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ich war auch grad wieder dabei mich abzulenken.Haargenau, das ist es. In der eigenen Vorstellung ist es immer perfekt... und solange man nicht das Gegenteil beweist, indem man loslegt, bleibt es auf paradoxe Art und Weise auch perfekt.bei mir ist es eher grad die Angst davor, das was aufm Blatt ist, wird nicht so wie ich will.
Mal abgesehen davon, dass er eine Ablenkung an sich darstellt - gern geschehen. :-)
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Danke für den Threadich war auch grad wieder dabei mich abzulenken.
. Wäre ich nicht so "faul", hätte ich mein Zertifikat in Bilanzierung gemacht und könnte vielleicht als Steuerberaterin arbeiten, oder in der Buchhaltung einer anderen Firma.Und du hast sie nicht genossen!!! Dafür gäbe es auch Punkte... Aber das klappt an solchen Tagen aufgrund des inneren Konflikts natürlich am wenigsten.
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unterm Strich habe ich dann Tage, wo ich kaum etwas gearbeitet, keinen Sport gemacht und am Abend kräftig zugeschlagen habe... null Punkte.
Ja. Uneingeschränkt. Definitiv keine Angst vor Erfolg, sondern vor dem Versagen.Bist du dir sicher, dass du dem Erfolg, den du haben könntest, uneingeschränkt positiv gegenüberstehst?
Versteh ich jetzt nicht ganz. Das ist zwar nicht schlimm, aber ich frag trotzdem mal.
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Beim Genießen bin ich auch schon am Üben. Wobei, hierbei geht's um PC-Spiele, die geiistig recht anspruchsvoll sind. Jedenfalls bin ich nach einer stundenlangen Session ziemlich erschöpft. Da kann also vom Genießen so oder so keine Rede sein, faulenzen an sich liegt mir nicht.
Warum kann vom Genießen keine Rede sein? Weil du nachher erschöpft bist und Ruhe geben musst, obwohl dir faulenzen nicht liegt? Weil es anstrengend ist?Ich ärgere mich immer sehr, wenn ich dann angefangen habe und nur noch wenig Zeit zur Verfügung steht...und ich dann so richtig begreife, dass es doch so entspannt hätte laufen können, wenn ich nur früher angefangen hätte... Aber es hat eben nicht, denn erst das Zeitproblem konnte mich motivieren. Ein Widerspruch in sich, das kann einfach nicht wirklich gut ausgehen...
Zitat
Hab heute übrigens 20 Seiten geschafft, inklusive Überarbeitung der Rohfassung. Hätte ich vor zwei Wochen begonnen, wär das eine Leistung zum In-die-Luft-springen - drei Tage vor Abgabe ist es aber viel zu wenig, morgen müssen es mindestens 40 sein. Und Sonntag auf Montag werd ich wohl durchmachen, ich kenn mich.
Danke für den Tipp... die Rezensionen zu dem Buch bei amazon haben mich jetzt nicht so angesprochen - ich bin da immer ein wenig vorsichtig, wenn man mir mit "es passt ja eh"-Umdeutungen kommt. Es geht auch nicht darum, ein wenig länger zu warten ("Romeo-Prinzip"), sondern wichtige Dinge Tag um Tag und Monat um Monat aufzuschieben, obwohl man haargenau weiß, dass das Warten keinen Vorteil bringt.Hallo Chuck!
Meine Antwort wird Dir nicht helfen, die restlichen Seiten rechtzeitig fertig zu haben![]()
Aber ich habe, da selbst betroffen, ein gutes Buch: Kathrin Passig/Sascha Lobo: Dinge geregelt kriegen ohne einen Funken Selbstdisziplin. Da geht es um Prokrastination und wie man damit leben kann ohne sich ständig fertig zu machen. Ich habe erst ein paar Dutzend Seiten gelesen, aber es liest sich sehr gut.
Vielleicht kannst Du noch um einen Aufschub bitten? Evtl. geschieht noch ein Wunder![]()
Bye,
myway
Weil ich Spiele spiele, die in Arbeit ausarten (z.B.: Civilization). Und da ärgere ich mich hinterher doppelt, weil da könnte ich gleich "richtig" arbeiten... :-)Hey Chuck!
Ich hoffe, es ist alles gut ausgegangen für dich. Was auch immer das heißen möge.
Versteh ich jetzt nicht ganz. Das ist zwar nicht schlimm, aber ich frag trotzdem mal.
Zitat
Beim Genießen bin ich auch schon am Üben. Wobei, hierbei geht's um PC-Spiele, die geiistig recht anspruchsvoll sind. Jedenfalls bin ich nach einer stundenlangen Session ziemlich erschöpft. Da kann also vom Genießen so oder so keine Rede sein, faulenzen an sich liegt mir nicht.Warum kann vom Genießen keine Rede sein? Weil du nachher erschöpft bist und Ruhe geben musst, obwohl dir faulenzen nicht liegt? Weil es anstrengend ist?
Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Chuck« (19. September 2011, 10:23)
Dieses Problem ist mir sehr bekannt.
Zitat
Dazu ist zu sagen, dass dieser Termin von mir gewählt worden war, und ich auch genau bei Terminen versage, die ich mit mir selbst ausmache. MUSS ich etwas abliefern, geht's. Will ich, geht's nicht. Ich hab - auch hier, im Forum - versucht, eine Atmosphäre von "ich muss, es nützt nichts" zu erzeugen... aber mein Unterbewusstsein lässt sich nicht so einfach täuschen, wie's scheint.
Was sein musste, habe ich bisher eigentlich immer geschafft. Alles, was für mich eine Katastrophe gewesen wäre, konnte ich - wenn auch manchmal knapp - verhindern. Aber sobald auch nur die leiseste Möglichkeit besteht, dass etwas nicht nötig ist, kommen oft Probleme auf... Ich meinte ausruhen, nicht schlafen gehen.
Zitat
Und das mit der Ruhe stimmt nicht. Schonmal nach einer 15-Stunden-Session um vier Uhr morgens vom Rechner aufgestanden und ins Bett? Bei mir ist da für mindestens eine Stunde nix mit Einschlafen, so aufgekratzt ist mein Kopf. Wie ein Wespenschwarm.
Aber da dürfte es mit aufgekratztem Kopf genauso lange dauern, bis ein angemessener Entspannungslevel erreicht ist.
oder vor dem Einschlafen in Ruhe darüber nachdenken, was ich schreiben will. Manchmal fließen dann die Gedanken und die Sätze entstehen im Kopf so passend, dass ich sie aufschreiben will, um sie nicht zu vergessen. Auf jeden Fall aber fällt es mir am nächsten Tag leichter, anzufangen, wenn ich zumindest einen ungefähren Plan habe, da die Aufgabe so berechenbarer wird.
) und ich fühle mit dir!
Zitat
-Schreiben, wie mir die Nase gewachsen ist, ohne mir Stress zu machen, dass es gut werden muss und an einem anderen Tag an die Überarbeitung setzen.

