Sie sind nicht angemeldet.

[Sonstiges] "Aufschieberitis"

1

Freitag, 9. September 2011, 08:10

"Aufschieberitis"

Hallo, ich bin mir nicht sicher, ob ich hier richtig bin. Das Thema - siehe Überschrift - würd ich jetzt nicht direkt mit z.B. Depressionen vergleichen, aber ich für mich sehe es sehr wohl als Krankheit. Es schränkt meine Lebensqualität ein und hindert mich daran, das zu tun, was ich eigentlich will. Außerdem wirkt es sich direkt auf meine Essgewohnheiten aus...

Ich habe einen längeren Text bis Montag fertig zu stellen. Es handelt sich dabei um ca. 200 Seiten. Ich weiß das seit einigen Wochen, und ich hätte eine Menge Zeit dazu gehabt. Tatsächlich aber sind in den letzten Tagen all die alten Gewohnheiten wieder aufgetaucht, von denen ich dachte, sie lägen hinter mir... ich habe ganze Tage PC-spielend verbracht, ich habe am Wochenende schon vormittags den Fernseher eingeschaltet... das Beste, was passieren kann, sind Hausarbeiten wie das Entrümpeln des Kellers. Meine Fähigkeit zur Realitätsflucht ist so unheimlich gut ausgeprägt, dass es mir echt Angst macht. Ich blende das, was eigentlich zu tun ist, VÖLLIG aus.
Das hat mir früher sogar schon einen Job gekostet.
PC-Spiele habe ich früher obsessiv gespielt, einfach weil ich nichts Besseres zu tun hatte. In den letzten Jahren kaum noch; 30 Stunden im Jahr, würde ich schätzen. Da habe ich "normal" gearbeitet. Jetzt ist diese wichtige, große Arbeit zu tun, die mich karrieretechnisch weit nach vorne katapultieren könnte...
Alleine die letzten beiden Wochen - ich bin extra wegen dieser Arbeit zuhause - habe ich sicher jeden zweiten Tag "verspielt". Da setze ich mich um 9 an den Rechner, denk mir, ein paar Minuten können nicht schaden - und plötzlich ist es SECHS UHR.
Mein Sportprogramm - in ein paar Wochen laufe ich einen Halbmarathon - leidet ebenso darunter wie alles andere. Das Faszinierende: Das eine hält mich vom anderen ab, meine täglichen Aufgaben blockieren sich quasi gegenseitig... kennt ihr das? Man sollte das eine tun - z.B. Laufen -, aber eine Stimme sagt einem: Nein, das andere ist wichtiger! Dann streiten sich zwei Teile in mir - bis ich entnervt aussteige und eben ein Spiel starte...
Am Ende eines solchen Tages fühle ich mich dann wie ein Versager - aber nur kurz, weil auch dieses Gefühl verdränge ich. In der Regel mit einer FA, denn ja, auch die haben wieder zugenommen... unterm Strich habe ich dann Tage, wo ich kaum etwas gearbeitet, keinen Sport gemacht und am Abend kräftig zugeschlagen habe... null Punkte.

...jetzt werde ich wieder mein "In letzter Sekunde"-Programm fahren, den Text - von dem ich bisher ca. 30 Seiten beisammen habe - in den kommenden drei Tagen und Nächten zusammen schustern.

Ich habe dazu auch schon Bücher gelesen ("Schluss mit dem ewigen Aufschieben") und arbeite daran - es ist aber frustrierend, dass diese "Strategie" so tief in mir verwurzelt ist, dass mir oft erst am nächsten Morgen bewusst wird, was da am letzten Tag abgelaufen ist.

Kennt das jemand von euch? Wenn ja, wie geht ihr damit um?
Ich würde mich über eure Gedanken zum Thema sehr freuen.

lg!
Chuck.

Mylife

Profi

Beiträge: 921

Wohnort: Mittelfranken

Beruf: Bürotussi

Level: 33 [?]

Erfahrungspunkte: 487 987

Nächstes Level: 555 345

  • Nachricht senden

2

Freitag, 9. September 2011, 08:55

Hi Chuck,

noch ein Leidensgenosse der Aufschieberitis.

Ich merks allerdings nur bei Tätigkeiten die ich nicht gerne mache. Z.B. wollte ich schon die ganze Woche endlich mal Wäsche waschen, aber mit ist immer etwas dazwischen gekommen (und man hat immer zeit, die paar Sachen in die Waschmaschiene zu werfen und den Start Knopf zu drücken...).
Oder der Umzug, bis zum letzten Tag vor dem Umzug hatte ich nur wenige Kisten gepackt. Hab die ganze Nacht dann vor mich her geschufftet, damit ich auch wirklich umziehen kann.
Aber auch Urlaubsvertretung in der Arbeit, ich weis früh genug wann ich Urlaub habe, und trotzdem schaff ich's erst am letzten Tag meine kompletten Emails wegzuarbeiten und alles vorzubereiten auch wenn ich dann x Stunden dafür brauch.

Du siehst du bist in bester Gesellschaft.

Dann bleibt mir nichts mehr anderes als dir viel Glück bei tippen zu wünschen und auf einen guten Lauf ;-)

LG
Mylife
==========================================================================================================================================
(Warum einfach, wenn's auch kompliziert geht)

Shiva

Ehrenmitglied

Beiträge: 4 087

Level: 49 [?]

Erfahrungspunkte: 9 243 338

Nächstes Level: 10 000 000

  • Nachricht senden

3

Freitag, 9. September 2011, 08:58

Das kenne ich sogar 1:1 (ausser den FA die hab ich mittlerweile nimmer)
ich glaub es gibt tatsächlich eine Definition zu Prokrastination, aber ich empfinde das auch so, das es in meinem Fall keine eigene Krankheit ist.
Muss es ja auch nicht um einen dennoch völlig lahm zu legen.

Wie ich damit umgehe?
Also zuersteinmal muss man irgendwo auch die Gründe kennen warum man aufschiebt finde ich.
Oft hat es mit Angst zu tun. Dann hilft meistens aber auch nicht viel mehr als liebevoll und beharrlich dran bleiben, sich selbst nicht entwischen lassen.
in guten Phasen wird das dann irgendwann auch immer weniger anstrengend.
Aber es gibt phasen (jetzt z.b. nach dem studium -.-) da ist das ungeheuer stark. Ich kann nur jeden Tag hoffen und versuchen und mich nicht rauslassen aus der Pflicht.

Ja wie gesagt ich find wichtig zu wissen was los ist, bevor ich deckele.
dann Verständnis zu haben, manchmal steckt in einer Angst auch mehr drin. z.B. schlägt man wirklich einen guten Weg für sich ein?
Ist es wirklich schaffbar was man sich aufbrummt? Oder gibt es einen andren Lebensabschnitt, der zu groß geworden ist, wo eine Grenze hin muss?
wenn das alles sonnenklar ist, wie gesagt Zweifel nicht Herr werden lassen.

Warum hab ich nur das Gefühl an dem "Liebevoll" könnte es bei dir haken?
Auch das kann etwas sein was direkt Widerstand aufbaut.

Gruß

lols

Erleuchteter

Beiträge: 4 837

Wohnort: Hamburg

Level: 47 [?]

Erfahrungspunkte: 6 911 564

Nächstes Level: 7 172 237

  • Nachricht senden

4

Freitag, 9. September 2011, 09:51

Hallo ihr,

Aufschieberitis wird im therapeutischen Bereich sehr ernst genommen. Ist oft bei Depressionen, aber auch im Zusammenhang mit anderen "Störungen" zu finden. Vielleicht wird es irgendwann ein eigenständiges Krankheitsbild. Ist ja immer definitionssache.

Ich kenne das auch zu gut. Es kostet Nerven, raubt eigentlich mehr Zeit als man bräuchte wenn man die Dinge gleich erledigt und hat quälende Schuldgefühle bei mir zur Folge...*seufz*

LG lols
Geduld bringt die Leichtigkeit zwischen den Schritten.

Sina

Fortgeschrittener

Beiträge: 314

Level: 26 [?]

Erfahrungspunkte: 120 915

Nächstes Level: 125 609

  • Nachricht senden

5

Freitag, 9. September 2011, 10:19

Hallo Chuck,

das Problem habe ich auch oft.
Zum Glück war bei mir die Angst vor dem "Versagen" und der "Blamage" so groß, dass ich bei umfangreichen Arbeiten wenigstens zwei Wochen vorher mit dem halbwegs intensiven Arbeiten angefangen habe (z.B. bei Referaten/Hausarbeiten). Aber als meine Magisterarbeit anstand, habe ich das Ganze 1,5 Jahre vor mir hergeschoben und weiß bis heute nicht, was ich in der ganzen Zeit eigentlich gemacht habe (außer fr*ss*n, k*tz*n und Liebeskummer sowie Selbsthass schieben). Ich konnte mich dann erst durch die Anmeldung meines Themas zum Arbeiten zwingen und musste dann eine Nachtschicht nach der anderen einlegen... selbst schuld...

Das Einzige, was mir hilft, ist das Aufteilen der zu bewältigenden Aufgabe, das mildert die Angst und schafft leichteren/strukturierteren Zugang zu dem "Berg an Arbeit". Eine Liste machen, was alles getan werden muss und dann die Tätigkeiten in realistischen Tagesportionen zusammenfassen und damit einen Wochenplan erstellen. Möglichst jeden Tag unangenehme Sachen und angenehme kombinieren, für Abwechslung sorgen - z.B. möglichst nicht drei Tage von einer Bibliothek zur anderen hetzen und danach eine Woche nur in der Wohnung am Schreibtisch verbringen. Selbst Pausenzeiten (samt Ideen zur Ablenkung und Belohnung) und Schlafzeiten habe ich mal in solche Wochenpläne geschrieben.
Struktur kann sooo wichtig sein!!!
Tja, und selbst in stark depressiven Phasen mache ich es ähnlich: Wenn ich weiß, dass ich es nicht schaffe, den ganzen Beutel voll Dreckwäsche zu waschen (habe keine Waschmaschine), dann wird eben nur ein Wäschestück erledigt. Und dann die Hälfte des Geschirrs abgewaschen. Ähem...

Ich wünsche Dir jedenfalls starke Nerven für Dein In-Letzter-Sekunde-Programm.
:daumendrueck: :andiearbeit:

Liebe Grüße
Sina

6

Freitag, 9. September 2011, 11:24

Danke für die interessanten Beiträge!

Was mich besonders frustriert, ist die Tatsache, dass ich schon bis oben voll bin mit Wissen, wie man Aufschieberitis behandelt. Ich protokolliere mein Verhalten, um Zeitfresser zu entlarven. Ich versuch, immer nur an die nächste Aktion zu denken - ich denke nicht an den Text, sondern an den jeweils nächsten Satz. Ich versuch, nicht zuviel zu planen und mehr zu MACHEN.
Bei kleineren Dingen, wie aufräumen oder das Fahrrad zu reparieren, habe ich schon viel erreicht. Es ist ja recht einfach einzusehen, dass man sich mit dem Berg von Geschirr, der in der Küche rum steht und wächst, jeden Tag minutenlang beschäftigt, selbst wenn man ihn nicht anrührt... und dass da das Aufschieben Unzufriedenheit erzeugt. Soll heißen, es ist einfacher, es einfach zu tun - und es ist mühsamer, ständig alles aufzuschieben.
Je größer eine Aufgabe wird, desto komplexer wird es. In meinem aktuellen Fall ist es etwas, was viele andere lesen und bewerten werden. Ich weiß, dass ich schreiben kann und habe in meinem Leben bereits viel Lob für meine Arbeiten erhalten. Ich weiß auch, dass ich hinterher mit dem Ergebnis (weitgehend) zufrieden sein werde. All das hat in den letzten Tagen nichts genutzt, ich fange erst an, wenn es absolut sein muss.

...genau genommen ist das Posten hier auch nichts anderes als geschicktes Aufschieben. :-)
Aber immer noch besser, als am PC Risiko zu spielen. Ein Spiel übrigens, dass ich seit über 10 Jahren spiele - und gestern unwiderbringlich gelöscht habe. So kann's nicht weiter gehen.

Ich hab mich immer schon so halb und halb durchs Leben gemogelt. Der Faulpelz in mir weiß, dass ich es auch so "schaffen" kann... das ist wohl das Problem.

Ich schreibe unheimlich gern und viel, aber wenn's um was wirklich Wichtiges geht, hab ich plötzlich Angst, meinen eigenen Standards nicht gerecht werden zu können.

Die Angst vor dem Versagen, also...

Shiva

Ehrenmitglied

Beiträge: 4 087

Level: 49 [?]

Erfahrungspunkte: 9 243 338

Nächstes Level: 10 000 000

  • Nachricht senden

7

Freitag, 9. September 2011, 12:03

hm ja das kenn ich... als Designer und Künstler kursiert ja die Angst vor dem weißen Blatt.

bei mir ist es eher grad die Angst davor, das was aufm Blatt ist, wird nicht so wie ich will.
Total bescheuert, weil jeder kreative weiß, dass eine Idee Wachsen und gedeihen muss. Das sie sich transformiert und varriiert.
und nicht sofort total geil sein kann -.-

So und deshalb schöpf ich nochmal Kraft und werde daran heute weitermachen. ich hab auch Versagensangst, Angst in Erscheinung zu treten mit dem was ich tue und wie ich es tue, und dann abzuprallen und keine Ahnung zu haben wie ich das ändern kann. Bei mir gehts derzeit um Bewerbungen.

hmpf und die Zeit rennt.
Ich merke das ich total aus dem Blick verliere wie groß die Sache eigentlich ist.
Es fällt mir noch sehr schwer gute Päckchen für den Tag zusammenzustellen.

Danke für den Thread ^^ ich war auch grad wieder dabei mich abzulenken.
Gruß

8

Freitag, 9. September 2011, 13:21

bei mir ist es eher grad die Angst davor, das was aufm Blatt ist, wird nicht so wie ich will.
Haargenau, das ist es. In der eigenen Vorstellung ist es immer perfekt... und solange man nicht das Gegenteil beweist, indem man loslegt, bleibt es auf paradoxe Art und Weise auch perfekt.

Zitat

Danke für den Thread ^^ ich war auch grad wieder dabei mich abzulenken.
Mal abgesehen davon, dass er eine Ablenkung an sich darstellt - gern geschehen. :-)

Beiträge: 70

Wohnort: Niedersachsen

Beruf: Autorin

Level: 24 [?]

Erfahrungspunkte: 75 961

Nächstes Level: 79 247

  • Nachricht senden

9

Freitag, 9. September 2011, 13:44

Chuck beschreibt ein Problem, was ich schon als Kind hatte. Wurde eine Arbeit geschrieben, habe ich am Tag vorher gelernt. Als ich einmal Wochen vorher anfing, schrieb ich eine 1, dumm nur, dass es bei dem Vorsatz blieb, es immer so zu machen. Ich hätte das Abitur schaffen können, wenn ich mich früher hingesetzt und gelernt hätte.

Heute schiebe ich die leidige Hausarbeit vor mir her. Wir fahren am 23. in Urlaub, ich fange erst nächste Woche damit an, die Wohnung auf Vordermann zu bringen, auch wenn ich nicht glaube, dass in unserer Abwesenheit jemand hier rein muss. Und je mehr man vor sich herschiebt, umso größer werden natürlich die Berge, die man bewältigen muss, vom Abwasch mal abgesehen, den mache ich zwischendurch schon. Die Aufräumarbeiten werden wieder mehrere Tage in Anspruch nehmen, und wenn mein Mann Urlaub hat, dann ist er mir hier im Weg. Den verdonnere ich wahrscheinlich zum Fensterputzen ;g) . Wäre ich nicht so "faul", hätte ich mein Zertifikat in Bilanzierung gemacht und könnte vielleicht als Steuerberaterin arbeiten, oder in der Buchhaltung einer anderen Firma.

Obwohl ich gerade berentet bin und alle Zeit der Welt habe, komme ich selten zum Schreiben. Es ist so eine Angst vor dem Sitzen vor dem Bildschirm, dem Cursorblinken und der Schreibblockade, weshalb ich das Dokument gar nicht erst öffne. Einige Kurzgeschichten habe ich zwar angefangen, aber nicht zuende geschrieben. Plötzlich fehlen die Ideen, oder ich habe Angst davor, keine Ideen zu haben... So gern würde ich meine Bücher fertig stellen, aber irgendwas blockiert mich immer. Man schiebt solche Dinge jahrelang vor sich her... Würde ein Verleger mir Druck machen, ich könnte dem Stress gar nicht standhalten. Zum Glück sitzt mir kein Redakteur im Nacken, das wäre eine Katastrophe. Das Letzte, was ein Künstler braucht, ist Zeitdruck. Darunter gelingt gar nichts.
__________________

Liebe Grüße

Bipolarbärchen



Ich möchte ein Eisbär sein,

im kalten Polar,

dann müsste ich nicht mehr schrei'n,

alles wär so klar.

Beiträge: 1 393

Wohnort: Wien

Beruf: Sinnieren über die Zukunft

Level: 38 [?]

Erfahrungspunkte: 1 372 313

Nächstes Level: 1 460 206

  • Nachricht senden

10

Freitag, 9. September 2011, 15:05

Zitat

unterm Strich habe ich dann Tage, wo ich kaum etwas gearbeitet, keinen Sport gemacht und am Abend kräftig zugeschlagen habe... null Punkte.
Und du hast sie nicht genossen!!! Dafür gäbe es auch Punkte... Aber das klappt an solchen Tagen aufgrund des inneren Konflikts natürlich am wenigsten.

Mir persönlich hats auch - wenn ichs denn mal geschafft habe - NICHT geholfen, mir das Aufschieben für einen Tag zu erlauben und etwas Schönes zu unternehmen...das Problem war danach kein Geringeres. Aber vielleicht hilft es dir? Was mir geholfen hat, war Spontaneität. An einem Tag, an dem ich entweder nichts oder etwas anderes vorhatte, hab ich mich "einfach" rangeschmissen. Das war dann mehr Freiwilligkeit als Pflicht, weil ich es ja nicht geplant hatte und ich habe mir das lange Grauen davor erspart...ich finde es besonders schlimm, wenn man schon stunden- oder tagelang weiß, was da Schreckliches auf einen zukommt...die Vorangst sozusagen. Immer hat das aber auch nicht geklappt, wenn ichs wirklich tun wollte, war manchmal auch die Blockade wieder da.

Bei Versagensangst ists natürlich besonders schwierig...da ist es doch fast schon zwangsläufig, dass du das Aufschieben dem Beginnen vorziehst...denn du kannst dir nicht einmal des Erleichterungsgefühls nach getaner Arbeit sicher sein. Aber - nicht für dieses, sondern fürs nächste Mal - wenn du rechtzeitig fertig bist, kannst du doch noch überarbeiten oder reicht dir das nicht?

Bist du dir sicher, dass du dem Erfolg, den du haben könntest, uneingeschränkt positiv gegenüberstehst?

Liebe Grüße,
Wundergecko

11

Freitag, 9. September 2011, 17:50

Beim Genießen bin ich auch schon am Üben. Wobei, hierbei geht's um PC-Spiele, die geiistig recht anspruchsvoll sind. Jedenfalls bin ich nach einer stundenlangen Session ziemlich erschöpft. Da kann also vom Genießen so oder so keine Rede sein, faulenzen an sich liegt mir nicht.
Bist du dir sicher, dass du dem Erfolg, den du haben könntest, uneingeschränkt positiv gegenüberstehst?
Ja. Uneingeschränkt. Definitiv keine Angst vor Erfolg, sondern vor dem Versagen.

Hab heute übrigens 20 Seiten geschafft, inklusive Überarbeitung der Rohfassung. Hätte ich vor zwei Wochen begonnen, wär das eine Leistung zum In-die-Luft-springen - drei Tage vor Abgabe ist es aber viel zu wenig, morgen müssen es mindestens 40 sein. Und Sonntag auf Montag werd ich wohl durchmachen, ich kenn mich.

Dafür bin ich einen Halbmarathon gelaufen. Hurra... :-)

myway

Fortgeschrittener

Beiträge: 424

Wohnort: B-W

Beruf: Mutter, Industriekauffrau

Level: 26 [?]

Erfahrungspunkte: 106 589

Nächstes Level: 125 609

  • Nachricht senden

12

Samstag, 10. September 2011, 11:39

Hallo Chuck!

Meine Antwort wird Dir nicht helfen, die restlichen Seiten rechtzeitig fertig zu haben ;(
Aber ich habe, da selbst betroffen, ein gutes Buch: Kathrin Passig/Sascha Lobo: Dinge geregelt kriegen ohne einen Funken Selbstdisziplin. Da geht es um Prokrastination und wie man damit leben kann ohne sich ständig fertig zu machen. Ich habe erst ein paar Dutzend Seiten gelesen, aber es liest sich sehr gut.

Vielleicht kannst Du noch um einen Aufschub bitten? Evtl. geschieht noch ein Wunder 8o

Bye,
myway
Herzliche Grüße von myway :krone:

Beiträge: 1 393

Wohnort: Wien

Beruf: Sinnieren über die Zukunft

Level: 38 [?]

Erfahrungspunkte: 1 372 313

Nächstes Level: 1 460 206

  • Nachricht senden

13

Mittwoch, 14. September 2011, 00:27

Hey Chuck!

Ich hoffe, es ist alles gut ausgegangen für dich. Was auch immer das heißen möge.

Zitat

Beim Genießen bin ich auch schon am Üben. Wobei, hierbei geht's um PC-Spiele, die geiistig recht anspruchsvoll sind. Jedenfalls bin ich nach einer stundenlangen Session ziemlich erschöpft. Da kann also vom Genießen so oder so keine Rede sein, faulenzen an sich liegt mir nicht.
Versteh ich jetzt nicht ganz. Das ist zwar nicht schlimm, aber ich frag trotzdem mal. ^^ Warum kann vom Genießen keine Rede sein? Weil du nachher erschöpft bist und Ruhe geben musst, obwohl dir faulenzen nicht liegt? Weil es anstrengend ist?

Zitat

Hab heute übrigens 20 Seiten geschafft, inklusive Überarbeitung der Rohfassung. Hätte ich vor zwei Wochen begonnen, wär das eine Leistung zum In-die-Luft-springen - drei Tage vor Abgabe ist es aber viel zu wenig, morgen müssen es mindestens 40 sein. Und Sonntag auf Montag werd ich wohl durchmachen, ich kenn mich.
Ich ärgere mich immer sehr, wenn ich dann angefangen habe und nur noch wenig Zeit zur Verfügung steht...und ich dann so richtig begreife, dass es doch so entspannt hätte laufen können, wenn ich nur früher angefangen hätte... Aber es hat eben nicht, denn erst das Zeitproblem konnte mich motivieren. Ein Widerspruch in sich, das kann einfach nicht wirklich gut ausgehen...

14

Montag, 19. September 2011, 10:23

Hallo Chuck!

Meine Antwort wird Dir nicht helfen, die restlichen Seiten rechtzeitig fertig zu haben ;(
Aber ich habe, da selbst betroffen, ein gutes Buch: Kathrin Passig/Sascha Lobo: Dinge geregelt kriegen ohne einen Funken Selbstdisziplin. Da geht es um Prokrastination und wie man damit leben kann ohne sich ständig fertig zu machen. Ich habe erst ein paar Dutzend Seiten gelesen, aber es liest sich sehr gut.

Vielleicht kannst Du noch um einen Aufschub bitten? Evtl. geschieht noch ein Wunder 8o

Bye,
myway
Danke für den Tipp... die Rezensionen zu dem Buch bei amazon haben mich jetzt nicht so angesprochen - ich bin da immer ein wenig vorsichtig, wenn man mir mit "es passt ja eh"-Umdeutungen kommt. Es geht auch nicht darum, ein wenig länger zu warten ("Romeo-Prinzip"), sondern wichtige Dinge Tag um Tag und Monat um Monat aufzuschieben, obwohl man haargenau weiß, dass das Warten keinen Vorteil bringt.
Über dieses Buch bei amazon bin ich aber auf ein anderes gestoßen, das ich mir bestellt habe:

The Now Habit - von Neil Fiore

...soll das Beste auf dem Markt sein, zu diesem Thema.

Zu meinem "Fall": Ich hab tatsächlich um einen Aufschub gebeten - bei mir selbst. Dazu ist zu sagen, dass dieser Termin von mir gewählt worden war, und ich auch genau bei Terminen versage, die ich mit mir selbst ausmache. MUSS ich etwas abliefern, geht's. Will ich, geht's nicht. Ich hab - auch hier, im Forum - versucht, eine Atmosphäre von "ich muss, es nützt nichts" zu erzeugen... aber mein Unterbewusstsein lässt sich nicht so einfach täuschen, wie's scheint. Ich hatte eine Wette mit meiner Freundin abgeschlossen - die hab ich halt verloren. Ansonsten gibt's keine Strafen zu befürchten. Aber ich komm mit meinem Karriereplan halt auch nicht weiter. Was an sich schon eine Bestrafung ist...
Hey Chuck!

Ich hoffe, es ist alles gut ausgegangen für dich. Was auch immer das heißen möge.

Zitat

Beim Genießen bin ich auch schon am Üben. Wobei, hierbei geht's um PC-Spiele, die geiistig recht anspruchsvoll sind. Jedenfalls bin ich nach einer stundenlangen Session ziemlich erschöpft. Da kann also vom Genießen so oder so keine Rede sein, faulenzen an sich liegt mir nicht.
Versteh ich jetzt nicht ganz. Das ist zwar nicht schlimm, aber ich frag trotzdem mal. ^^ Warum kann vom Genießen keine Rede sein? Weil du nachher erschöpft bist und Ruhe geben musst, obwohl dir faulenzen nicht liegt? Weil es anstrengend ist?

Weil ich Spiele spiele, die in Arbeit ausarten (z.B.: Civilization). Und da ärgere ich mich hinterher doppelt, weil da könnte ich gleich "richtig" arbeiten... :-)
Und das mit der Ruhe stimmt nicht. Schonmal nach einer 15-Stunden-Session um vier Uhr morgens vom Rechner aufgestanden und ins Bett? Bei mir ist da für mindestens eine Stunde nix mit Einschlafen, so aufgekratzt ist mein Kopf. Wie ein Wespenschwarm.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Chuck« (19. September 2011, 10:23)


Beiträge: 1 393

Wohnort: Wien

Beruf: Sinnieren über die Zukunft

Level: 38 [?]

Erfahrungspunkte: 1 372 313

Nächstes Level: 1 460 206

  • Nachricht senden

15

Montag, 19. September 2011, 18:35

Zitat

Dazu ist zu sagen, dass dieser Termin von mir gewählt worden war, und ich auch genau bei Terminen versage, die ich mit mir selbst ausmache. MUSS ich etwas abliefern, geht's. Will ich, geht's nicht. Ich hab - auch hier, im Forum - versucht, eine Atmosphäre von "ich muss, es nützt nichts" zu erzeugen... aber mein Unterbewusstsein lässt sich nicht so einfach täuschen, wie's scheint.
Dieses Problem ist mir sehr bekannt. :whistling: Was sein musste, habe ich bisher eigentlich immer geschafft. Alles, was für mich eine Katastrophe gewesen wäre, konnte ich - wenn auch manchmal knapp - verhindern. Aber sobald auch nur die leiseste Möglichkeit besteht, dass etwas nicht nötig ist, kommen oft Probleme auf...

Zitat

Und das mit der Ruhe stimmt nicht. Schonmal nach einer 15-Stunden-Session um vier Uhr morgens vom Rechner aufgestanden und ins Bett? Bei mir ist da für mindestens eine Stunde nix mit Einschlafen, so aufgekratzt ist mein Kopf. Wie ein Wespenschwarm.
Ich meinte ausruhen, nicht schlafen gehen. ;g) Aber da dürfte es mit aufgekratztem Kopf genauso lange dauern, bis ein angemessener Entspannungslevel erreicht ist.

Ich bin nicht vertraut mit der Spielewelt und es auch nicht gewöhnt, so lange vor dem PC zu sitzen...aber dass solch anstrengende Spiele aufwühlen, kann ich mir gut vorstellen. Auch direkt nach längerem, geistig wenig anspruchsvollem Surfen im Internet fällt mir das Einschlafen schwerer, als wenn ich mich einem Buch gewidmet habe. Vielleicht ist es das Licht des Computers, das ja die Produktion von Melatonin behindern soll, oder das sprunghafte Verhalten, da sich dabei an den Tag lege.

Dann viel Spaß beim Lesen und auf ein Neues - bald! ;g)

Shiva

Ehrenmitglied

Beiträge: 4 087

Level: 49 [?]

Erfahrungspunkte: 9 243 338

Nächstes Level: 10 000 000

  • Nachricht senden

16

Montag, 19. September 2011, 19:43

Mir ist aufgefallen das ich mich umso mehr vorlaufzeit ich hab
aus Unsicherheit oft nich entscheiden kann, ich will es jedem Recht machen.
Das ich dann später aus blanker Not irgendetwas nehmen muss verwende ich also auch quasi als präventiv-Alibi
sollte mich später jemand mal darauf ansprechen warum ihm das jetzt überhaupt nicht zusagt.

mit andren Worten ich muss mir vor allem sicherer werden in dem was ich tue.

Leilah

Moderatorin

Beiträge: 501

Level: 28 [?]

Erfahrungspunkte: 166 091

Nächstes Level: 195 661

  • Nachricht senden

17

Dienstag, 20. September 2011, 11:20

Ich merke bei mir immer recht deutlich, dass es mir schwer fällt, meine Arbeit und meine Aufgaben an Zeit abzuschätzen. Mal plane ich zuviel Zeit ein, was schlecht ist, weil man denkt es ist eine "riesen" baustelle, dabei sitzt man da vielleicht ne stunde dran. Bei anderen Sachen wie zb meinem Unikram grad plane ich zuwenig Zeit ein und gerate dadurch ins Schwimmen und der berg wird größer und größer und dann werde ich irgendwie gelähmt. Außerdem neige ich neuerdings dazu, bei schweren Aufgaben gleich das Handtuch zu werfen. Das war früher anders, da hab ich schwere Aufgaben geliebt und mich tagelang reingekniet...aber da hatte ich auch allg. mehr zeit... ich glaube ich habe gerade kein Vertrauen in meine Fähigkeiten privat. Beruflich ist das komplet anders - da weiß ich das ich Superwoman bin und einen guten Ruf hab...aber jetzt bei meinem unizeug fühl ich mich wie schulmädchen klein erna.

Leilah
Meine Seele passt in keine Schublade

lols

Erleuchteter

Beiträge: 4 837

Wohnort: Hamburg

Level: 47 [?]

Erfahrungspunkte: 6 911 564

Nächstes Level: 7 172 237

  • Nachricht senden

18

Samstag, 21. Januar 2012, 20:32

Hallo,

habe den Thread nochmal ausgegraben, weil mich die Aufschienteritis grade echt quält.
Bei mir stauen sich gerade Berichte ohne Ende.
Bei meinem Job ist das nicht so dramatisch, da gibt es immer eine klare Deadline zu der ich es meistens schaffe. Aber es artet immer irgendwie in Streß aus. Aber bei diesen Berichten ist viel Routine und keine Versagensangst...

Aber bei meiner neuen Weiterbildung...puh!
Seit Tagen schiebe ich einen Bericht vor mir her und schaffe es einfach nicht mich aufzuraffen. Wenn ich dran sitze habe ich extreme Fluchttendenzen und schaffe nicht viel. Heute habe ich mich gar nicht erst rangesetzt. Jetzt muss ich morgen ran...und auch morgen kann ich es noch schieben...
Versagensangst, es ist ein in meinen Augen unsinniger Bericht und auch eine gewissen Überforderung insgesamt grad beruflich sind eine schlechte Kombi, dass es besser wird.
Und in der Warteschleife noch drei weitere Berichte.
Irgendwei kommt am WE dann auch immer Trotz auf. Ich hab auch ein Recht auf Freizeit...
Aber die vielen Stunden bei der Arbeit, wo ich eigentlich Zeit hätte, aber Löcher in die Luft starre, im Internet surfe, mit Kollgen quatsche...ich weiß auch nicht.
Das nervt gerade höllisch und drückt auf die Seele...
Aber das Aufschreiben hat schon gut getan und ich hoffe morgen stelle ich den einen Bericht fertig.

lols
Geduld bringt die Leichtigkeit zwischen den Schritten.

Shateka

Profi

Beiträge: 1 393

Wohnort: Wien

Beruf: Sinnieren über die Zukunft

Level: 38 [?]

Erfahrungspunkte: 1 372 313

Nächstes Level: 1 460 206

  • Nachricht senden

19

Samstag, 21. Januar 2012, 22:29

Hallo lols!

Das kommt mir so bekannt vor aus meiner Schulzeit beziehungsweise vor allem Abschlusszeit. Da musste ich viel schreiben und noch größer als der Zeitdruck war der (teils selbstgemachte) Erfolgsdruck. Schreiben ist halt etwas, das schwer unter Druck und Stress funktioniert, zumindest geht es mir so.

Mir hilft da folgendes:

-In entspannten Momenten, z.B. beim Duschen ^^ oder vor dem Einschlafen in Ruhe darüber nachdenken, was ich schreiben will. Manchmal fließen dann die Gedanken und die Sätze entstehen im Kopf so passend, dass ich sie aufschreiben will, um sie nicht zu vergessen. Auf jeden Fall aber fällt es mir am nächsten Tag leichter, anzufangen, wenn ich zumindest einen ungefähren Plan habe, da die Aufgabe so berechenbarer wird.

-Die Aufgabe stückeln, das heißt heute ein Absatz, morgen ein Absatz...geht natürlich nicht bei allem. Ich habe meine Aufgaben zwar versucht aufzuteilen, aber das lautete dann eher: heute 5 Seiten, morgen 5 Seiten... Kommt drauf an, wie groß die Aufgabe und der Zeitvorrat sind.

-Schreiben, wie mir die Nase gewachsen ist, ohne mir Stress zu machen, dass es gut werden muss und an einem anderen Tag an die Überarbeitung setzen.

Vielleicht hilft dir ja auch Selbstüberlistung nach dem Motto "wenig vornehmen, mehr erreichen". Also hinsetzen, um einen Satz zu schreiben und dann schauen, ob mehr kommt. Bei mir hat das eine Zeit lang funktioniert, aber inzwischen macht es eher noch mehr Druck, weil ich erst wieder in eine Erwartungshaltung verfalle, nämlich die, dass die Selbstüberlistung klappt und das hat den selben Effekt als hätte ich mich mit dem Gedanken hingesetzt, dass ich alles auf einmal schaffen muss.

Ich wünsch dir viel Erfolg (ohne Druck ;g) ) und ich fühle mit dir!

Liebe Grüße,
Shateka

Chaosprincess Yrla

Ehrenmitglied

Beiträge: 6 328

Level: 52 [?]

Erfahrungspunkte: 14 358 175

Nächstes Level: 16 259 327

  • Nachricht senden

20

Sonntag, 22. Januar 2012, 06:58

Procrastination is the thief of time :D
(Verschiebung ist ein Zeitklauer)

Ich habe das bewusst in meine Signatur geschrieben weil es momentan mich auch sehr belasstet.
Trotzdem was ich so erreiche bleibt bei mir auch ganz vieles liegen.
Und diesen Trotz kenne ich auch, das ist unheimlich.
Am Wochenende will ich auch GAR NICHTS machen, aber da muss ich mich zusammenreißen wegen meiner Kinder und es fäkkt mir schwer was zu unternehmen. Ich denke weil da die Struktur aus den Angeln ist. Und gerade meine Kinder sind Kanidaten die eine Führung brauchen. Wenn ich sie nicht beschäftige hänge sie genauso herum. Ich finde das soo anstrngend.
Ich verkrieche mich auch gerne im Internet und mein Sohn kommt dann alle 5 Minuten und fragt ob er denn nicht auch mal drann kann. Wenn er dann mal drann war und fertig ist will er dann was mit mir zusammen spielen, d.h. ich bekomme nur Ruhe wenn er schläft. Was ich aber damit sagen will, wenn ich mal für mich Zeitlöcher finde ist das wie eine Sucht, die ganze Zeit am Rechner zu vergammeln und nichts auf die Reihe zu bekommen. Genauso Löcher in die Luft zu starren oder mit Leuten telefonieren.. auch ein super Zeitfresser. Anstatt mal die Geige wieder zur Hand zu nehmen, was kreatives zu tun.. Ich brauche da echt einen Coach dafür.. stünde mir laut ADHS auch zu.. aber wo her damit. Och bin froh daß ich meine Wohnung schon im Griff habe und auch in der Lage dazu bin Sachen auch mal zu entsorgen.. aber ich neuge auch gerne dazu wenn ich allein bin über heruntergefallende Sachen zu steigen anstatt auf zu heben. :S
Ja, Shateka, Deine Ideen sind gut besonders dieser:

Zitat

-Schreiben, wie mir die Nase gewachsen ist, ohne mir Stress zu machen, dass es gut werden muss und an einem anderen Tag an die Überarbeitung setzen.

da ist dann das meiste schon draußen..

Heute habe ich geplant mit den Kindern auf ein Burgfest zu fahren.. schon mal wieder etwas Struktur.

Liebe Grüße
Yrla
Is(s) doch:
Und: Wer Tippfehler findet, darf sie behalten
By the way: Be yourself, no matter what they say...
Procrastination is the thief of time (Verschiebetaktik ist der Dieb der Zeit) :whip:

Thema bewerten