, von 1 Woche Krankschreibung sich so zu erholen, das man danach wieder "funktioniert".

Und was macht ihr um euch zu erholen (schlafen, schlafen, schafen?) oder wenns gegenteilig ist, wie schafft ihr es zu arbeiten, haltet ihr an einem bestimmten Gedanken fest.....

Danke schon mal!
Mylife
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Sina

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Montag, 30. Mai 2011, 10:56

Hallo Mylife,

vorweg sollte ich direkt sagen, dass meine "Methode" bei mir nicht dauerhaft funktioniert hat. Bin tatsächlich irgendwann "zusammengebrochen". Aber - wie bei so vielen Dingen - wäre bestimmt ein Mittelweg ganz gut.
Also, mal abgesehen vom Fressen (das war immer mein Treibstoff Nr. 1) habe ich mir immer Listen geschrieben, was alles zu erledigen ist. Listen für die Arbeit, Listen für den Haushalt und Listen für Freunde & Familie... Mir hat das geholfen, den Berg an Arbeit zu "zerlegen" und dann strukturiert abarbeiten zu können. In ganz schlimmen Phasen habe ich mir sogar täglich neue Listen gemacht, je nachdem, was ich meinte, an dem Tag schaffen zu können. Hilfreich kann auch sein, allgemein Prioritäten zu setzen und manche Vorhaben von der "To-Do-Liste" zu streichen, wenn sie nur Energie rauben, aber nicht wirklich was für einen selbst bringen (Letzteres konnte ich aber erst NACH meinem "Zusammenbruch").

Trotzdem wäre bestimmt das Wichtigste, zu erkennen, ab welchem Punkt es nicht mehr ohne Kürzertreten (z.B. Krankschreibung, verstärkt Hilfe suchen) funktioniert und sich das dann auch zuzugestehen! Bestimmt ist dann der Kopf klarer, um zu überlegen, was vielleicht allgemein geändert werden sollte, damit es nicht zu solchen Erschöpfungszuständen kommt. Einfach mal den Druck rausnehmen, durchatmen...

Ich wünsche Dir sehr, dass Du eine akzeptable Lösung für Dich findest und es Dir bald wieder besser geht!

Liebe Grüße
Sina

sadness

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5

Dienstag, 21. Juni 2011, 22:46

Wenn ihr euch eine Auszeit genommen habt, ist doch in der Zwischenzeit viel liegen geblieben. Hattet ihr danach wirklich mehr Kraft um das dann zusätzlich noch zu bewältigen?
Nein. Bei mir bleibt schon seit Jahren dadurch vieles liegen.
So habe ich z. B. im Flur eine kleine Ecke, da fehlt seit dem Einzug die Tapete. Bis heute habe ich nicht geschafft, das in Ordnung zu bringen, obwohl es mich stört (sind schon paar Jahre). Und so gibt es noch einige ähnliche Ecken in der Wohnung ... :tommy:

Kann mir gerade nicht vorstellen, von 1 Woche Krankschreibung sich so zu erholen, das man danach wieder "funktioniert".
Ich schaffe es nicht einmal zum Arzt. Schleppe mich zur Arbeit, kann mich dann manchmal nicht in den Griff kriegen (heule dann mal unerwartet los oder so), zu Hause kommt der Zusammenbruch ... Bis zum nächsten Morgen. $-d

Und was macht ihr um euch zu erholen (schlafen, schlafen, schafen?) oder wenns gegenteilig ist, wie schafft ihr es zu arbeiten, haltet ihr an einem bestimmten Gedanken fest.....
Habe Listen über Listen, die ewig unabgearbeitet bleiben. Wenn ich mal einen Tag wirklich FREI habe, und mehr schlafe als sonst, geht es mir noch schlechter. Hätte ja in der verschlafenen Zeit was arbeiten können ... :schimpf:
Und wenn ich nur so herumliege, kreiselt das Gedankenkarussell.
Einmal wissen, dieses bleibt für immer. Ist nicht Rausch, der schon die Nacht verklagt ...
Einmal wirklich fassen und nie wieder alles geben müssen, was man hält ...


(aus: "Am Fenster" - Hildegard Maria Rauchfuß)

Carrieblue

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Donnerstag, 23. Juni 2011, 21:54

Hänge in einem Stimmungstief und schaffe überhaupt nichts mehr, sei es zu Hause oder in der Arbeit. Da mir das schon öfters passiert ist und sich inzwischen viel angestaut hat, habe ich Angst das jetzt alles zusammen brechen könnte. Ich fühle mich nur noch überfordert und bekomm mein Leben aktuell nicht mehr auf die Reihe

Das kenne ich zu gut. Zu Hause sieht es bei mir dann aus wie unter aller Kanone. Die Küche, das Bad, der Wohn - Schlafraum das reinste chaos.
Es kann bis zu einer Woche dauern, bis ich alles aufräume.
Wenn mein Freund kommt, wir führen eine Fernbeziehung, räume ich alles auf dem letzten drücker auf und er bekommt nichts mit.
Ich habe nur Angst, das er am Wochenende mich überaschen will und er trifft auf das totale Chaos.
Er weiß von allen Probleme nichts.

Liebe grüße

Carrieblue

Shiva

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Donnerstag, 23. Juni 2011, 22:57

mal jetzt ne ganz abwegige Vorstellung ;g) :P du erzählst deinem Partner davon?
Also ich weiß wieviel scham da auch bei sein kann,
aber deshalb nur halb echt in einer Beziehung zu sein ist doch auch keine Dauerlösung.

hm

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